Tourenberichte

21.08. bis 23.08.2009 - Stammtischtour in den Westerwald

Die Stammtischtour in den Westerwald ist von langer Hand vorbereitet.

Doch alle Planung nützt nichts, denn es kommt oft ganz anders. So war es nichts mit meinem Urlaubstag am Freitag, der Job ruft und ich muss noch in eine Besprechung am Nachmittag. Wie lang dauert sie, dass war die Frage. Schaffe ich es noch zeitig nach Hause, umziehen, das Motorrad holen und vor der Dämmerung am Ziel zu sein? Es hat noch geklappt.

Vor Ort treffe ich auf 21 weitere Teilnehmer, die mit 18 Maschinen vor Ort sind. Rudi, vom Stammtisch Märkischer Kreis ist auch dabei und hat die Tour für uns am Samstag vorbereitet.

Die Unterkunft im Nistertal ist mir von den Pfingsttouren in 2008 und 2009 mit den Hannoveranern bekannt, so gibt es keine großen Überraschungen. Diesmal bin ich mit Rainer zusammen im Haupthaus untergebracht. Auch keine schlechte Wahl, denn so brauche ich abends keine weiten Wege zum Bett zurückzulegen.


Infos zu den einzelnen Tagen: 21.08.2009 (Anreise) - 22.08.2009 (Tour zur Loreley) - 23.08.2009 (Rückreise)
GPS-Dateien


21.08.2009 - Anreise

Der erste Teil der Truppe ist bereits vormittags losgefahren und hat das schlechte Wetter auf sich genommen. Es ging einige Zeit durch Regenschauer. Angelika, Udo und Uwe H. fahren gegen Mittag in Gelsenkirchen los und kürzen die Tour von Jürgen ab, lassen Schleifen rechts und links der Geraden aus, so sind sie auch zeitig vor Ort.

Ich kann gegen 1740 aufsitzen  und nehme den Weg über die A3, durch den obligatorischen Stau von Leverkusen bis Köln. Im Siebengebirge gibt es noch mal einen kleinen Stau, ein Unfall. Auf einer abschüssigen Strecke ist ein Wohnwagen ins Schleudern geraten und umgefallen. Aber ich komme schnell vorbei und in Dierdorf geht es runter von der Bahn und über Landstraßen zum Hotel. Um 1945 stehe ich auf dem Parkplatz und packe den Koffer aus. Ich bin noch zeitig umgezogen und bekomme die Reste des Buffets mit.

Nach dem Abendessen geht es dann noch in die Tanzstube, hier ist ein großer Tisch für uns vorbereitet. Der Abend klingt mit einem Bierchen und netten Gesprächen aus.

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22.08.2009 - Die Tour zur Loreley

Nach einem guten Frühstück mussten die Motorräder zunächst vom Tau der Nacht befreit werden. Einige Kollegen konnten es nicht abwarten und waren schon vor dem Frühstück tätig gewesen. Start der Tour war für 0930 geplant, um 0915 konnte die erste der drei Gruppen bereits starten. Unsere Guides waren diesmal Rudi, Uwe S. und Jürgen. Das Wetter klarte schnell auf und die Sonne zieht ihre Bahn am meist wolkenlosen Himmel.

Erster Treffpunkt nach vielen schönen Kurven war die Bruchhäuser Mühle. Hier überraschten wir wohl die Wirtin, die mit dem Ansturm nicht gerechnet hatte. Wir packen mit an und schnelle haben alle das gewünschte Getränk und wir können unseren Kampf mit den Wespen aufnehmen. Von hier aus geht es für zwei Gruppen zur Loreley. Hier heißt es bei St. Goar über den Rhein. Also Fähre fahren. Wir kommen in einem Rutsch an Bord und dann schaukeln wir gemütlich über den Strom. Auf der anderen Rheinseite geht es zunächst an dem Aussichtsparkplatz vorbei, noch ein Stückchen den Rhein hinunter. Irgendwann müssen wir dann doch wenden. Also ein Ausweichbucht suchen und mit Schwung wieder zurück. Hier bekommen wir tatkräftige Unterstützung durch die Rennleitung auf dem Motorrad, der für uns alle seine Leuchten einschaltet und kurzerhand die Straße sperrt. Echt netter Zug, danke. Kurze Rast auf dem Parkplatz mit Blick auf den Felsen. Dann geht es für uns wieder zurück auf die Fähre und über tolle Straßen zum Mittagessen.

Die dritte Gruppe hat so viel Hunger, dass sie zuerst Zum Forsthaus an der L327 gefahren ist und sich gestärkt hat. Von hier ging es dann zur Loreley.

Die Wirtin im Forsthaus brummt ein wenig rum, als wir auf der Terrasse die Tische umstellen, wir versprechen schnell alles wieder aufzuräumen wenn wir gehen. Wir sind ja richtig nett. Nach der Stärkung setzen wir uns wieder in Bewegung und fahren über die tollen Strecken, die Rudi für uns in seiner Heimat ausgesucht hat. Es macht richtig Laune. Alle Gruppen treffen sich zum Kaffeetrinken am Bikertreff an der Isenburg. Schnell noch ein Stückchen Kuchen oder ein Eis, denn wir wollen ja nicht ausgehungert zum Abendessen erscheinen.

Das Abendessen im Hotel können wir dank des guten Wetters auf der Terrasse einnehmen, denn der Chef grillt. Würstchen, Nackenkoteletts und Spare Rips mit reichlich Salaten, da ist für jeden was dabei. Ab 2100 wird es draußen doch kühl und wir flüchten in die Disco, denn nicht alle haben eine Jacke eingepackt und heute ist der DJ da und spielt zum Tanz auf. Die Lieder der Jugendzeit werden aufgelegt, doch die Dorfjugend der Vergangenheit kommt nicht, so bleiben wir fast unter uns. Das Tanzbein will wohl keiner schwingen und bald ist die Zeit gekommen, dem Musikrausch zu entfliehen und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten.

 

 

Tourkarte

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23.08.2009 - Rückreise

Nun müssen wir doch zurück. Wie immer setzt zeitig der Stalltrieb ein und es geht gegen 0915 in drei Gruppen nach Hause. Da Rudi nur wenige Kilometer vom Hotel entfern wohnt, führt die dritte Gruppe Dieter nach Hause. Jürgen hat wieder eine schöne Strecke durchs Bergische Land ausgewählt. Die Kaffeepause am Vormittag machen wir an Bikers Rast in Dattenfeld. Hier ist es dank des tollen Wetters schon richtig voll, der Grill für die Mittagszeit wird angeworfen. Hier stellt so mancher Fahrer sein Prunkstück zur Schau. Es ist schon erstaunlich womit man so alles fahren kann.

Weiter geht es auf verschlungenen Wegen Richtung Bevertalsperre. Eigentlich ist das Tourende nach einem Essen in der Zornigen Ameise geplant, doch an diesem schönen Tag zweifeln wir, ob wir hier ein Bein auf den Boden bekommen. So kehren wir im Landhaus Orbach ein und beschlagnahmen den hinteren Biergarten für uns. Die übersichtliche Karte hängt an der Wand, das Essen ist gut und der Preis angemessen. Nach der Stärkung geht es dann an der Bevertalsperre vorbei - hier am Bikertreff stapeln sich die Leute - nach Spockhövel. Von hier geht es dann auf getrennten Wegen endgültig nach Hause.

Fazit der Tage: nach dem nicht so gelungenen Start dennoch eine tolle Tour mit netten Leuten; wir hatten viel Spaß, die Strecken machten Laune, so kann ich nur den Organisatoren und Guides Dank sagen und um eine Wiederholung bitten.

 

 

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