Tourenberichte

29.06. bis 06.07.2014 - Jahrestreffen in Neuhausen

Bereits im letzten Jahr hatte ich mich entschlossen meine Urlaube so zu planen, dass ich am Jahrestreffen teilnehmen konnte. Dieses Mal hat es auch keine Verschiebungen gegeben, so dass ich auch wirklich eine Woche Urlaub habe. In den Tagen vor der Abreise habe ich überlegt, wie ich nach Neuhausen im Erzgebirge komme.

Fahre ich mit dem Motorrad die runde 600 km – weitestgehend Autobahn – oder nehme ich doch das Auto und lade das Motorrad auf den Hänger? Nach reiflicher Überlegung hatte ich mich dazu entschlossen das Auto zu nehmen. Somit hieß es am Samstag das Motorrad verladen. Hänger aus der Garage - Motorrad auffahren - fest verzurren -  die Luftfeder des Hängers aufblasen - den Hänger in die Garage stellen.

Sonntagmorgen gegen 0700 geht es los. Es regnet in Strömen. Zunächst geht es zur Garage, den Hänger ans Auto hängen und das Licht kontrollieren. Dann geht es ab auf die Autobahn Richtung Erzgebirge. Während der Fahrt regnet es immer wieder. Je weiter ich Osten komme umso länger werden die trockenen Abschnitte, aber es gibt immer wieder einen Schauer. Die Fahrt ist langweilig, da es mit lediglich 100 km/h (+/-x) vorangeht. Zwischendurch höre ich Radio und ein Hörbuch. Um 1430 habe ich mein Ziel nach 627 km erreicht und bin in Neuhausen an unserem Landhotel Grünes Gericht angekommen.

Jetzt heißt es zunächst Zimmer fassen. Bevor ich das Auto auf den Parkplatz bringe schaffe ich schnell den Koffer und die Motorradsachen nach oben. Dann geht es auf den großen Platz, um das Motorrad abzuladen und Auto und Hänger zu parken. Ausnahmsweise regnet es gerade nicht, so werde ich bei meinen Tätigkeiten nicht nass. Einige Teilnehmer sind bereits eingetroffen die beim abladen mit anfassen. In einer Viertelstunde ist das Motorrad einsatzbereit.

Da in dem zum Hotel gehörenden Gästehaus auch Garagen vorhanden sind möchte ich mein Motorrad gerne in einer Garage abstellen. Man zeigt mir die Garagen in der allerlei Zeug untergebracht ist. Aber ein, zwei Motorräder passen immer noch hinein. So stelle ich mein Motorrad in eine der Garagen, wo bereits eine Maschine steht. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bekannt, dass bereits eine Gruppe am Samstag angereist ist, die die Garagen bereits beschlagnahmt haben. Aber mit ein wenig rücken passt auch die letzte Maschine noch hinein.

Nach und nach trudeln weitere Teilnehmer ein. Es kommt eine ansehnliche Gruppe zusammen. Wir unterhalten uns und tauschten Neuigkeiten aus. Als es das Abendessen gibt, stellen wir fest, dass es von seiner Menge her überschaubar ausfällt. Es machte nicht den Eindruck, dass wir vom Abendessen zunehmen werden.

Nach dem Abendessen ist eine Sitzung des Regionalgruppenrates angesetzt. Hier wird die morgige Mitgliederversammlung vorbereitet und Themen des TF über 40 diskutiert.

Anschließend gibt es noch ein Bier und ein gemütliches Beisammensein mit den Teilnehmern.

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Infos zu den einzelnen Tagen: 30.06.2014 (erste Tour) - 01.07.2014 (zweite Tour) - 02.07.2014 (dritte Tour)03.07.2014 (vierte Tour) - 04.07.2014 (fünfte Tour) - 05.07.2014 (Glashütte / Dresden) - 06.07.2014 (Rückreise)
GPS-Dateien


30.06.2014 - erste Tour

Das Frühstück haben wir für 0730 bestellt. Bereits vor dieser Zeit sind die Ersten wach und schauen hinaus in den bedeckten Himmel. Viele dunkle Wolken sind zu sehen, nur ein paar Lücken lassen sich ausmachen. Bisher ist es noch trocken.

Das Frühstück ist ausreichend und bietet für jeden Geschmack etwas zu Essen an. So ist eine gute Grundlage geschaffen dass wir gegen 0930 losfahren können. Vorher ist es jedoch erforderlich den Garagenschlüssel zu suchen, um das Motorrad hervor zu holen.

Wir fahren in einer 3 Mann-Gruppe nach Deutscheinsiedel und hinüber in die Tschechei. Es geht zunächst Richtung Leutensdorf, dann fahren wir Richtung Westen über kleine und kurvenreiche Straßen bis wir die Stadt Chomutov erreichen. Zwischendurch trifft uns immer wieder ein bisschen Sprühregen, aber richtig nass werden wir nicht.

In Chomutov tun wir uns zunächst schwer den geplanten Pausenstopp zu finden. Nach einer Ehrenrunde erreichen wir den örtlichen Zoo und können im Restaurant einen Kaffee bekommen. Die Auswahl fällt auf einen Kaffee türkisch, d.h. das Kaffeemehl kommt in ein Glas, darüber wird heißes Wasser gegossen und das Gemisch muss ziehen. Der Kaffee ist gut, jedoch mit Vorsicht zu trinken, damit man den Prött nicht mit trinkt.

Nach unserer Pause tanken wir im Ort. Hier ist der Sprit mit 1,48 € deutlich billiger als in Deutschland, die Differenz beträgt bis zu 0,20 €.

Weiter geht es über kleine und große Straßen, teils kurvenreich, teils mit schönem Asphalt, teils aber auch sehr holprig und mit reichlich Splitt versehen, weiter nach Westen.

Die Tour führt über den Keilberg. Wir finden jedoch die Auffahrt nicht. Der angezeigte Weg ist der Auslauf einer Skipiste. Hier hochfahren ist nicht nur wegen des Schildes – Durchfahrt verboten –  und des böse blickenden Bauarbeiters nicht möglich, die Betonplatten scheinen nicht dafür geeignet zu sein, den Hang hoch zu fahren. Stattdessen nehmen wir weiterhin die Hauptstraße und fahren die ursprünglich geplante Abfahrt hinauf auf die Bergkuppe.

Oben auf dem Berg finden wir neben einem restaurierten Turm historische Bausubstanz vor, deren Restnutzungsdauer sicherlich Jahrzehnten überschritten ist. Noch schnell einen Blick in die Weite der Landschaft, dann geht es den Berg hinunter und zurück auf deutsches Gebiet.

In Oberwiesenthal fahren wir zum Panorama Hotel und nehmen eine Kleinigkeit zu Mittag ein. Wir diskutieren ob wir drinnen oder draußen sitzen, entscheiden uns dann gegen die Terrasse. Minuten später erweist sich diese Entscheidung als goldrichtig, denn es geht ein richtig heftiger Schauer nieder. Nachdem wir das Essen zu uns genommen haben ist der Regenschauer wieder vorbei und wir können über Bärenstein, Reitzenhain, Rübenau und Olbernhau zurück nach Neuhausen fahren.

Wir fahren schnell nach Deutscheinsiedel und tanken jenseits der Grenze die Motorräder noch auf. So sind wir bereits jetzt für den morgigen Tag gut gerüstet.

Heute stelle ich das Motorrad nicht in die Garage, denn der Prozess um den Garagenschlüssel ist sehr aufwändig. Stattdessen finde ich einen Platz auf dem Weg zum Nebeneingang des Hotels.

Nach einem Rückkehrerbier geht es auf die Zimmer, um uns frisch zu machen. Heute haben wir es mit dem Abendessen etwas eilig, denn um 20:30 Uhr ist die Mitgliederversammlung angesetzt. Es sind 30 Mitglieder zur Versammlung anwesend.

Nach der Mitgliederversammlung sitzen wir gemütlich beisammen, führen interessante Gespräche und nehmen noch das ein oder andere Getränk zu uns.

Um 22:00 Uhr heißt es dann in den Fernsehraum, heute ist das Achtelfinalspiel Deutschland gegen Algerien. Der Fernseher ist verhältnismäßig klein, so können wir die Mannschaften nur anhand der Trikotfarben erkennen.

Nach Ablauf der regulären Spielzeit verzieht mich aufs Zimmer und schaue die Verlängerung dort im Fernsehen an. Nachdem 2:0 kurz vor Ende der Spielzeit mache ich den Fernseher aus. Ich denke das Spiel ist erledigt. Am nächsten Morgen höre ich dann das Algerien noch einen Treffer gelandet hat.

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Tourkarte - Tour 1

^Anfang - ^Auswahl

01.07.2014 - zweite Tour

Heute sieht das Wetter bedeutend besser aus. Es ist angenehm warm, aber nicht zu warm und die Sonne scheint. Der Wetterbericht hält was er verspricht.

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es dann los auf die Tour. Unsere Gruppe besteht aus sieben Motorrädern und zehn Teilnehmern. Gegen 0900 fahren wir los. Zunächst geht es wieder über Deutscheinsiedel in die Tschechei zur Tankstelle. Dann geht es über kleine Straßen zurück nach Deutschland und wir fahren auf der deutschen Seite der Grenze über Altenberg Richtung Pirna. Am Schloss Weesenstein finden wir endlich einen (gerade) geöffneten Gasthof wo wir Rast machen können.

So machen wir eine ausgedehnte Mittagspause und nehmen nur eine Kleinigkeit zu uns, denn heute Abend gibt es wieder ein 2-Gang-Menü.

Wenn nach der Pause fahren wir in Schlenkern Richtung Osten und überqueren bei Bad Schandau die Elbe. Auf der östlichen Seite der Elbe fahren wir dann hinüber in die Tschechei und machen in Decin noch einen Stopp um einen Kaffee zu trinken.

Von hier geht es über kleine Straßen wieder Richtung Westen durch die Tschechei.

Kurz hinter Tisa auf der Straße 528 passiert es dann.

Die Straße ist auf einer Seite gesäumt mit Bäumen, dahinter befindet sich eine große Wiesenfläche. Das Gras steht fast hüfthoch. Während unsere Gruppe an dieser Stelle vorbei fährt springen 4-5 Hirsche über die Straße. Einer der Hirsche springt eine Mitfahrer direkt vor das Motorrad. Durch den Aufprall stürzen Fahrer und Beifahrerin und rutschen ca. 20 m über den Asphalt. Das Tier überschlägt sich in der Luft und landet auf der anderen Straßenseite in Gras. Es springt auf und rennt mit den übrigen Tieren davon.

Der Fahrer und die Sozia stehen unter Schock und wir legen sie auf das Gras der Böschung. Ein tschechischer Autofahrer ist sehr hilfsbereit und ruft Krankenwagen und Polizei. Nach wenigen Minuten sind die Rettungskräfte vor Ort und Fahrer und seine Sozia werden versorgt. Die Polizei nimmt den Unfall auf. Erstaunlich ist für mich, dass noch im Krankenwagen eine Alkoholmessung beim Fahrer vorgenommen wird.

Die Unfallstelle wird vermessen. Eine herbeigerufene Übersetzerin unterstützt die Polizei und es wird ein Protokoll erstellt. Das Protokoll bekommen wir sofort ausgehändigt damit der Schaden bei der Versicherung gemeldet werden kann. Das Motorrad wird abgeschleppt und nach Pirna gebracht, denn es ist nicht mehr fahrfähig - das gesamte Cockpit der GS ist ausgebrochen.

Die Rückfahrt über eine mit Gras bewachsene Hochebene mit schönen kleinen Straßen und sehr gutem Asphalt macht nicht so richtig Spaß. Bei jedem Grashalm der sich bewegt vermuten wir das nächste Wild.

Im Hotel angekommen ist erst mal ein Bier fällig. Der Schreck muss hinunter gespült werden. Da erhalten wir die Information unser Unglücksfahrer und seine Sozia können aus dem Krankenhaus abgeholt werden. Sie sind, bis auf kleine Schrammen, wohlauf.

Nachdem die beiden Verunglückten wieder bei uns eingetroffen sind und die Abholer ihr Abendessen bekommen haben wird über den Unfall noch lange gesprochen. Dann heißt es aber irgendwann: ab ins Bett, der nächste Tag kommt.

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Tourkarte - Tour 2

^Anfang - ^Auswahl

02.07.2014 - dritte Tour

Nach einem ordentlichen Frühstück starten wir bei schönstem Wetter mit sieben Motorrädern und zehn Personen zu einer Tour rund um Annaberg - Buchholz. Über schöne kleine Straßen geht es zunächst nach Olbernhau und weiter nach Marienberg. Die Tour führt uns nach Süden und wir landen schließlich in Oberwiesenthal. Auf dem Fichtelberg machen wir Rast und genießen die schöne Aussicht die sich bei diesem Wetter bietet.

Dann geht es weiter westlich auf Schwarzenberg im Erzgebirge zu. Wir fahren jedoch nicht in die Stadt sondern biegen vorher wieder Richtung Osten ab. Ab Schlettau geht es nach Norden um schließlich in den Zschopau, im Schloss Wildeck, das Motorradmuseum zu besuchen. Hier ist eine sehr schöne Ausstellung der MZ zu bestaunen. Neben dem letzten hier gebauten Motorrad gibt es viele alte Schätze aus den glorreichen vergangenen Zeiten zu bestaunen.

Nach der Besichtigung ergeht es wieder zurück zum Hotel. Hier angekommen treffen wir uns zunächst auf der Terrasse zu einem Bier und schwatzen ein wenig über die Tour.

Für die heutigen Abend hat sich die Belegschaft des Hotels etwas Besonderes einfallen lassen. Von der Interimschefin über die Servicekräfte bis zum Koch engagieren sich alle hier. Es werden Gedichte vorgetragen, es gibt Gesangseinlagen und natürlich, wie sollte es im Grünen Gericht auch anders sein, eine Gerichtsverhandlung. Während die Interimschefin die Richterin spielt wird die Klägerin, der Beklagte, der Rechtsanwalt, der Gerichtsschreiber und der Zeuge aus unseren Reihen besetzt. Die weiteren Einzelheiten der Geschichte sind nur für die Eingeweihten vorgesehen.

Nachdem Programm gibt es noch Gespräche und das ein oder andere gute Getränk. Dann heißt es wieder ab ins Bett, die nächste Tour kommt.

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Tourkarte Tour 3

^Anfang - ^Auswahl

03.07.2014 - vierte Tour

Bei schönem Wetter geht es heute in einer 2-Mann-Gruppe durch die Tschechei. Wir fahren wieder über viele kleine Straßen, die schön kurvenreich sind und auf denen kaum Verkehr herrscht. Leider wird an vielen Stellen neuer Split aufgebracht. Fährt man über diese Stellen poltert es ganz gewaltig, der Split spritzt bis auf die Sitzbank. Ein ursprünglich vorgesehener Halt an einem Stausee ist leider nicht möglich, da hier keine Gaststätte ist. So fahren wir ein Stückchen weiter über Oberwiesenthal hoch auf den Fichtenberg.

Hier machen wir eine kurze Rast, Essen eine Kleinigkeit und lassen den Blick noch einmal übers weite Land schweifen.

Dann geht es weiter bis Eibenstock. Von hier aus treten wir den Rückweg auf der deutschen Seite der Grenze bis zum Hotel an.

Im Hotel sitzen wir auf der Terrasse und genießen noch den Sonnenschein. Draußen wird ein Grillbuffet aufgebaut. Leider ist der Garagenschlüssel mit auf Tour in einer anderen Gruppe gegangen, so dass der zweite Grill des Hotels noch nicht angeheizt werden kann.

Nachdem die Gruppe mit dem Schlüssel zurückgekommen ist, müht man sich auch den zweiten Grill auf Temperatur zu bringen. Dann werden viele Salate und Beilagen heraus getragen. Der Koch legt sich ins Zeug und grillt Würstchen und Schnitzel.

Nachdem wir das Buffet geplündert haben bleiben wir noch eine ganze Weile draußen. Irgendwann wird es jedoch trotz Jacke zu kalt und wir gehen wieder in den Gastraum. Hier lassen den Abend mit einem Getränk ausklingen.

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Tourkarte Tour 4

^Anfang^Auswahl

 04.07.2014 - fünfte Tour

Bei schönem Wetter brechen wir wieder in einer Zweiergruppe auf und fahren eine Tour mit sehr vielen Kurven, bleiben ausschließlich auf der deutschen Seite. Auch hier kämpfen wir wieder mit Split der reichlich verteilt wird. Die kurvenreiche Tour ist aus der angehängten Tourkarte zu entnehmen.

Mit Blick auf das anstehende Fußballspiel Frankreich gegen Deutschland sind wir zeitlich wieder Hotel und lassen es uns auf der Terrasse gut ging.

Um 18:00 Uhr beginnt das Spiel und wir treffen uns im Fernsehraum. Das Abendessen ist für die Halbzeitpause geplant, jedoch wie zu erwarten, reicht die Viertelstunde nicht aus das Essen zu verteilen. So stürmen einige Unentwegte wieder zurück in den Fernsehraum und lassen sich ihr Essen dort servieren. Der Rest verbleibt im Speisesaal und stößt später zu der Gruppe der Unentwegten.

Nach dem Spielende gibt es noch ein gemütliches Zusammensein und die hier anwesenden Trainer der Mannschaft diskutieren über den Verlauf des erfolgreich abgeschlossenen Spiels.

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Tourkarte Tour 5

^Anfang^Auswahl

05.07.2014 - Glashütte / Dresden

Als ich heute Morgen aufwache regnet es. Der Wetterbericht hat ein ganz anderes Wetter angesagt.

Es wird diskutiert was wir heute machen. Durch den Regen fahren oder mit dem Auto nach Glashütte ins Uhrenmuseum und weiter nach Dresden.

Wir entscheiden uns mit sechs Leuten zunächst ins Museum zu gehen und hier die Entwicklung der Uhrenindustrie im Erzgebirge zu erkunden. Es ist schon erstaunlich, wie es den Uhrmachern der Vergangenheit gelungen ist, mit den damaligen Techniken, so kleine und präzise Bauteile für die vielen Taschenuhren herzustellen. Selbst in der heutigen Zeit ist es bewundernswert, wie die kleinen Teile zu einer Präzisionsuhr zusammengebaut werden.

Als wir das Museum verlassen hatte der Regen endlich aufgehört und das Wetter bessert sich zusehends. In Dresden angekommen zeigt das Thermometer fast 30°, die Sonne scheint und die Jacke, die heute Morgen noch erforderlich war, kann im Auto bleiben. Allerdings ist es recht schwül, so dass ich vorsichtshalber den Schirm mitnehme. Dieser wird allerdings nicht mehr gebraucht.

Zunächst stärken wir uns in Dresden und machen einen kurzen Spaziergang an den Sehenswürdigkeiten vorbei. In die Frauenkirche kommen wir leider nicht, da gerade eine Hochzeit stattfindet. Auf dem Rückweg vom Zwinger zur Tiefgarage kehren wir in einer Eisdiele ein und lassen es uns hier schmecken. Wären wir das Eis genießen zieht's draußen eine Demo von Bauern und Tierschützern vorbei und machen ordentlich Radau.

Dann geht es schnell wieder zurück zum Hotel denn wir wollen die Motorräder noch verladen. Bei unserer Rückfahrt zieht sich der Himmel wieder zu und es ist mit Schauern zu rechnen. Wir legen noch einer Rast auf einen Kaffee ein, denn wir werden ohnehin das Hotel nicht vor dem Schauer erreichen.

Als wir ankommen sind die ersten Teilnehmer dabei im Regen ihre Motorräder zu verladen. Bis ich meinen Schlüssel geholt habe hört der Regen auf und ich kann die Jacke und den Regenhut absetzen. Schnell ist das Motorrad auf den Hänger fahren und verzurrt. Kaum bin ich fertig, fängt es wieder an zu regnen.

In verkleinerter Runde lassen wir den Abend ausklingen. Einige Teilnehmer sind bereits in den letzten Tagen abgereist, so kommen wir heute mit einem Tisch aus.

Nach einem Schnäppchen und guten Gesprächen geht es dann ins Bett - morgen in der Frühe geht es Richtung Heimat.

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06.07.2014 - Rückreise

Mit meinem Wunsch um 0600 zu frühstücken habe ich die Bedienung nicht locken können. So gibt es erst um kurz nach 0700 das Frühstück. Nachdem ich mich ausgiebig gestärkt habe verabschiede ich mich von den Teilnehmern und es geht geradewegs Richtung Autobahn.

Während der langen Fahrt lasse ich ein Hörbuch laufen, so ist die Fahrt nicht ganz so langweilig. Schließlich komme ich zuhause an und blicke besorgt zum Himmel. Es sieht so aus, als ob bald ein Schauer kommt.

Kaum ist das Motorrad abgeladen, der Hänger und das Motorrad in der Garage verstaut, fängt es wirklich an heftig zu regnen. Diesmal habe ich richtig Glück gehabt.

 

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Rückblickend auf die vergangene Woche kann ich für mich feststellen, dass mir die Woche Spaß gemacht hat. Ich bin viele schöne Straßen fahren, habe viel Spaß mit dem Mitfahren gehabt, das Essen war zwar überschaubar aber gut, es hat dazu beigetragen, dass der Motorradanzug auch bei der nächsten Tour noch passt.

Ich darf mich bei dem Stammtisch Märkischer Kreis und insbesondere bei Angelika bedanken, sie haben das Jahrestreffen organisiert. Die Tourguides haben einen tollen Job gemacht, auch hierfür herzlichen Dank.

Leider ist es zu dem ein oder anderen Schaden gekommen. Der Wildunfall ist sicherlich der schlimmste. Gott sei Dank ist den Hirschfänger und seine Begleiterin – bis auf blaue Flecken – wenn nichts passiert. Die Schäden am Material lassen sich beheben. Das gleiche gilt für den ein oder anderen Umfaller und einem kleinen Auffahrunfall. Auch hier ist den Fahrern nichts passiert. Besuche in den Werkstätten der Umgebung waren nötig, denn ein Bremssattel hatte beide Schrauben verloren, bei einem Motorrad war das Hinterrad nicht richtig eingebaut, die Schleifgeräusche verhießen keinen Fahrspaß.

 

Ich freue mich schon auf das nächste Treffen das diesmal vom Stammtisch Münsterland Süd im Spessart ausgerichtet wird.

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Links

GPS-Datei (gpx) (p=geplante Routen / g = gefahrene Routen)

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