Tourenberichte

23.08.2014 - Stammtischtour mit Besonderheiten

Die heutige Tour wurde bereits im November des letzten Jahres geplant. In den letzten Tagen beobachten wir den Wetterbericht mit Argusaugen. Mal wird für heute Sonnenschein versprochen, dann soll es wieder Regen geben. Wir wollten uns donnerstags entscheiden, ob wir die Veranstaltung durchführen.

Aber manchmal kommt es halt etwas anders. Am Donnerstag waren bereits die Getränke besorgt und das Fleisch geordert. Somit findet die Veranstaltung statt, koste es was es wolle.

Wir haben uns für 9:30 Uhr an dem Pendlerparkplatz an der A3/B 58 verabredet. Bis auf den Fahrer unseres Bagagewagens nebst Begleiterin kommen alle anderen Teilnehmer mit dem Motorrad. Der Blick an den Himmel zeigt zwar ein wenig Sonne, jedoch sind auch graue Wolken zu erkennen. Nach der Begrüßung geht es dann los Richtung Wesel.

Wir sind kaum 500 Meter gefahren, da zeigen sich dicke graue Wolken am Himmel. Keine 5 Minuten später fängt es recht heftig an zu regnen. In diesem Regen fahren wir bis zum Willibrodie-Dom. Unsere Motorräder können wir direkt vor dem Dom parken. Nass wie die Pudel warten wir auf Einlass, denn wir sind einige Minuten zu früh. Da kommt auch schon ein netter Herr des Kirchenbauvereins und schließt uns die Türen auf.

Wir machen eine interessante Führung durch den Dom und bekommen viele Informationen zur Historie des Gebäudes. Höhepunkt, auch im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Besteigung des Turms. Hier sind 217 Stufen zu bewältigen. Keine leichte Übung. Oben angekommen machen wir einen Rundgang um den Turm. Der Regen hat inzwischen aufgehört zu können wir unbeschwert einen Blick auf das nasse Wiese und sein Umland werfen.

Nach der Besichtigung geht es dann mit den Motorrädern weiter nach Bislich, hier wartet unser Essen auf uns.

Im Garten von Friedhelm Bruder Ludger und seiner Frau bedürfen wir wieder mal zu Gast sein. Ludger unterstützt uns beim Anzünden des Feuers während andere Teilnehmer den Tisch mit den vorbereiteten Salaten und Broten aufbauen. Udo übernimmt die Funktion des Grillmeisters und gibt die ersten Würstchen auf den Grill.

Kaum ist das erste Würstchen halb verspeist fängt es an zu regnen. Zunächst flüchten wir unter einem Pavillon, dann müssen wir jedoch weiterziehen da dieser nicht ganz Regen dicht ist. Letztendlich finden wir Zuflucht in einem Vorbau, hier drängt sich alles zusammen bis der erste Gruß vorüber ist. Udo kann das Ganze nicht Beeindrucken, denn das Fleisch muss beobachtet und gewendet werden. Dank seiner wasserdichten Motorradkleidung bleibt er trocken.

Sobald die Regenschauer vorüber sind bereiten wir uns wieder im Garten aus - zumindest so lange bis der nächste Schauer kommt.

Es ist eine schöne Veranstaltung die leider durch das Wetter ein wenig eingetrübt wird. Leider kann der letzte Punkt der geplanten Veranstaltung, die Fahrt über den angrenzenden See nicht durchgeführt werden, da sich der Kapitän des Bootes bei einem Unfall verletzt hat und nicht aktiv werden kann.

Während einer längeren Regenpause beschließen wir die Veranstaltung und fahren mit den Motorrädern wieder nachhause.

Der Dank gilt Friedhelm sowie seinem Bruder Ludger nebst Gattin. Es war ein schöner Tag.

Bilder gibt es hier

Tourkarte

 

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