Tourenberichte

12.04.2008 - Stammtischtour an den Niederrhein

Die Stammtischtour am letzten Samstag war ausgefallen, das Wetter war einfach zu schlecht.

Als am Freitag die Mail zur Tour am heutigen Samstag ruft, bin ich hin und her gerissen. Das Wetter soll ganz gut werden und der Garten ruft, die Umbauarbeiten müssen fertig werden. Oder doch lieber Motorrad fahren und in der Woche schaffen, nach dem Büro?
Die Entscheidung wird mir abgenommen, zur Vermeidung schlechter Laune muss ich Motorrad fahren.

Na dann, nix wie zum Treffpunkt. Die Zeit ist zwar ein wenig unchristlich, Treffen um 0940 am Forsthaus Freudenberg, aber das Wetter ist einfach schön. Es kommen 5 Motorräder zusammen und dann geht es zum zweiten Treffpunkt nach Rees. Hier treffen wir pünktlich um 1030 ein, nachdem wir noch ein Motorrad eingesammelt haben. Insgesamt gehen 12 Leute auf 11 Maschinen auf die von Friedhelm ausgearbeitet Tour. Wir bilden 2 Gruppen, die von Friedhelm und Jürgen geführt werden.

Es geht den Rhein entlang in das verbotene Land. Die Tour über die Deiche ist immer wieder schön, aber das Motorrad wird nicht aus den Augen gelassen, die Erinnerungen wirken nach.

Kurz vor Nijmegen machen wir ein kurzes Picknick. Friedhelm hat Kaffee und kalte Getränke, Udo noch ein paar Dominosteine dabei. Zwischenzeitlich hat sich die Sonne verflüchtigt, es sind dunkle Wolken aufgezogen und es weht eine steife Briese. Noch ist der Himmel trocken, hält das Wetter?

Bei Nijmegen geht es über den Waal - so heißt der Rhein jetzt - und auf der anderen Seite geht es über die Deiche zurück, vorbei an einem Stochen- und Schwanennest. In Nütterden ist das Mittagessen eingeplant. Das Essen gut und reichlich.

Voll gesättigt touren wir nach Sonsbeck, ein Aufstieg auf den dortigen Aussichtsturm soll die vielen Kalorien wieder abbauen. Nicht alle gehen hinauf, einige Mitfahrer ziehen ein kleines Päuschen auf den Bänken vor. Die Sicht von oben ist toll, denn das Wetter hat sich wieder deutlich gebessert, die dunklen Wolken haben sich verzogen. Unterwegs gab es noch ein kleines Abenteuer, eine Sitzbank ging bei voller Fahrt fliegen. Bevor der Verlierer zum Fluchtpunkt zurückfahren konnte brachte ein netter Autofahrer das flüchtige Teil zu uns.

Zum Abschluss mit einer kleinen Stärkung geht es noch nach Xanten. Ein Teil geht in das Lokal, die ganz Harten setzen sich auf die Terrasse. Nach einem Stückchen Kuchen für die wieder Hungrigen und einem Cappuccino trennen sich unsere Wege. Wir fahren gen Heimat.

Es bleibt Dank an den Organisation Friedhelm und den weiteren Guide Jürgen zu sagen. Eine tolle Tour nach so einer langen entbehrungsreichen Zeit.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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