Tourenberichte

25.05. bis 28.05.2007 - Die Thüringentour mit den Hannoveranern

Die Einladung der Hannoveraner kam bereits Ende letzten Jahres: Hast Du wieder Lust mitzufahren,

es geht nach Thüringen? Nahe des Nationalparks Hainich - ganz in der Nähe von Eisenach.
Na da gab es nicht viel zu überlegen, zumal Friedhelm und Uwe auch mitfahren wollten. Also war Zimmer buchen und Zusagen eins.

Am Freitag vor Pfingsten geht es los. Unser Ziel, ein altes Forsthaus, das jetzt als Hotelbetrieb genutzt wird, liegt in Kammerforst. Noch ist der Umbau nicht ganz abgeschlossen, einige Zimmer weisen noch historischen Charme aus. Der Wirt ist geschäftstüchtig und bedient uns gut, auf ein Getränk müssen wir nie lange warten. Bodenständige Küche sorgt für gefüllte Mägen und nach dem ein oder anderen Glas Bier oder Wein können wir alle gut schlafen.

Ein paar Impressionen unserer Unterkunft sind hier abgelegt.


Infos zu den einzelnen Tagen: 25.05.2007 (Anreise Teil 1) - 26.05.2007 (Anreise Teil 2) - 27.05.2007 (Tour mit den Hannoveranern) - 28.05.2009 (Rückreise)
GPS-Dateien


25.05.2009 - Anreise Teil 1

Mit Friedhelm und Uwe habe ich mich um 1500 am Forsthaus Freudenberg verabredet. Unsere Tour soll bis ins Weserbergland nach Oberweser-Gottstreu gehen. Hier im Hotel Zum Lindenwirt übernachten wir.

Die Stunden vor der Tour sind beängstigend. Der Wetterbericht spricht von starken Gewittern und Regen, die Unwetterzentrale zeigt für die Kreise Paderborn und Höxter rot - starke Gewitter - allerdings gilt die Warnung nur bis 1500. Haben wir Glück und werden nicht so nass?

Als Friedhelm kommt, ist er voll in Regenzeug eingepackt; er ist bei Wesel schon richtig nass geworden. Auf meinem Weg nach Schermbeck hat es nur ein wenig gefisselt. Der Himmel sieht nicht so schlecht aus, also wird die Regenpelle wieder ausgezogen, denn es ist richtig warm und wir fahren los.

Die von Uwe geführte Tour bringt uns nördlich am Ruhrgebiet vorbei und wir fahren durch das schöne Lippetal. Weiter geht es über Land- und Kreisstraßen zu unserem Hotel, das wir gegen 1945 erreichen.

Die Zimmer sind schnell in Beschlag genommen und dann ab auf die Terrasse, das Abendessen genießen. Der Wirt öffnet das Hoftor und wir stellen noch unsere Motorräder unter das Dach der Scheune, da fängt es an zu regnen. Glück gehabt. Noch ein Gläschen Bier und dann ab in die Falle.

Um 0300 geht ein heftiges Gewitter nieder, ich stehe senkrecht im Bett.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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26.05.2007 - Anreise Teil 2

Nach einem guten Frühstück geht es über noch nasse Straßen wieder weiter. Wir wollen uns um 1030 mit den Hannoveranern auf der Tonenburg treffen. Da wir noch ein wenig Zeit haben, fährt Uwe noch einen kleinen Umweg durch das Wesertal.

Wir sind zu erst am Ziel, nach ein paar Minuten trifft Reinhard mit seinen Frauen und Mannen ein. Eine kurze Führung über den Burghof und noch schnell einen Kaffee, dann geht es los Richtung Malsfeld. Zwischendurch werden wir von einem Gewitterschauer überrascht, der aber nur von kurzer Dauer ist. An dem Autohof in Malsfeld erwarten uns noch die Teilnehmer aus Hessen. Wir haben uns ein wenig verspätet, aber die 4 Hessen konnten sich die Zeit vertreiben.

Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter in den wilden Osten. Bei Creuzburg machen wir unterhalb der Burg noch eine kurze Rast bevor wir trockenen Fusses unser Ziel in Kammerforst erreichen.

Erst mal ein Bier, der Wirt ist fix und bevor wir die Zimmerschlüssel haben, hat jeder sein gewünschtes Getränk. Oh, wie das zischt. Kurz unter die Dusche und dann zum Abendessen auf der Terrasse. Gegrilltes bis zum Abwinken gibt es und alle werden satt.

Reinhard holt seinen PC heraus und das neue Navi wird mit einer Tour für Sonntag beglückt. Na mal sehn ob das alles so klappt.

Bilder gibt es hier.

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27.05.2007 - Tour der Hannoveraner

Nach einem guten Frühstück geht es zunächst in den Naturpark Hainich. Zwischen Alterstedt und Craula liegt der Baumkronenpfad, den wir alle begehen, obwohl nicht jeder ganz schwindelfrei ist. Aber alle kommen wieder gesund und wohlbehalten aus den luftigen Höhen herab, so kann es dann durch das weite, leicht wellige Land über Bad Langensalza und Sömmerda nach Bad Kösen (bei Nauenburg a.d.Saale) zum Mittagessen gehen.

Das ursprüngliche Ziel der Tour lassen wir fallen, denn die Zeit wird knapp. Noch ein wenig relaxen und dann geht es in einem großen Bogen über Bad Bibra und Reinsdorf wieder zurück.

Zwischendurch müssen wir durch ein Dorffest. Die einzige Straße ist mit Umzugswagen und Feiernden blockiert. 10 spannende Minuten und wir sind durch.

Unterwegs wird der Himmel dunkel, graue Fahnen sind zu erkennen. Ich schließe die diversen Reißverschlüsse meiner Jacke und mache den Kragen zu. Kaum ist das erledigt setzt auch schon ein heftiges Gewitter ein. Es kübelt wie aus Eimern. Wir suchen Schutz in einem Vereinshaus und treffen in zwei Gruppen dort ein. Der zweite Teil hat noch angehalten und Regenzeug übergezogen, aber wohl zu spät, das Wasser hat sich seinen Weg gesucht. Im Vereinsheim findet gerade eine Jugendweihefeier statt, viele Leute im Kleinen Schwarzen und mit Schlips und Kragen schauen die durchnässten Motorradfahrer, die sich mit Vehemenz auf die überdachte Terrasse drängen, an. Und dann ...

Dann gibt es Kaffee und Kuchen, und weil wir uns nicht in das Gebäude trauen, wird der Kuchen kurzerhand herausgebracht und herumgereicht, bis er aufgegessen ist. Gastfreundschaft, toll.

Nachdem das Gewitter abgezogen ist, geht es weiter. Nun sind die Ortsdurchfahrten, die noch teilweise mit Kopfsteinpflaster gepflastert sind, besonders spannend. Nur nicht wegrutschen. Gott sei Dank ist keinem was passiert.

Im Forsthaus gibt es Rustikales aus Mutterns Küche und dann klingt der Abend mit Getränken und netten Gesprächen aus.

Bilder gibt es hier.

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28.05.2009 - Rückreise

Ich werde um 0700 wach und es regnet, und wie.

Das Motorrad ist vor dem Frühstück gepackt. Wir verabschieden uns nach dem Frühstück von den Hannoveranern und Hessen und es geht um 0900, entgegen der ursprünglichen Planung, nicht durch das Sauerland, sondern im direkten Weg nach Hause. Ab Kassel wollen wir die Autobahn nutzen.

Bis dahin geht es erst mal über Bundes- und Landstraßen. In einem Dorf müssen wir mitten durch ein Feuerwehr-/Dorffest. Es ist schon ganz schön spannend über feuchtes Kopfsteinpflaster und ausgerollten Feuerwehrschläuchen durch eine Menschenmenge mit ausreichend Bierflaschen zu fahren.

Kurz vor der Autobahn hört es auf zu regnen. Also doch lieber durch die Prärie nach Hause? Gut, eine Tour ist schnell zusammengestellt. Kassel umfahren wir noch auf der Autobahn und dann geht es ein Stück über die Landstraße.

Nach einer Rast im Landgasthof Hotel Waldbühne in Niederelsungen fängt es wieder an zu regnen und wir drehen ab auf die Autobahn und düsen nach Hause.

Trotz des feuchten Abschluss ein schönes Wochenende. Ein Dank an den Organisator Reinhard und an die netten Mitfahrerinnen und Mitfahrer. Wiederholung nicht vergessen *lachundfreuganzdoll*.

Bilder gibt es hier.

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