Tourenberichte

09.01.2016 - Saisoneröffung - Stammtischtour nach Tolkamer

Das neue Jahr ist da. 2016 – ein Jahr zum Motorradfahren. Die Saison kann beginnen.

Die erste Stammtischtour geht nun schon traditionell nach Tolkamer. Dieter und Uwe haben wieder mal einen etwas anderen Weg zu den Rheinterrassen (Kade 7) gefunden und der ist richtig gut.

Aber der Reihe nach.

Am Freitag, beim Stammtisch, die obligatorische Frage: Fahren wir und wer fährt mit? Die Wetteraussichten sind nicht schlecht, es soll nur ein wenig kühl werden. Es kommen 7 Fahrer zusammen, ich will später dazu stoßen.

20160109 102400 Uwe 0320160109 103400 Uwe 06Bedingt durch einen anderen Termin am frühen Vormittag kann ich heute nicht zum Treffpunkt am Forsthaus Freudenberg um 10:30 Uhr kommen. Allerdings bin ich zeitiger von meinem Termin zurück als ursprünglich geplant. So beschließe ich nicht nach Tolkamer zu fahren, wie ursprünglich geplant, sondern die Gruppe bei ihrer Kaffeepause in Rees zu treffen.

Am Freitag hatte ich noch aufgeschnappt, dass der Pausenpunkt nicht das ursprünglich geplante Hotel am Rhein ist – das hat wohl Betriebsferien – sondern ein Café. Aber welches? Ich werde die Gruppe schon finden.

Ich lege das erste Stück über die A3 zurück. Bis zur Ausfahrt Rees mache ich einen schnellen Schuh, dies ist bei 4 – 5 ° C nicht ganz so angenehm. Der sonnige Himmel wird zusehends wolkiger. Der Rest des Weges nach Rees zur Innenstadt ist schnell abgefahren. Als ich rechts in die Innenstadt abbiegen will kommen mir Jürgen und Koni entgegen, die links zur Innenstadt abbiegen. Das ist Timing – oder?

Auf dem Marktplatz ist schnell ein kreativer Parkplatz für die Motorräder geschaffen und wir gehen hinüber in die Bäckerei Terhorst. Hier ist bereits ein Tisch für uns reserviert und wir laben uns am Kaffee, Tee und Kakao – mit einem Stückchen Stollen vom Haus. Eine schöne Pause.

Pünktlich zur Weiterfahrt fallen ein paar Tropfen aus den Wolken. Die Kamera hat ein offenes Gehäuse – soll ich sofort wieder anhalten? Ich riskiere es und bald hört es auch schon wieder auf.

Schöne Wege und kleine Straßen haben die beiden Pfadfinder ausgesucht, nur die Wege hätten sie etwas besser fegen können. An manchen Stellen ist es ganz schön rutschig mit dem Matsch auf der Strecke.

Wir erreichen bald den Rhein und es geht auf der niederländischen Seite der Grenze hinauf auf die Deiche. Es ist immer wieder schön hier zu fahren und die Schiffe zu bestaunen. Kurz vor Tolkamer fängt es doch wieder an zu tröpfeln. Ich hoffe die wenigen Kilometer bis zum Ziel hält die Kamera durch.

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Auf der Promenade stellen wir die Motorräder ab und laufen die wenigen Meter bis zum Lokal.

Hier können wir uns an dem Bollerofen aufwärmen, was Uwe natürlich auch intensiv getan hat.20160109 125152 IMG 2900

Zur Verköstigung gibt es das holländische Nationalgericht – Frikandel speciaal met frites en sal und natürlich reichlich Mayonnaise und Ketchup.20160109 131956 IMG 2901

Nach einer ausgiebigen Mittagsrast geht es weiter durch das verbotene Land über kleine Pfade und Wege.

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Diese führen uns nach Dinxperlo zum Café De Sander. Hier wärmen wir uns noch mal mit einem Heißgetränk auf. Die Kaffeetrinker bekommen zu ihrem Kaffee noch einen Kaffeelikör mit Sahne – aber nur einen ganz kleinen, denn wir müssen ja noch auf die Motorräder.

Vor der Weiterfahrt verabschieden sich Koni und Peter, beide wollen nicht mehr mit zur Eisdiele nach Dorsten fahren, wo die Tour endet. Es geht zunächst wieder der Sonne entgegen, die Wolken haben sich verzogen und es sieht richtig schön aus. Wir fahren über teils bekannte Strecken am Startpunkt vorbei nach Dorsten zur Eisdiele auf der ehemaligen Zeche Fürst Leopold.

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Was sehen unsere Augen – die Eisdiele hat zu. Einfach zu. Ein Unding. Aber wir entdecken nebenan ein offenes Lokal, das Mezzomare. Hier gibt es noch einen Absacker. Uwe schafft es sogar noch ein Tartufo zu ergattern. Es sieht wirklich gut aus. Schade das ich das nicht vorher mitbekommen habe. 

Dann heißt es Abschied nehmen und die Mitfahrer Dieter, Hans, Jürgen, Rainer und Uwe fahren nach Hause. Ich fahre noch an der Tankstelle vorbei um zu tanken und das Motorrad abzuspritzen. Der Schmodder und das in den Niederlanden gestreute Salz soll nicht am Motorrad antrocknen.

Als ich die Garage erreiche ist es schon dunkel.

Es war eine gelungene Saisoneröffnungstour. Dank an die Organisatoren Dieter und Uwe. So kann die Saison weitergehen.

GPS-Datei (gpx)

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