Tourenberichte

08.11.2015 - Stammtischtour zum Inselgasthaus

Freitags am Stammtisch wurde diskutiert ob wir am Samstag oder doch lieber am Sonntag unsere Tour zum Niederrhein fahren sollten. Die Wetterprognosen sagten für Samstag Regen voraus, für Sonntag sollte das Wetter trocken und sonnig sein. Wir haben uns für den Sonntag entschieden – und das war eine kluge Entscheidung. Leider konnte Uli als Planer am Sonntag nicht mitfahren. 

20151108 102022 IMG 278720151108 102106 IMG 2788Wir treffen uns an der Tankstelle am Forsthaus Freudenberg. Die Abfahrt ist für 10:30 Uhr vorgesehen. Als seltener Gast ist Hans heute wieder mal dabei und das mit seinem neuen Motorrad – ein richtig schönes Teil. Gerd, vom Stammtisch Märkischer Kreis, hat es auch an den Niederrhein gezogen.20151108 102640 IMG 2789

Es geht mit 9 Maschinen pünktlich zunächst in einer Gruppe los, Jürgen übernimmt die Führung. Über teils bekannte und viele unbekannte kleine Straßen geht es auf den Rhein zu. Der genaue Verlauf ist aus der eingeblendeten Karte ersichtlich.

Es liegt auf den kleinen Wegen richtig viel Laub. Dieses Laub ist noch ziemlich feucht von gestrigen Regen. So sind manche Teilstücke und insbesondere die Kurven richtig rutschig. An einer Kurve rutscht mein Vordermann mit dem Hinterrad weg und kann das schöne Motorrad aber noch abfangen. Der Ausflug ins Grüne geht ohne Blessuren ab – er kann halt gut fahren.

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In Orsoy geht es über den Rhein. Welcher Rhein? Ach ja, wir sind ja am Niederrhein – aber so niedrig habe ich den Rhein noch nicht gesehen. Es ist kaum Wasser drin und es zeigen sich breite Uferstreifen. Der Abgang zu Fähre ist schon recht steil und ungewohnt zu fahren.

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Die Überfahrt geht recht schnell und wir kommen auf der linken Seite an. Aber was macht der Fährmann? Er hält nicht am vorgesehenen Platz sondern daneben. Das Wasser ist zu niedrig, so kommt die Rampe nicht mehr in die vorgesehene Aufnahme am Ufer.

20151108 112306 G007645620151108 112308 G0076457An diesem Ufer ist die Auffahrt noch steiler. Es geht über die Basaltsteine der Uferbefestigung und ein wenig Beton hinauf zur Straße. Echt krass.

Wir fahren noch ein gutes Stück über schöne Wege und Straßen auf der linken Seite des Rheins zu unserem ersten Pausenpunkt.

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An der Tenne machen wir auf einen Kaffee halt. Wir sitzen draußen auf der Terrasse und werden von der netten Bedienung mit Kissen und guten Getränken verwöhnt, die mit viel Hingabe und Zeit gemacht wurden.

Nach der Pause fahren wir in zwei Gruppen zum nächsten Ziel. Dieter übernimmt die erste Gruppe und fährt mit 4 weiteren Fahrern vor, Jürgen folgt wenig später mit dem Rest der Truppe.

Wieder geht es über kleine Straßen und Wegen durch die Gegend.  Bei Rees überqueren wir schließlich den Rhein um zum Inselgasthof Nass zu fahren.

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Hier am Ufer des Rheins steppt der Bär. Wir kommen gegen 14:00 Uhr an und werden auf zwei Tische aufgeteilt. Der Betrieb ist rappel voll. Trotz unseres schon fortgeschrittenen Alters reduzieren wir den Altersdurchschnitt um Jahre, wenn nicht um ein Jahrzehnt. Der Betreib wird wohl gerne zum Mittagessen von Oma und Opa oder besser Urgroßmutter und Urgroßvater angefahren.

Die Bestellung dauert ein wenig länger als es üblich ist. Das Essen ist aber dafür auch gut und reichlich. Leider sind wir aber zwischenzeitlich so spät, dass wir die geplante weitere Pause auslassen und von hier aus die Heimreise antreten. Einige Mitfahrer verabschieden sich sofort, der Rest fährt die Tour noch ein Stück weiter.

In Hamminkeln biege ich zusammen mit Uwe vom Routenverlauf ab und schlage den Weg nach Hause ein. Hier angekommen geht es noch schnell zur Tankstelle. Einmal volltanken und mit dem Dampfstrahler den groben Dreck entfernen. 

Es war wieder mal eine schöne Tour. Die teilweise bekannten Wege zeigen, von der anderen Seite gefahren, ein völlig anderes Gesicht. Es hat Spaß gemacht. Das Wetter war hervorragend. Die Fahrt zu verschieben – eine kluge Entscheidung.

GPS-Datei (gpx)

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