Tourenberichte

11.07.2015 - Stammtischtour ins Sauerland

Die heutige Stammtischtour geht ins Sauerland. Nicht nur das Ziel ist ungewöhnlich, auch unser Treffpunkt weicht von der Routine ab. Unsere Guides, Schorsch und Udo, haben beschlossen, dass wir uns um 10:00 Uhr an der Herscheider Mühle treffen.

Treffen um 10:00 Uhr im Sauerland – das bedeutet früh aufstehen und zeitig losfahren. Zum Treffpunkt fahre ich über die Autobahn, sonst hätte ich noch früher aufstehen müssen. Mit 17,5° ist es für die Sommerkleidung auf der Autobahn schon fast zu kühl.

Nachdem ich auf dem Stammtisch am Freitag gehört habe, dass sich einige Teilnehmer bereits um 8:45 Uhr in Gelsenkirchen treffen wollen, fahre ich zeitig los, damit ich nicht zu spät komme. Für die Fahrt benötige ich lediglich 1 Stunde. So bin ich zu früh am Treffpunkt - jedoch ist Andreas bereits vor Ort.

Ich sehe ihn in heftiger Diskussion mit dem Wirt der Mühle, der mit einem laufenden Laubbläser auf dem Rücken vor seiner Terrasse steht. Als ich hinzu komme werden wir aufgefordert die Motorräder nur vorwärts vor der Terrasse abzustellen - die Gäste sollen nicht gestört werden.

Welche Gäste? Die einzigen Gäste sind letztendlich wir. Das Gelände ist außerdem nach vorne leicht abschüssig, kein guter Platz um hier vorwärts einzupacken. Wir lassen uns von seinen Wünschen nicht beirren und setzen uns auf die Terrasse.

Nach und nach tauchen die weiteren 11 Teilnehmer auf und parken – sehr zum Missfallen des Wirtes – falsch rum ein.

Es gibt zunächst noch einen Kaffee und einige Teilnehmer nehmen noch ein Frühstück ein. Das besteht jedoch nur aus einem Brot mit Schinken und einem Spiegelei – Brötchen gibt es heute nicht.

Gegen 10:30 Uhr geht es dann auf die Tour. Die schnelle Gruppe mit Schorsch an der Spitze fährt vor, Udo will heute eine gemütliche Runde fahren. So fahren wir zunächst entlang des Naturparks Rothaargebirge um schließlich bei Schmalenberg in den Park hineinzufahren.

Auf den Höhen bei Altlastenberg machen wir einen kurzen Stopp, ein Teilnehmer will sich wärmer anziehen, er friert. Dann geht es weiter zur Mittagspause in Westfeld.

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Wir sind bereits während der Fahrt durch viele geschmückte Dörfer gekommen, so ist auch Westfeld mit Fahnen versehen. Hier ist am Wochenende Schützenfest. Auf der anderen Hangseite spielt bereits jetzt die Musik und beschallt das ganze Tal. Über die Qualität und den Geschmack kann man trefflich streiten – Katzenjammer oder mindestens 2 %o Alkohol. Das Mittagessen ist gut und wir werden nett bedient.

Nach der Pause geht es dann weiter durch den Naturpark. Vorbei an Bad Berleburg und dem Rhein-Weser-Turm fahren wir über eine schöne Strecke auf Kirchhunden zu.

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In Schönholthausen kehren wir nochmal ein. Die Mitfahrer verzichten auf Kaffee und bevorzugen ein kühles Getränk. Denn es ist inzwischen ziemlich warm geworden. 

Den Höhepunkt der Temperatur erreichen wir später in Arnsberg mit 31°. Jetzt ist selbst die Sommerkleidung zu warm. Einige Teilnehmer setzen sich ab und fahren über die A45 nach Hause.

Der Rest fährt die Tour planmäßig ab. Nach rund 50 Kilometern halten wir in Hüsten, hier gibt es in einer Eisdiele in einem Einkaufszentrum noch Kühlung für die Rückfahrt. 

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In Hüsten fahren wir dann auf die Autobahn und es geht auch für den Rest der Teilnehmer Richtung Heimat. Die Fahrt auf der Autobahn wird kurz vor dem Ziel wieder spannend, die Tankanzeige blinkt und die Restkilometer werden immer kleiner. Vielleicht hätte ich doch unterwegs tanken sollen? Aber es müsste doch eigentlich reichen.

Als ich die Autobahn verlasse reicht es gerade noch für 20 km – ausreichend Reserve. Ich tanke kurz hinter der Autobahn 23 l - das Motorrad hat einen 24 l-Tank. Gut das ich die letzten Kilometer auf der Autobahn nicht so schnell gefahren bin, dann hätte es knapp werden können.

Festhalten bleibt, soll wieder eine tolle Tour. Unsere Guides haben schöne Strecken herausgesucht die sich gut befahren ließen.

Nicht so toll war der viel Sprit der an einigen Teilstücken mehr als großzügig verteilt wurde. Dank einer vorausfahrenden Fahrschule haben wir uns an einem Teilstück auch wirklich genau an die ausgeschildert 30 km/h gehalten bzw. halten müssen.

Danke an die Organisatoren und Guides für den tollen Tag bei bestem Wetter. Dank auch an Angelika, Andreas, Jürgen, Schorsch und Thomas für das überlassenen Film- und Bildmaterial.

Tourkarte

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