Tourenberichte

15. bis 18.05.2009 - Die Moseltour 2009 mit dem Stammtisch Münsterland-Süd

Nun ist es wieder so weit, Willi hat erneut zu einer Tour an die Mosel eingeladen. Es geht wieder nach Leiwen, auf das Weingut Hof Sonnental der Familie Weis-Steffens, das wir bereits 2007 besucht haben.

Auch dieses Mal haben wir das Haus für uns, wir sind mit 8 Motorrädern und insgesamt 13 Personen vor Ort. Leider hat es auch in diesem Jahr wieder Ausfälle gegeben, denn Angelika wurde operiert, Uwe ist erkrankt und Udo verhindert.
Wieder werden wir von der Hausherrin bestens verpflegt, die tatkräftige Unterstützung durch den Hausherren und den Junior des Weingutes erfährt.

Natürlich darf die abendliche Runde nicht fehlen. Hier sitzen wir nach dem Essen gemütlich zusammen und das ein und andere Glas Wein, ob rot oder weiß, wird konsumiert.

Ein Abendspaziergang ist Pflicht, das Moselufer ist nicht weit.

Spätestens um 2230 ist Ruhe im Haus, denn das Frühstück wartet um 0800, Abfahrt ist für 0930 vorgesehen. Ein strammes Programm ist zu bewältigen.


Infos zu den einzelnen Tagen: 15.05.2009 (Anreise) - 16.05.2009 (Rund um Ida-Oberstein) - 17.05.2009 (Nach Luxemburg) - 18.05.2009 (Rückreise)
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15.05.2009 - Anreise

Gestern zurück aus dem Urlaub, heute auf Tour mit dem Stammtisch - dass nenne ich gute Planung.

Um 1100 geht es los vom Rastplatz Vierwinden an der A46. Ich schlage als Erster auf, Uschi und Jürgen lassen nicht lange auf sich warten. Und dann geht es Schlag auf Schlag, es treffen Martina und Uwe, Uschi und Willi, Jutta und Berthold, Johannes und Aloys ein. Roswitha und Manfred fahren in ihrem Bus mit Motorrad direkt nach Leiwen.

Das Wetter hat sich seit dem Start zu Hause verbessert, das grau der Wolken ist weg, die Sonne kämpft sich durch.

Nach einem kurzen Stück Autobahn geht es über Bundes- und Landstraßen durch die Anbaugebiete des Braunkohletagebaus nach nach Gerolstein zur Schwarzbrennerei. Zwischenzeitlich hat sich das Wetter wieder verschlechtert, der ein oder andere Schauer geht nieder.

Nach dem Mittagessen wollen wir los, es kübelt. Wir entschliessen uns die Regensachen überzuziehen. Als wir endlich alle richtig eingepackt und die ersten Kilometer gefahren sind, lässt der Regen nach, es ist doch nicht mehr so schlimm.
Bald erreichen wir Leiwen und unsere Unterkunft. Schnell auf das Zimmer, kleine Dusche und neue Kleider, schon kann es los gehen. Eine Flasche Wein und ein leckeres Essen (Schinkenplatte *lecker*) warten auf uns. Einfach gut.

 

 

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16.05.2009 - rund um Ida-Oberstein

Heute geht es rund um Idar-Oberstein. Start am Morgen um 0930 nach einem reichhaltigen Frühstück. Das Wetter sieht gut aus, blauer Himmel und Sonnenschein. Später kommen ein paar Wolken hinzu, manche davon sind deutlich dunkel. Aber es bleibt trocken.

Willi hat für die Tour schöne Straßen und Wege ausgesucht, die Gruppe mit den 8 Motorrädern kommt gut voran. Wir kehren gegen Mittag in Birkenfeld ein, stärken uns um die restlichen der 250 km abzufahren. In Leiwen lockt dann noch ein Besuch im Café. Hier gibt es neben Kaffee und Kakao auch richtig guten Kuchen, dem nicht alle Mitfahrer(innen) widerstehen können.

Wieder in der Unterkunft angekommen, gibt es nach der Dusche den ersten Schluck Wein, dann ein gutes Abendessen (Salatplatte und Schwenkbraten, gegrillt über Weinstockhölzern mit beschwipstem Kartoffeln). Zum Ausklang des Tages wird noch eine Runde geklönt, ein wenig vom guten Wein genossen und dann geht es ab in die Federn.

Ein schöner Tag findet seinen Abschluss.

 

 

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17.05.2009 - nach Luxemburg

Aufbruch in der Frühe - zumindest für einen Sonntag. Es geht nach Luxemburg - tanken nicht vergessen, hier ist der Sprit mit 1,05 € rund 0,20 € billiger als in Deutschland. Leider haben die Motorräder so einen kleinen Tank.

Aber der Reihe nach. Das Wetter sieht gut aus, es kommt jedoch zwischendurch zu dem einen oder anderen kleinen Schauer. Allerdings ist es nicht so heftig, dass Regenzeug benötigt wird und der Fahrtwind trocknet die feuchten Sachen schnell wieder.

Die ausgesuchten Wege sind vom Feinsten. Da macht das Fahren richtig Spass. In Luxemburg wird die erste Tankstelle beschlagnahmt, wir quälen uns an den wenigen Säulen. Willi und Manfred sind schlauer und fahren ein paar Meter weiter um die nächste Ecke und siehe da, eine Großtankstelle mit reichlich Säulen. Aber wir bekommen das hin.

Ein paar kleine Abstecher treiben den Schweiß auf die Stirn. Wille hört auf eine Steffi und fährt in einer starken Linkskurve links eine kleine abschüssige Straße hinunter. Nach einigen Serpentinen müssen wir feststellen, hier hat Steffi wohl nicht die Abzweigung sondern den Verlauf der Straße mit ‘links abbiegen’ gemeint. Also wieder zurück. In einer der Serpentinen springt einem Motorrad der Gang raus, es geht kurzzeitig nicht mehr weiter.

Kurz vor der Kreuzung an Berg will meine Maschine auch nicht mehr, sie geht aus, da ich den falschen Gang drin habe. Neustart und dann weiter hoch, Blick nach recht und links über die Schultern um zu sehen ob die Straße frei ist und dann eine spitze Kurve auf die Straße - geschafft. Auf diesen Ausflug hätte ich verzichten können.

Es geht weiter nach Esch-Sur-Sûre. Hier ist der Wendepunkt und das Mittagessen vorgesehen. Mit der Bestellung klappt es nicht so ganz, aber nach einigen Hinweisen kommt mein Essen doch noch.

Dann geht es mit vielen Kurven zurück nach Leiwen, natürlich ins Café. Hier wird noch guter und auch preiswerter Kuchen und Kaffee genossen.

Auf dem Weingut wartet das Abendessen (Käse-Wein-Suppe und in Wein eingelegter Braten mit Speckböhnchen und Klössen) auf uns. Eine Flasche Wein nicht zu vergessen.

Insgesamt ein gelungener Tag.

 

 

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18.05.2009 - Rückreise

Heute geht es leider schon wieder nach Hause. Die schöne Zeit auf dem Weingut neigt sich dem Ende zu.

Noch ein reichhaltiges Frühstück und dann setzt auch schon der Stalltrieb ein. Die Sonne zeigt sich und kämpft mit den machmal bedrohlich aussehenden Wolken um die Vorherrschaft am Himmel. Sie gewinnt und es bleibt trocken, dafür geht stellenweise ein kräftiger Wind.

Es geht zunächst entlang der Mosel und dann durch die Eifel nach Gerolstein. Jürgen, der die Rückfahrt führt, hat eine schöne Strecke ausgesucht. Es geht auf teilweise kleinen und schalen, dafür aber hügeligen und kurvigen Straße voran. Gut dass uns an einigen Stellen kein anderes Fahrzeug entgegen kommt, mehr als ein Mofa wäre problematisch gewesen.

Nach einer Mittagsrast in der bereits bekannten Schwarzbrennerei geht es Richtung Blankenheim. Hier nutzen wir die Autobahn gen Heimat.

Zusammenfassend ist zu sagen, dies war ein gelungenes Wochenende. Nette Leute, gute Unterkunft und Verpflegung inclusive Getränke, tolle Touren und ein noch annehmbares Wetter (nach den ehr schlechten Voraussagen). Ich kann nur Danke an Willi (und Uschi) für die Organisation und die Führung der Touren sagen. Es hat Spass gemacht. Dank auch an Jürgen, der den Guide für die Rückfahrt gemacht hat und an die Mitfahrer und Sozias für die netten Gespräche.

 

 

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