Tourenberichte

04. - 07.08.2016 - Stammtisch in der Pfalz

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Bei der Planungsrunde für das Jahr 2016 wurde letztes Jahr beschlossen den Stammtisch im August wieder auswärts durchzuführen. Für dieses Jahr ist er in der Pfalz, in Bad Bergzabern, geplant. Auch wurde der Zeitraum ausgeweitet. Die Anreise ist bereits für Donnerstag vorgesehen. So haben wir die Möglichkeiten vor Ort zwei Touren zu fahren bevor es am Sonntag wieder nach Hause geht.

Nach der Abfrage wer teilnehmen will hat Jürgen für die Teilnehmer ein Zimmer über booking.com gebucht. Wir haben so die Option bei anhaltendem schlechten Wetter noch zeitnah kostenfrei abzusagen.

Die Wettervorhersagen für den heutigen Donnerstag sind nicht so gut, es ist mit Regen zu rechnen. In den kommenden Tag soll das Wetter jedoch wärmer und sonniger werden.

Treffpunkt ist für 09:45 Uhr angesetzt, Abfahrt soll dann um 10:00 Uhr sein. Ursprünglich war der Treffpunkt an der Raststätte Ville West an der A1 vorgesehen. Bedingt durch die Baustelle auf der A1 (beidseitige Fahrbahndeckenerneuerung) und der hier seit Tagen gemeldeten Staus wurde der Treffpunkt zur A4 zur Raststätte Frechen-Nord verlegt.

Die Staus um Köln in den letzten Tagen waren Anlass, dass ich mich mit Uwe H. und Willi schon für 08:00 Uhr in Holten an der A3 verabredet habe. Als ich ankomme sind die beiden anderen schon da und warten. Jetzt kommt die große Entscheidung: über die A3 und die Leverkusener Rheinbrücke oder lieber über die A42 und A57? In welchen Stau wollen wir stehen? Wir entscheiden und für die letzte genannte Lösung.

So geht es auf die A3, dann nach wenigen Kilometern auf die A42 bis zum Ende und auf die A57. Und was finden wir – jedenfalls keinen Stau. Mal ein wenig zähfließender Verkehr, aber wir kommen problemlos durch. Lediglich im Tunnel bei Köln-West kommen wir in einen kurzen Stau. Die rechte Fahrspur ist zu. Wir fahren langsam über die mittlere Spur als wir von Jürgen und Uschi mit Johannes und Hans im Schlepp überholt werden. Zügiger Fahrstil die Jungs. Und dann kommt auch schon die Ausfahrt zur A4. Hier wird der Spurwechsel ein wenig knapp, aber wir kommen rüber und finden uns wenig später auf der A4 wieder.

Am Rastplatz, nach nur einer Stunde angekommen, stelle ich fest, es haben sich wohl mehrere mit der Verkehrslage verschätzt und sind viel zu früh am Treffpunkt. Kurz nach uns kommt noch Uwe S., Udo und wenig später August, Schorsch und Thomas. Alle sind schon ganz kribbelt. Eine Schlechtwetterfront kommt laut WetterApp auf uns zu und wir könnten in ein Regengebiet fahren. Eigentlich könnten wir doch schon losfahren, aber Gert fehlt noch. 

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Als er kurz nach der vereinbarten Zeit eintrifft fährt die erste Gruppe, geführt von Jürgen, los. Johannes lässt Uwe S. den Vortritt als Guide und wir fahren um 09.55 Uhr los.

Zunächst geht es noch ein Stück über die A4, A61 und A1, dann verlassen wir bei Blankenheim die Autobahn und es geht über Land nach Meerfeld, zur ersten Kaffeepause am Meerfelder Maar. Die erste Gruppe hat schon alles organisiert, als wir ankommen werden gerade die Kannen mit Kaffee auf den Tisch gestellt. Ein Stückchen Kuchen oder ein Brötchen ist jetzt um 11:40 Uhr wohl erlaubt, da das Mittagessen noch auf sich warten lässt.

In der 40 minütigen Pause wird wieder mal rumgealbert und die WetterApps studiert. Der Regen kommt, nur die Frage wann. Bei der Abfahrt quälen sich die Mitfahrer der ersten Gruppe mit den nicht regendichten Anzügen - oder die Wasserfesten aus Angst vor ein wenig Dreck - in die Regensachen, sicher ist sicher. 

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Dann geht es weiter durch eine schöne Gegend zur Mosel. An der Moselschleife bei Piesport halten wir in einer Kehre an und schießen ein paar Fotos. Und der Regen fängt an. Nach wenigen Tropfen hört er aber schon wieder auf. 

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Bei Hermerskeil folgen wir für ein paar Ausfahrten noch mal der A1 und biegen dann auf die A62 ab. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn beginnt es zu tröpfeln und auch Uwe S. und Willi ziehen ihre Regensachen an. Aber auch jetzt hört der Regen nach wenigen Kilometern wieder auf. Bisher ist es mit dem Regen halb so schlimm.

Bei Hermersberg kehren wir gegen 14:30 Uhr in das Gasthaus Zur Post ein und speisen fast 90 Minuten lang für kleines Geld gut und reichlich. Wieder wird die WetterApp gecheckt – da kommt was auf uns zu, wir fahren mitten hinein in den Regen. 

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Also wieder Regensachen anziehen und dann geht es über Land unserem Ziel entgegen. Diese letzte Stunde hat es dann doch in sich. Es regnet, es kübelt und wir werden richtig nass.

Das Ziel verfehlen wir jedoch beim ersten Anlauf, es liegt rechts der Straße in einer Senke und wir fahren vorbei. Das kleine Schild am Straßenrand übersehen wir. Ein kleiner Umweg durch das Dorf, dann geht es wieder zurück. Jetzt können wir das Hotel Pfälzer Wald auf der linken Seite der Straße sehen und wir fahren auf den Parkplatz. Das ursprünglich geplante Tanken haben wir ausgelassen, morgen ist es vielleicht trocken.

Wir parken die Motorräder und fassen die Zimmer. Tasche nach oben, Stiefel und Motorradhose gegen bequeme Schuhe und Hose getauscht und dann im regen auf der Terrasse unter einem (Sonnen-)Regenschirm ein erstes kühles Bier. Das haben wir uns auch verdient.  

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Etwas später trifft auch die erste Gruppe ein, die noch tanken war. Sie können ihre Motorräder auch noch auf dem knappen Stellplatz unterbringen und gesellen sich zu uns.

Wir machen uns für den Abend fein und lassen uns im Restaurant verwöhnen. Jürgen verlegt eigenmächtig den Stammtisch von Freitag auf heute. Aber da wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Der Abend klingt nach einigen leckeren Getränken und vielen Gelächter aus und die Bettschwere stellt sich ein. Gute Nacht. 

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Heute Morgen ist es noch ganz stark bewölkt aber trocken. Heute wollen wir eine Tour in den Pfälzer Wald machen. Die vorbereitete Tour ist nur heute für uns möglich, da sie Streckensperrungen enthält die am Wochenende greifen. Wie immer kann es morgens nicht früh genug losgehen. Ab 07:00 Uhr gibt es heute Frühstück und der große Teil der Teilnehmer ist auch pünktlich da.

20160805 070748 IMG 408720160805 070812 IMG 4088Zunächst geht es um 08:54 für mich zur Tankstelle, das Versäumte von gestern nachholen. Um 09:06 Uhr startet die zweite Gruppe auf die Tour. Wir fahren 233 km in 8 Stunden und 28 Minuten und überwinden dabei 4.415 Höhenmeter. 20160805 090502 IMG 4090

Es geht über teilweise recht kleine Sträßchen über die Dörfer, eingestreut sind aber auch Stücke auf denen wir es etwas zügiger laufen lassen können. Eine gute Mischung.

Auf der B48 fahren wir hinter einem Holztransporter her, den wir nicht überholen können, da es zu viele Kurven und auch Gegenverkehr gibt. Aber den brauchen wir auch nicht zu überholen, denn der gibt ordentlich Stoff. Der Fahrer scheint die Strecke gut zu kennen. 

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Unseren ersten Pausenpunkt, dem Alten Forsthaus in Hofstätten, finden wir verlassen vor. Wegen gesundheitlicher Probleme geschlossen. Pech gehabt. Wir wenden auf den unschönen Schotterparkplatz 

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und fahren die Straße zur B48 wieder hinunter. 20160805 100828 G0146173

Nach rund 11 Kilometern erreichen wir den Bikertreff Johanniskreuz. Hier steigen wir für eine Pause ab. Die Preise hier sind unverschämt, für einen Kaffee oder ein Glas Wasser wollen sie 3,50 € haben, nicht mit mir. 

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Nach einiger Zeit kommt auch die erste Gruppe hier an. Sie hat eine der Umleitungen nicht genutzt und ist durch eine ‚fertige’ Baustelle gefahren - mit den Schüppe schwingenden Bauarbeitern im Nacken. Als wir die Baustelle erreichten sperren die Barken die komplette Straße. Diese Baustelle erklärt auch das komische Verhalten von Uwe S. schlauen Navi. Verbunden mit der GarminApp kannte es die Baustelle und wollte bereits zu einem frühen Zeitpunkt eine andere Route fahren. Uwe S. war verzweifelt und Johannes hat uns zum ersten Pausenpunkt gebraucht. 

Nach der Rast geht es weiter durch die schöne Pfalz dem Mittagessen entgegen. 

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Die Pause ist im Seehaus Forelle an einem See, dem Eiswoog. Die Preise sind nicht zu verachten, ich begnüge mich mit einem Stück Kuchen. Diesem Vorgehen schließen sich auch einige der mitfahrenden Kollegen an. Andere bestellen u.a. eine Bouillabaisse für 10 €. Sie ist gut, aber auch nicht gerade preiswert. 

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Nach einer ausgedehnten Pause von über 1,5 Stunden geht es wieder auf die Reise. Die Idee, zu einer Eisdiele in Neustadt an der Weistraße zu fahren, erweist sich nicht als zielführend. Zunächst spinnt das Navi wieder mal, denn es führt uns in die falsche Richtung. Wobei das Navi vielleicht gar nicht so dumm ist, denn bei der Version von Uwe S. setzt es den neuen Wegpunkt (Eisdiele) als nächsten Wegpunkt. Bei Jürgens Navi wird der Wegpunkt in die Tour an passender Stelle eingefügt. Fluch der Technik.

Ein Wendemanöver an einer geeigneten Stelle der kurvigen Bergstraße später sind wir wieder auf der ursprünglich geplanten Tour. Es geht wieder über schöne Strecken unserem neuen Zwischenziel entgegen.

Die Fahrt durch Neustadt an der Weinstraße ist ätzend, viel Verkehr, ständig rote Ampeln und keine Eisdiele. Wir brechen den Versuch ab und fahren von der B39 nach Westen auf Johanniskreuz zu. Eine tolle Strecke, die aber am Wochenende für Motorradfahrer gesperrt ist. 

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Am Johanniskreuz meiden wir den Bikertreff und fahren statt dessen ein paar Meter weiter zum Café Restaurant Nicklis. Nettes Haus mit akzeptablen Preisen. Es ist richtig voll hier. Andere Biker scheinen den Preisunterschied wohl auch zu berücksichtigen. 

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Die erste Gruppe erreicht uns nicht, sie hat den Abzweig nach Neustadt verpasst und ist gleich weitergefahren zur Eisdiele in Bad Bergzabern.

Wir lassen das Eis heute aus und fahren nach der Tour noch zur Tankstelle und machen die Maschinen für morgen bereit. 

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Als wir am Hotel ankommen gibt erst mal ein TTAB (Tagestourabschlussbier). Lecker. Das haben wir uns verdient. 

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Nach der Dusche treffen wir uns zum Abendessen im Restaurant. In gemütlicher Runde lassen wir den Tag ausklingen. 

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Für heute ist tolles Wetter angesagt, sonnig, warm und trocken. Da reichen die Sommersachen, das Regenzeug wird verpackt. Eigentlich soll es am Wochenende erst um 08:00 Uhr Frühstück geben, doch Konni hat all seinen Charme spielen lassen, so sitzen wir um 07:30 am Tisch und können den ersten Kaffee trinken.

20160806 084856 IMG 415220160806 084908 IMG 4153Um 08:50 starten wir zu unserer Tour in den Nationalpark Nord-Vogesen. Hier fahren wir insgesamt 251 km in rund 8,5 Stunden bei einem Höhenunterschied von 4.563 m. Die maximal erreichte Höhe beträgt 657 m.

Wir sind wieder in zwei Gruppen unterwegs, geführt von Jürgen und Uwe S. Der Himmel ist blau mit leichten Schleierwolken, es ist angenehm warm. Es geht wieder über schöne kleine Straßen. 

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Den ersten geplanten Pausenpunkt in Eppenbrunn finden wir nicht auf Anhieb, er liegt ein paar hundert Meter weiter als vom Navi angezeigt. Doch leider ist das Lokal geschlossen, so halten wir an einem nahegelegenen Parkplatz an einem schönen Bachlauf. 

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Nach kurzer Rast geht es dann weiter und wir überqueren zwischen Schweix und  Liederschiedt die Grenze zu Frankreich. Von Grenzanlagen ist fast nichts zu sehen.

Die ersten Orte im Elsass machen einen ärmlichen Eindruck, die Häuser erinnern mich am Häuser in den neuen Bundesländern kurz nach der Wende. 

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Wir fahren in Richtung Westen bis wir in Diemeringen an einer Patisserie und Chocolaterie eine Rast einlegen. Wir können uns vor dem Lokal niederlassen und bestellen einen Kaffee oder ein Wasser. Mit der Verständigung klappt es ganz gut, Uwe S. spricht ein bisschen französisch, die Bedienung deutsch. Nur mit den unterschiedlichen Begriffen tunen wir uns schwer, ein Kaffee wird ohne Milch serviert, die bekommen wir aber nachgeliefert. 

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Nach der Rast geht es wieder auf die Straße. Bald kommen wir an einen Bahnübergang, hier sind die Schranken runter. Wir warten. Und warten und warten. Es passiert nicht. Die Fahrerin eines vor uns stehendenden Autos steigt aus und geht an eine Sprechsäule. Von der anderen Seite nährte sich fast zeitgleich ein Fahrzeuf der SNCF und ein Mann in Signalfarben überquert die Gleise und bedient ein Panel. Oh Wunder, die Schranke öffnet sich und wir können endlich weiter. 

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In Mouterhouse halten wir an einem kleinen See, dem Grand Ètang, an und genießen die Aussicht auf die Kirch am gegenüberliegenden Hang. Schön ist es hier. 

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Es folgt eine schöne Mischung , kleine Straßen und schnelle Straßen wechseln sich ab. Das macht richtig viel Spaß hier zu fahren. 

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In Oberbronn kehren wir zur Mittagspause in das Hotel Restaurant Belle Vue ein. Wir finden einen Platz auf der Terrasse. Die erste Gruppe füttert das ganze Baguette auf, wir müssen uns durch die übersichtliche Speisekarte quälen. Unsere Gruppe ist auf 2 Tische aufgeteilt. Ich sitze mit Hans und Johannes an einem Tisch und wir bestellen alle eine Quiche mit Salat. Nach einiger Zeit werden 3 überschaubar große Quiche und eine kleine Schüssel mit Salat auf den Tisch gestellt. Wegen der Größe der Quiche (keine 10 cm Duschmesser) denke ich, es kommen noch 2 Salate für die Mitfahrer und ich mache mich über den Salat her. Irgendwann fragen wir den Kellner nach den beiden ‚fehlenden’ Salaten und erfahren dann, der Salat war für alle 3 bestimmt. Upps. Es wird noch eine Schüssel nachgebracht, diese teilen sich dann Hans und Johannes brüderlich. 

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Beim Essen wird die Idee geboren noch nach Wissembourg hereinzufahren und die bekannte Chocolaterie von Daniel Rebert zu besuchen. Dieses Mal wird mit den Navis aufgepasst, damit es kein Durcheinander gibt.

Wir fahren unsere Tour weiter ab und kommen über eine schöne kleine Straße zu einem Aussichtsturm auf dem Großen Wintersberg in der Nähe von Niederbronn-Les-Bains. Das letzte Stück der Fahrt hinauf und wieder herunter hat was. Hier werden die GS-Gene der RT gefordert, aber so ein Dickschiff lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

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Nach dem Abenteuer am Berg geht es nach Wengelsbach. Auf der Fahrt hierher begegnen wir auch der ersten Gruppe, die bereits wieder auf dem Rückweg ist. Wie wir später erfahren hat sie die geplante Pause im Au Wasigenstein ausfallen lassen. 

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Wir stellen die Motorräder ab und genehmigen uns einen Kaffee. 

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Nach der Rast kommen wir durch die Außenbezirke von Wissembourg, verzichten aber nach den Erfahrungen von Neustadt auf einen Besuch der Chocolaterie. Die erste Gruppe ist, wie wir später erfahren haben, in die Stadt gefahren und hat sich das Objekt der Begierde angeschaut. Große Tüten mit leckeren Sachen haben sie uns allerdings nicht mitgebracht. 

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Wir fahren zurück zum Hotel, tanken die Motorräder und setzen uns auf die Terrasse und lassen uns ein TTAB schmecken. Die erste Gruppe ist wieder nach Bad Bergzabern hineingefahren und hat sich an Eis gelabt. Hierzu haben sie auch Petra und Uschi, die heute nicht mitgefahren sind, eingeladen. 

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Am Abend speisen wir wieder im Hotel. Zu Uwes S. Leid sind die Forellen für heute aus. Pech gehabt.


Kleinere Probleme zu Hause veranlassen mich mit einem schnellen Schuh nach Hause zu fahren. Willi will ebenfalls zügig zurück, so fahren wir gemeinsam nach dem Frühstück um 08:00 Uhr los. Erst geht es ein paar Kilometer noch über Land, dann nutzen wir die A65 bis zur Anschlussstelle Dannstadt-Schauernheim. Hier müssen wir die Autobahn verlassen, das restliche Stück bis zu A61 ist voll gesperrt. Wir folgen nicht der ausgeschilderten Umleitung sondern biegen nach Norden ab und fahren Parallel zur A61 auf die A650 zu. Über die A650 gelangen wir dann zur A61. Hier fahren wir etliche Kilometer.

Nach einigen Irritationen mit dem Navi geht es dann südlich von Köln über den Rhein und über die A3 nach Sterkrade. Willi fährt an der Anschlussstelle Holten raus. Ich will eigentlich durch das Kreuz auf die A516. Ich sehe noch rechtzeitig, dass sich nach der Anschlussstelle Holten ein Stau auf allen Spuren gebildet hat. Ich komme noch vor der 200-Meter-Barke von der linken Spur auf die rechte und fahre die restlichen Kilometer durch die Stadt nach Hause.

Es war wieder mal ein schönes Wochenende. Leider konnte ich die Rücktour über Land nicht mitfahren.

Dank geht an Johannes für die Organisation und an die Guides Jürgen und Uwe S. Es war einfach schön.

GPS-Datei (gpx)

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