Tourenberichte

08. bis 09.10.2005 - Tour zur Vierbucher Mühle

Die Stammtischtour im Oktober sollte diesmal was besonderes sein,

eine Übernachtung war geplant.
Toll, da mach ich doch mit, dachte ich mir. Das es zur Vierbacher Mühle gehen sollte hatte ich zwar mitbekommen, aber wo die liegt war mir zum Zeitpunkt der Zusage nicht bekannt; hätte in Erdkunde wohl besser aufpassen sollen *lach*.

Dann kommt von Jürgen eine Mail mit Einzelheiten und dem Roadbook. Dieses Roadbook wollte ich dann für das Navi übersetzen -zumindest für die Hinfahrt, denn zurück sollte es eine Überraschung geben-, aber dazu war ich wohl zu dumm. Aus den Beschreibungen habe ich fast alles rausbekommen, nur nicht die geplante Route, wie ich später feststellen konnte, nachdem mit Udo einen Track von der Vortour geschickt hatte.

Die Enttäuschung war groß als die Tour im Navi war, nur rund 110 km vom Treffpunkt Sprockhövel aus und dann übernachten? Na da sollte ich mich täuschen.

Die Wettervoraussage für das Wochenende war gut, die Sonne sollte scheinen und die morgendlichen Herbstnebel schnell vertreiben. Somit stand einem schönen Wochenende nichts entgegen.


Infos zu den einzelnen Tagen: 08.10.2005 (Hinfahrt) - 08.10.2005 (Nachmittags-Tour) - 09.10.2005 (Rückfahrt)
GPS-Dateien


08.10.2005

Treffen um 1000 in Sprockhövel, na dann will ich mal zeitig losfahren, denn ich muss noch tanken, sonst komme ich von dort nicht mehr weit. Ab auf die Bahn, bin ja schnell da, dachte ich mir. Ja dachte ich. An der Neuen Mitte bereits der erste Stau und das am Samstagmorgen, wenn alle Welt eigentlich noch schläft. Die Fahrbahndecke wird teilweise erneuert. Dann folgt auf der A42 und A43 Baustelle auf Baustelle, immer schön mit Geschwindigkeitsbegrenzung. Langsam wird die Zeit knapp. Am Ziel angekommen, sehe ich die Tourteilnehmer sind schon da. Noch gute 14 Minuten bis zum showdown. Aber tanken muss ich trotzdem. Also ab zu Tanke, vollmachen und zurück. Zielankunft 0959. Punktlandung.

Begrüßung und Hallo allerseits, wir hatten uns auch schon so lange nicht gesehen, der Stammtisch am Freitag liegt schon Stunden zurück. Dann kommt noch ein Teilnehmer. Wir sind komplett. Es wird in zwei Gruppen gefahren. Angelika nimmt die erste, Jürgen die zweite Gruppe. Ich fahre mit Jürgen mit, denn ich will endlich mal den eingebauten Sprechfunk testen (vorab: tolle Sache, sollte man immer nutzen).

Auf geht es, Jürgen macht den Anfang, ich das Ende. Leider klappt Udos Funk anfangs nicht, bis wir am ersten Zwischenstopp ein loses Kabel gefunden haben, das schnell repariert werden konnte.

Die Tour ging über kleine und kleinste Sträßchen mit kurzen Unterbrechungen durch Bundes- und Landstraßen unserem Ziel entgegen. Bei einem kurzen Zwischenstopp treffen wir die erste Gruppe, ein bisschen fachsimpeln und die erste Gruppe zieht weiter, wir folgen etwas später.

Mittagessen ist in der Turmgaststätte zwischen Dannenberg und Unnenberg vorgesehen, deftige Küche steht auf der Karte. Lecker, lecker, wenn auch mächtig. Seit Jahren habe ich mal wieder gebratenen Panhas mit Bratkartoffeln und Apfelmus gegessen, wirklich gut und selten zu bekommen. Die Wurstplatten, Dicke Bohnen mit Kassler, Schlachtplatte und weitere leckeren Sachen waren auch nicht zu verachten. Nach der reichhaltigen Mahlzeit war es zwingend erforderlich, sich zu bewegen. Was war besser geeignet als eine Turmbesteigung? 14 Etagen zu Fuss!!! Wer geht mit? Nur Erika und Berthold raffen sich auf, die Anderen haben wohl zu viel gegessen. Oben angekommen müssen wir feststellen, dass es noch sehr trübe ist, die Sicht ist nicht so optimal. Macht nichts, wir hatten unsere Bewegung, die tat einfach gut. Unten angekommen drängte die erste Gruppe bereits zu Aufbruch.

Weiter geht es an der Aggertalsperre, die zur Zeit fast trocken gelegt ist, vorbei über schöne Strecken mit vielen Kurven. Wie die Strecke war, zeigt ein kleiner Film.So gegen 1430 treffen wir am Haus am Mühlberg ein und können feststellen, die erste Gruppe hat es sich bei Kaffee, Schokolade und Asbach (nur zur Verdauung *lach*) bereits gemütlich gemacht. Wir wollen nicht nachstehen und bestellen auch, Angelika und Aloys verkraften nach dem gewaltigen Mittagessen noch Käsekuchen *puhdasschaffichnicht*.

Aloys, Udo und Uwe übernachten nicht und fahren nach dem Kaffee wieder nach Hause, die ersten Zimmer werden bezogen. Während Sabine und Hajo sowie Uschi und Willi sich für einen Spaziergang entscheiden (müssen, man soll auch keinen Asbach trinken) nutzen Angelika, Erika, Berthold und ich das Angebot von Jürgen noch eine kleine Tour zu führen -dazu unten mehr-.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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08.10.2005 - noch eine Tour hinterher

Nach dem Kaffee war es eindeutig zu früh sich ins Zimmer zu begeben und auf das Abendessen zu warten. 4 Teilnehmer wollten sich bewegen und auf den Füssen die Gegend erkunden, wir restlichen 5 haben uns für das Motorrad entschieden, soll ja auch gesund sein, die Bewegung *lach*.

Jürgen hatte noch eine kleine Runde ausgearbeitet und sich dabei an die kleinsten Sträßchen gehalten. Manche der Straßen waren so klein, dass auch mal ein kleines rundes Schild (rot / weiß) mit Hinweisen auf Landwirtschaft am Wegesrand stand. Und prompt stand auch der Bauer mit seiner Herde auf so einem Weg, nachdem erst der Asphalt ausging, dafür die Bäume und der Schotter zunahmen. In Hanglage hieß es jetzt wenden und retour, der Jungbauer mit einem Riesentrecker und Anhänger war allerdings der Meinung, wenn wir um sein Gerät auch noch rumfahren macht das Ganze noch mehr Spaß. Aber nach ein paar Schweißperlen war auch das Problem gelöst und wir haben uns einen anderen Weg gesucht. Steigungen und enge Kurven, anfahren am Hang, alles Dinge die man können muss und wir hatten Gelegenheit dies reichlich zu üben *lach*.

Am späten Nachmittag kamen wir alle wieder gut gelaunt am Hotel an, die sauberen und ordentlichen Zimmer wurden bezogen, ab unter die Dusche und dann ein erstes Bier auf der Terrasse. Ziemlich schnell haben wir uns dann jedoch ins Restaurant zurückgezogen, den es wurde schnell kühl, nachdem die Sonne sich verzogen hatte.

Das Essen war gut und reichlich, das Bier kühl und lecker. Der Tag klang mit netter Unterhaltung in angenehmer Gesellschaft aus.

Bilder gibt es hier.

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09.10.2005

Das Frühstück war für 0830 bestellt, alle waren pünktlich da, nur die Brötchen nicht. Draußen war es kühl, der Nebel hing in den Tälern und die Motorräder waren vom Tau ganz nass. Aber 15 Minuten später stand alles auf dem Tisch und es konnte los gehen.
Um 0930 trifft die versprochene Überraschung ein. Lothar vom Stammtisch Märkischer Kreis hat sich freundlicherweise bereiterklärt, uns seine Heimat und einen schönen Heimweg zu zeigen. Die Sachen wurden verstaut, die Motorräder trocken gerieben und um 0959 ging es los.

Zunächst durch den zähen Nebel über tolle Straßen runter ins Rheintal. Im Königswinter schient, wie von Lothar avisiert, die Sonne und wir konnten auf der Rheinterrasse einen Kaffee / Schokolade genießen (wenn man mal von dem saftigen Preis absieht). Viele Leute hatten wohl das gute Wetter entdeckt und flanierten am Ufer entlang oder ließen es sich, genau wie wir, gut gehen. “Sind wir zum Kaffeetrinken hier oder zum Motorradfahren?” kam bald die Frage und weiter ging es zum Petersberg. Hier ließ Lothar seine Beziehungen spielen oder fand die richtigen Worte und wir konnten ohne Kosten die Strecke zum alten Gästehaus der Bundesregierung hochfahren und die Aussicht in das Rheintal genießen. Die Strecke ist für einen Flachlandtiroler schon mächtig interessant und ich konnte hier die ersten Serpentinen und Kehren üben.

Zurück durch das Sieger- und Bergische Land ging es nach Berkenroth zum Mittagessen. Auch hier gab es Gutes reichlich. Nach einer ausreichenden Pause ging es weiter durchs Bergische auf Overrath zu, hierbei fuhren wir leider zweimal in Erntedank- und Dorffeste, die ein weiterkommen auf der geplanten Route unmöglich machten. Noch eine Stop in Kürten, hier verabschiedeten sich Erika sowie Uschi und Willi, die gen Heimat steuerten. Für den Rest gab es noch Getränke und eine flotte Fahrt Richtung Autobahn bei Wermelskirchen. Hier hiess es dann endgültig Abschied nehmen und Lothar Dank sagen für seine tolle Führung.

Fazit: ein tolles Wochenende, das wiederholt werden muss. Dank an alle Mitreisenden, ich habe mich bei euch wohl gefühlt und viele schöne Stunden erlebt.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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