Tourenberichte

24. bis 27.07.2009 - Die Harztour mit den SSO-Bikern

Zum zweiten Mal kann ich an der Tour der SSO-Biker teilnehmen. Dieses Jahr geht es für ein Wochenende in den Harz, in den Ort Altenau.

Nachdem mit dem Hotel Sachsenross ein Unterkunft gefunden und gebucht wurde, konnten wir es im Fernsehen bewundern, ein Hotelinspektor hatte es aufgesucht und über die Zustände berichtet. Alle waren geschockt. Rainer, der die Tour organisiert hat, machte sich die Mühe vor Ort zu kontrollieren, ob die Versprechen des Betreibers wirklich umgesetzt worden sind. Er konnte berichten, dass sich zwar Verbesserungen eingestellt haben, aber das Ergebnis noch nicht befriedigen kann. Insbesondere unsere Versorgung schien nicht gewährleistet, denn das Hotel wurde nur von Inhaber betreiben, der Stubenmädchen, Koch und Kellner war. Würden wir alle satt? Denn um das Hotel herum gab es nur eins, Wald. Ausweichen zur Pommesbude um die Ecke war also nicht möglich.

Rainer hat umdisponiert und uns im Kurhotel Alte Mühle eingemietet. Die Zimmer waren sauber, die Garagen für die Motorräder ausreichend und die Bäder aus der Zeit der Väter. Wir wurden ausreichen mit Essen und Getränken versorgt, die nette Bedienung hat sich ins Zeug gelegt.

Und so waren die Tage:


Infos zu den einzelnen Tagen: 24.07.2009 (Anreise) - 25.07.2009 (Tauchfahrt) - 26.07.2009 (Rückreise)
GPS-Dateien


24.07.2009

Das Wetter war heute nicht so toll. Wie in den letzten Tagen immer wieder teils heftige Schauer mit kleinen Gewittern und ab und an Sonne bei angenehmen 24°.

Die Gruppe ist in zwei Teilen unterwegs. Der erste Trupp fährt gegen 1000 in Mülheim los. Ich darf derweil noch ein wenig schaffen und schließe mich der zweiten Truppe an, die um 1400 startet. Wir sind mit 6 Maschinen unterwegs und nehmen die Autobahnen A40, A45, A44 und A7. Unterwegs machen wir mit viel Verkehr, Regen (führte sich teilweise an wie Hagel) und einem kleinen Gewitter Bekanntschaft. Die Temperatur sank in den Regengüssen um bis zu 8,5° ab. Kurz vor dem Ziel verlassen wir die Autobahn und es geht noch ein paar Kilometer über nette Straßen zum Zielort, den wir um 1930 Uhr erreichen.

Hier treffen wir die erste Truppe, die kurz vorher eingetroffen ist und sich schon nett eingerichtet, sprich ihr ersten Bier auf dem Tisch stehen hat.

Nachdem alle Zimmer verlost waren und eine kurze Regenerationszeit genutzt wurde, treffen wir uns in der Gaststätte zum Abendessen und gemütlichem Zusammensein. Es fließt das eine oder andere Bier und natürlich auch ein Schierker Feuerstein, das örtliche Nationalgetränk, für dass es hier reichlich Werbung gibt.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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25.07.2009

Frühstück um 0800. Aber was für ein Wetter. Es hat die ganze Nacht durchgeregnet, es sieht trübe aus und es ist kühl. Wir hoffen, dass es nach dem reichhaltigen Frühstück aufklart und wir ab 0930 – 1000 der Sonne entgegenfahren können.

Beim Frühstück erfahre ich, dass ich eine Gruppe führen soll. Wir wollen bei 14 Maschinen in drei Gruppen à 5 Maschinen losfahren. Bei der Startaufstellung gibt es leichte Kommunikationsstörungen und so bin ich mit 5 weiteren Motorrädern unterwegs. Und es beginnt leicht zu regnen. Aber wir sind ja nicht aus Zucker, also nicht bange machen. Hinter dem nächsten Hügel wird es schon heller. Und tatsächlich klart es mal auf, die Sonne kommt heraus und die Straße ist sogar ein Stückchen trocken. Und alles nur, um im nächsten Moment wieder nass zu werden.

Als es wieder mal heftig schauert und es keine Unterstellmöglichkeit gibt, beschließen wir in Wildemann ein kleines Restaurant aufzusuchen und uns einen Kaffee zu gönnen. Der ist auch nötig, denn die Temperatur liegt nur noch bei 12 bis 16°. Der Wirt ist freundlich und lässt und so nass wie wir sind in die gute Stube und brüht uns 8 Tassen frischen Kaffee auf, denn eine Kaffeemaschine hat er nicht. Derweil erreicht uns eine SMS von Rainer, dass auch diese Gruppe untergekrochen ist und an den Abbruch der Tour denkt. Frage in die Runde: Abbruch? Für uns kein Thema, alle wollen weiter, denn die von Rainer ausgesuchte Strecke ist toll bzw. die Strecke, die mein Navi daraus gemacht hat *lach*.

Das Wetter beruht sich, wir fahren weiter. Wir treffen auf Rainers Gruppe, die just in dem Moment als wir vorbeifahren ihren Unterschlupf verlassen. Wie sich später herausstellt, tritt die Rotte ihren Heimflug an. Wir fahren weiter, schöne Straßen und nette Wege, mal feucht mal trocken, immer reichlich Abwechselung.

Noch mal eine kleine Pause in Stolberg, einem wirklich hübschen Städtchen. Wir sitzen gerade unter der Markise eines Hotels und haben Kaffee, Kakao und Kuchen bestellt, da setzt der Regen wieder ein. Zwischendurch wird mein Helm bei einem kleinen Malheur fast in Kakao gebadet. Aber schnell sind hilfreiche Geister zur Hand und beseitigen die Unordnung. Nach dem Regenguss die Frage 'Heimkehr?' Nein weiter, so die Antwort. Also weiter bis es nötig wird zu tanken. Hier stellt sich die Frage erneut, denn das Navi verkündet eine Rückkehr zum Hotel um 1950. Ok, wir kürzen ab, kürzester Weg zurück zur Unterkunft. Wir fahren ein Teil der Strecke zurück, auch ein interessanter Blickwinkel.

Gegen 1800 erreichen wir nach einem kurzem aber intensiven Regenschauer das Hotel, der Rest ist schon seit Mittag wieder zurück und hat es gut gehen lassen. Lediglich Ralf und Stefan haben das kurzfristig trockene Wetter genutzt und noch eine Runde gedreht und kommen etwas später zurück.

Nach dem Trockenlegen treffen wir uns wieder in dem Gastraum, Essen, Trinken und Klönen steht auf dem Programm. Zumindest so lang, bis die Musi spielt, denn heute ist hier Tanz mit Life-Musik. Da hält es eine Teil der Gruppe nicht mehr aus und die Tanzfläche wird gestürmt. Die Letzten sollen es bis 0200 am Sonntag ausgehalten haben.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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26.07.2009

Petrus hat ein Einsehen. Heute morgen ist der Himmel blau, zumindest um 0700. Nach dem Frühstück sind zwar ein paar Wolken am Himmel, aber diese halten dicht und die Sonne kommt heraus.

Es geht in zwei Gruppen, die Rainer und Stephan führen, Richtung Teutoburger Wald und dann oberhalb der A2 nach Hause. Ein paar Teilnehmer wollen einen anderen Weg nehmen, so dass die Gruppengröße noch überschaubar bleibt.

In Clausthal-Zellerfeld spielen beide Navis verrückt und schicken beide Gruppe in die Irre. Obwohl wir als zweite Gruppe gestartet sind erreichen wir als erste die Fähre über die Weser bei Grohnde. Hier am Fährhaus wird Rast gemacht und sich gestärkt.

Dann geht es auf die Seilzugfähre über die Weser und dann weiter Richtung Norden. Da die Tour nur mit dem Navi geplant werden konnte, müssen wir durch die ein oder andere Stadt, was den Fahrspaß ein wenig eintrübt. Aber es sind auch viel schöne Strecken dabei, hier macht es bei Sonnenschein auch richtig Laune am Rädchen zu drehen.

Bei einer Pause in Bielefeld, die Stadt die es doch gibt (siehe Bielefeld-Verschwörung), entscheiden wir uns noch bis Münster über Land zu fahren und hier die Tour enden zu lassen. Einige Mitfahrer verlassen uns bereits hier und nutzen den schnellen Weg zurück.

Am Beginn der Autobahn heißt es nun endgültig Abschied nehmen und dem Organisator Rainer und seinem Gehilfen Stefan Dank zu sagen. Eine schöne Tour, trotz des nicht ganz so guten Wetters. Als Kollateralschaden ist eine Birne zu beklagen ansonsten lief die Tour von 1051 Kilometern reibungslos ab.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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