Tourenberichte

07.05.2016 - Stammtischtour in den Teutoburger Wald

Nach dem vorgezogenen Mai-Stammtisch auf Ende April fiel die geplante Ausfahrt am Samstag, dem 30.04.2016, ins Wasser.  Die Wettervorhersage war schlecht, so haben wir überlegt, die Tour in den Teutoburger Wald auf Sonntag zu verschieben.

Aber am 01. Mai – dem Tag der Arbeit – wollte der Tourguide nicht. Der Feiertag am 05. Mai – Christi Himmelfahrt – ist auch keine Alternative, denn am Vatertag muss man mit verkehrsuntüchtigen Horden auf der Straße rechnen.

So viel die Entscheidung heute zu fahren und dies war eine gute Entscheidung.

Das Wetter ist herrlich und der Tag verspricht sonnig und warm zu werden. Ein Tag für die Sommerkombi.

So treffen wir uns um 10:00 Uhr an der Tankstelle in Nottuln. Da ich zeitig aufgestanden bin fahre ich die 66 km zum Treffpunkt nicht über die Autobahn sondern über Land. Schon mal ein schöner Einstieg in den Tag, wenn es auch zu Beginn noch etwas kühl ist. Aber dies ändert sich schnell.

Am Treffpunkt sind schon einige Mitfahrer da. Nach und nach treffen die weiteren Teilnehmer und Angelika, die einzige Teilnehmerin, ein. Wir sind eine Frau und 17 Mann auf 18 Maschinen. Somit fahren wir in drei Gruppen zu je 6 Maschinen. 

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Berthold, der die schöne Tour ausgearbeitet hat, übernimmt eine Gruppe, die anderen führen Uwe S. und Jürgen an. Uwe startet als erster, es folgt Berthold und Jürgen fährt als letzte Gruppe los.

Die Strecken sind wir in ähnlicher Konstellation schon mal gefahren, aber Berthold schafft es trotzdem mich zu verwirren, er hat die Route umgekehrt, so haben wir einen ganz neuen Blick.

Es geht natürlich wieder über die Münsterländer Pättkes. Es ist immer wieder toll hier zu fahren. Gut das es seit ein paar Tagen trocken ist. Die kleinen Bauernwege sind mit Bauerngold nur so belegt. Jetzt staubt es zwar manchmal gewaltig, aber besser als auf feuchtem Schlick zu fahren oder zu rutschen.

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Die erste Pause machen wir nach einer guten Stunde in Sendenhorst in der Schank- und Gartenwirtschaft Elmenhorst. Hier sitzen wir gemütlich im Biergarten und lassen es uns gut gehen.

Nach einer guten halben Stunde geht es weiter Richtung Nordosten auf den Teutoburger Wald zu. Es macht richtig Spaß auf den kleinen Wegen zu fahren. Immer wieder ist ein Stückchen größere Straße dazwischen und dann geht es wieder auf die Wirtschaftswege.

Bei Wellendorf müssen wir an einer Bahnschranke warten bis der Zug in den Bahnhof einfährt. Wir fahren um den Ort herum und schon stehen wir wieder vor einer geschossenen Schranke, jetzt fährt der Zug wieder an uns vorbei.

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Über die nördlichsten Serpentinen Deutschlands erreichen wir schließlich Lienen. Hier kehren wir in Pellemeiers Thiestuben ein. Wir hatten vorher das Essen ausgesucht, Berthold hat am Treffpunkt noch nachjustiert und so bekommen wir nach gefühlten 10 Minuten nicht nur die Getränke sondern auch das Essen. Da alle mit Namen bestellt haben, gibt es heute auch kein Durcheinander wer was bestellt hat. Eine gute Lösung für ältere Leute.

Nach rund 75 Minuten geht es wieder auf die Straße, die Serpentinen werden noch mal unter die Räder genommen.

Auf der weiteren Fahrt zum Münsterlandblick geraten wir in ein Fahrradrennen. Die Radfahrer fahren auf den kleinen Straßen wie der Teufel, gerne auch mal nebeneinander. Da ist es schon recht schwer die doch langsameren Fahrradfahrer zu überholen. 

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Nach einem kurzen Blick ins Münsterland

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geht es weiter nach Hembergen. Hier wollen wir zur Kaffeepause einkehren.

Unterwegs treffen wir auf Uwe und einen Teil seiner Gruppe. Das Herz rutscht mir in die Hose, denn bei ihnen steht sowohl ein Kranken- als auch ein Polizeiwagen mit Blaulicht. Was ist passiert? Ein älterer Radfahrer ist beim Wechsel der Straßenseite in das vorletzte Motorrad der Gruppe gefahren und gestürzt. Der Motorradfahrer konnte seine Maschine noch abfangen und zum stehen bringen. Im nachhinein stellt sich herraus, dass dem älteren Radfahrer nichts ernsthaftes geschehen ist und es keine polizeilichen Ermittlungen gibt.

Als alle Mitfahrer beim Restaurant Zurmühlen angekommen sind stärken wir uns erst einmal mit Kaffee und gutem Kuchen.

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20160507 170650 G039023320160507 171656 G0400254Nach einer ausreichenden Pause geht es wieder zurück zum Treffpunkt. Hier entscheiden Angelika und einige der Mitfahrer dass es in Dorsten doch noch ein Eis geben kann, denn die Eisdiele auf der alten Zeche Fürst Leopold liegt ja fast auf dem Weg.

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So fährt Berthold mit der einen Hälfte der Gruppe nach Klein Reken. Uwe führt die zweite Hälfte und übernimmt ab Klein Reken die gesamte Gruppe. 

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Auf der Zeche gibt es für die tapferen Recken smiley innocent noch ein kleines oder größeres Eis smiley wink

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Anschließend geht es nach Hause.

Ich bin heute 363 km gefahren und habe dabei in 11 Sunden und 15 Minuten 3600 Höhenmeter überwunden und dabei die schwindelerregende Höhe von 228 Meter über NN erreicht.

Eine schöne Tour ist nun vorbei. Danke an Berthold für die Organisation und die Führung. Der Dank für die gute Führung geht auch an Uwe S. und Jürgen.

 

GPS-Datei (gpx)

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