Tourenberichte

20.06.2015 - Tour in den Teutoburger Wald - ein Déjà-vu?

 Als Uli die heutige Tour zur Jausenstation Malepatus im Teutoburger Wald ausgeschrieben hat dachte ich: den Weg dahin kenne ich schon, den bin ich Anfang Juni mit den Tourenfahrern bereits gefahren. Zwar sind wir nicht in die Jausenstation eingekehrt sondern in einem Lokal im Ort Lienen.

Aber ich sollte mich irren.

Wir starten um 1000 von Drügen Pütt in Haltern am See aus mit 6 Motorrädern. Erika ist mit ihrer neuen Maschine gekommen - schönes Teil - Glückwunsch und immer eine gute Fahrt und sichere Heimkehr.

Leider ist das Wetter nicht so schön wie Anfang des Monats. Auf der Fahrt zum Drügen Pütt fallen ein paar Tropfen und es ist recht kühl. Am Treffpunkt wechsle ich vorsichtshalber die Handschuhe – die luftigen Sommerhandschuhe tausche ich gegen die leichten wasserfesten. Zwar begleiten uns immer wieder dunkle Wolken, aber es bleibt trocken.

Wir fahren westlich um Münster herum und nutzen immer wieder eine andere Streckenführung gegenüber der letzten Tour.

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Zwar machen wir auch in Greven wieder den ersten Stopp, doch nicht in der Bäckerei Kiepenkerl sondern im Restaurant Zum Vosskotten kurz vor der Stadt. Hier kommen wir um 1103 an, das Lokal hat ab 1100 geöffnet  - eine Punktlandung.

Nach einem wärmenden Kaffee geht es weiter bis an die A30 im Norden. Über kleine Straßen fahren wir ein Stück parallel zur Autobahn und halten dann auf Bad Iburg zu. Zwischendurch gibt es noch einen Tankstopp für die Motorräder mit dem kleinen Tank. Ich verzichte aufs tanken obwohl ich bereits vor Beginn der Tour knapp 100km gefahren bin – es wird schon reichen.

Dann erreichen wir auch schnell die Jausenstation, die sich als die nördlichste Jausenstation mit alpenländischem Ambiente bezeichnet. Aus den alpenländischen Schmankerl suchen wir uns ein passendes Mittagessen aus, dazu gibt es ein Weißbier – natürlich alkoholfrei.

Nach der Rast geht es in angemessenem Tempo die Kehren hinab nach Lienen, denn die Rennleitung soll die Geschwindigkeit auf der Bergstrecke überwachen. Doch heute haben wir keine Blitzer entdeckt, die sind wohl alle zur Jagt auf die Biker in der Eifel und dem Sieger- und Sauerland eingesetzt.

Der weitere Weg führt uns eng östlich um Münster herum und nutzt andere Pfade als die letzte Tour. 

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Wir kehren zu einem abschließenden Kaffee ins Gut Wewel ein. Wir bestaunen noch Manus Bremsbelege, die am Hinterrad einer dringenden Erneuerung bedürfen. Dann aber locken die leckeren Torten und Kuchen und wir können nicht wiederstehen.

Gut gesättigt geht es auf das letzte Stück des Heimweges. Die Gruppe löst sich auf der weiteren Fahrt immer mehr auf, zuletzt bin ich mit Uli alleine unterwegs. Bei Schermbeck trennen sich auch unsere Wege und ich fahre Richtung Heimat. Da meldet sich auch meine Tankanzeige und signalisiert, dass viel Platz im Tank ist. Erstaunlich ist, wie schnell die Restreichweite sinkt – ob da die Software in Ordnung ist? Alle 100 Meter sinkt die Reichweite um einen Kilometer. Aber die Tankstelle ist nicht mehr weit und bunkere 21,4 Liter in den 25 Liter fassenden Tank – also war noch ausreichend Sprit an Bord für einige Kilometer.

Da wir über viele feuchte Straßen gefahren sind, somit immer dem Regen hinterher, muss das Motorrad wohl wieder in die Wäsche. So ist die Arbeit für die kommende Woche gesichert.

Trotz des geleichen Ziels war es eine andere Tour wir Angang des Monats, es hat wieder mal Spaß gemacht. Dank an Uli für die Organisation und die Führung.

Tourkarte

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