Tourenberichte

09. bis 12.05.2008 - Die Pfingsttour mit den Hannoveranern

Nun ist es schon fast Tradition: die Einladung der Hannoveraner zur jährlichen Pfingsttour.

Im letzten Jahr ausgesprochen und geplant ist wieder mal ein Ereignis mit viel Vorfreude.

Diesmal soll die Reise uns Münsterländern im wahrsten Sinne des Wortes entgegenkommen. Es geht nicht gen Norden oder Osten, sondern in den Süden. Das Ziel ist der Westerwald, genauer das Nistertal.

Hier ist für uns im Hotel Rückert über die Pfingsttage eine Unterkunft reserviert. Wir sind bei Halbpension im nur wenige Meter entfernten Gästehaus untergebracht. Die Zimmer sind gut ausgestattet, dass Essen ist gut und reichlich. Die Rösser fanden im Hof oder auf einem großen Parkplatz ausreichend Platz. Für den nötigen Treibstoff sorgen fleißige Hände. Und das Wetter - was soll ich sagen - war einfach traumhaft schön. Sonne ohne Ende, warm, ein leichter bis manchmal kräftiger Wind, keine Wolke. Bis spät abends war die Terrasse von uns mit belagert.


Infos zu den einzelnen Tagen: 09.05.2008 (Anreise) - 10.05.2008 (Rundtour der Münsterländer) - 11.05.2008 (Tour mit den Hannoveranern) - 12.05.2008 (Rückreise)
GPS-Dateien


09.05.2008 - Anreise

Wir Münsterländer, das sind Friedhelm, Uwe und ich, treffen uns um 1445 an der Ausfahrt Dinslaken - Nord der A 2. Wir haben uns entschlossen den direkten Weg zu unserem Hotel zu nehmen und bereits am Freitag loszufahren. Der Samstag ist schon für eine erste Runde verplant.

Uwe ist so nett und führt die kleine Gruppe an. Die ersten Kilometer sind zäh, denn es geht zum Feierabendverkehr durch Oberhausen und Essen runter Richtung Baldeneysee um durch das Hespertal  die Flucht aus dem Ruhrgebiet gen Süden anzutreten. Durch das Bergische Land ging es dann über schöne Straßen unserem Ziel entgegen. Die rund 200 km waren gegen 1930 geschafft, wir brauchen dringend ein Bier.

Den Abend lassen wir gemütlich auf der Hotelterrasse ausklingen.

 

 

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10.05.2008 - Rundtour der Münsterländer

Während sich unsere Nordländer auf dem Weg zum Ziel machen, frühstücken wir ausgiebig und starten gegen 0915 zu einer Tour Richtung Eifel mit dem Ziel Nürburgring.

Erst geht es über kleine Straßen durch die Höhen des Westerwaldes, dann bei Linz mit der Fähre über den Rhein. Das Wetter ist heute richtig schön, blauer Himmel, ein leichter Wind und richtig warm.

FahrkarteAuf der anderen Rheinseite machen wir die Eifel unsicher, vormittags ist richtig gut fahren, wenig Verkehr ist auf den Straßen. Eine schöne Rast legen wir an Hammes-Mühle ein. Ein nettes Lokal mit einer super leckeren Küche. Die Vorspeisen reichten uns völlig aus, schließlich gibt es ja noch ein Abendessen.

Vorbei am Nürburgring geht es dann durch das Ahrtal zurück zum Rhein. Der Verkehr ist am Nachmittag deutlich stärker und im Ahrtal werden unsere Nerven stark beansprucht. Erst ein östlicher Nachbar mit roten Nummernschilde, der sich die Gegend ausgiebig anschaut um immer dann nach links zu fahren, wenn sich eine Gelegenheit zum überholen bietet, dann noch ein Pferdefuhrwerk, das die Durchschnittsgeschwindigkeit weiter reduziert. Irgendwann ist es geschafft und wir sind an den beiden Bremsklötzen vorbei.

Bei Linz wieder zurück auf die richtige Rheinseite und über eine nördlicher gelegene Route zurück zum Hotel. Die rund 330 km sind um 1815 Uhr Geschichte.

Noch schnell ein Bier und eine Dusche, dann treffen wir die Hannoveraner, die fast zeitgleich mit uns eingetroffen sind. Neben Reinhard sind Anke und Kai, Sabine und Michael sowie Dieter dabei. Zugereist sind Angelika und Edi und Brunni und Friedhelm. Nicht zu vergessen, der wichtigste Mann des kommenden Tages: unser Guide Rudi.

Nach der Begrüßung geht es auf die Hotelterrasse, es gibt Gegrilltes mit diversen Salaten und Getränke, die das Herz begehren. Nach vielen Gesprächen geht es dann in die Federn, der morgige Tag wird anstrengend.

 

 

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11.05.2008 - Tour der Hannoveraner

Heute ist der Einsatztag von Rudi unserem Guide. Mit einer Truppe von 11 Maschinen geht es durch den Westerwald Richtung Loreley. Kai mit seinem neuen Motorrad macht den Sheriff und sperrt die Straßen, damit wir alle in einem Rutsch über eine Kreuzung kommen. Aber Rudi hat so kleine Straßen ausgesucht, dass wir hier kaum Autoverkehr haben und wir problemlos alle zusammen bleiben können.

Es geht zunächst Richtung Montabaur wo wir im Bereich einer kleinen Baustelle in einen Stau kommen. Grund für die Verzögerung war die Blockade der Fahrbahn mit historischen Traktoren, die mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h den Baustellenbereich blockierten. Ansonsten sind wir toll durchgekommen, die kleinen kurvigen Straßen haben uns dann schließlich zum Rhein nach St. Goashausen gebracht.

Nach einer Rheinquerung ging es noch bis zu einem Aussichtspunkt gegenüber der Loreley, hier konnten wir einen ausgiebigen Blick auf den Felsen und die singende Maid werfen. Für einen Abstecher zum ca. 10 km entfernten Karbach hat es nicht mehr gereicht.

Und wieder über den Rhein - wie sich die Tarife der Fähre errechnet war ein wenig schleierhaft, aber durch einen ordentlichen Rabatt war der Preis mit 2,80 €/Motorrad für Hin- und Rückfahrt nicht zu teuer - ging es in ein Stückchen die Straße am Rhein flussabwärts und dann wieder ab in den Westerwald.

Auf einer schönen kurvigen Strecke fährt vor uns ein kleiner Oldtimer-LKW. Ein Teil kann überholen, die restlichen 4 Maschinen kommen nicht vorbei, der Gegenverkehr ist einfach zu stark. Leider merken die Vorfahrer den Verlust des Restes nicht, so stehen wir auf einmal alleine dar. Dank moderner Telefontechnik finden wir heraus, wo die Geschwinden auf uns warten und vereint geht es dann nach Hachenburg auf den Marktplatz.

Oh, welche Überraschung. Der historische Marktplatz ist mit Kopfsteinen gepflastert, ziemlich abschüssig und gleichzeitig Treffpunkt einer Oldtimer-Ralley. Natürlich sind fast alle Sitzplätze der zahlreichen Außengastronomien besetzt und eine Menge Leute wuseln umher. Die ideale Umgebung, um hier mit den Motorrädern einen Parkplatz zu suchen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Parkplatz.
Der Cappuccino hat anschließend gut gemundet, er war verdient.

Von hier ging es dann wenige Kilometer zurück zum Hotel. In die Dusche und ab an den Tisch, denn heute wird wegen einer Abendveranstaltung das Essen zeitig serviert. So bleibt mehr Zeit für den abendlichen Plausch und ein paar Getränke.
Aber die Mitfahrer sind alle sehr mitgenommen, so werden wir nicht allzu alt und es geht in die Federn.

Rudi hat uns einen schönen Tag bereitet, dafür an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank.

 

 

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12.05.2008 - Rückreise

Der letzte Tag der Pfingsttour - schade, die schöne Zeit neigt sich dem Ende entgegen.

Wir verabschieden uns von den Hannoveranern und den übrigen Teilnehmern und treten zu Dritt die Heimreise an. Heute ist auf der Straße die Hölle los. Jeder der Räder hat ist unterwegs und gefahren wird teils ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht einzusehen.

Zunächst holen wir nach Süden aus und erreichen in Waldbrunn den südlichsten Punkt der Rücktour. Dann geht es zwischen Sauerland und Bergischem Land wieder gen Norden. Schlusspunkt unserer Reise ist Grafenmühle. Hier hat sich die halbe Republik versammelt, wir bekommen mit Mühen noch einen Kaffee, dann geht es für uns Dreien endgültig nach Hause.

Ein schönes Wochenende mit 1.033 km war es. Danke an den Organisator Reinhard und an die Guides Rudi und Uwe und natürlich an die Mitfahrer. Ich hoffe wir sehen uns im kommenden Jahr wieder.

 

 

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