Tourenberichte

03.09.2011 - Stammtischtour an den Niederrhein und in die Niederlande

Eigentlich hatte ich heute vor für eine Woche nach Wildsteig zu fahren und mit einer Gruppe netter Leute die Vor- und Alpen unsicher zu machen. Doch leider kommt es anders als vor einem Jahr geplant. Ein außerplanmäßiger Beinbruch bei der Chefin des Haushaltes funkt mir dazwischen. Gingen die Überlegungen noch dahin, dass es schon ohne mich klappt, so zerschlugen sich die Hoffnungen je nähe die Stunde der Abfahrt kam. Dann fiel Freitagabend die Entscheidung, ich bleibe hier. Als Ausgleich kneife ich mir die Stunden heute und fahre die Stammtischtour an den Niederrhein und die Niederlande mit.

Friedhelm hat die Tour vorbereitet und wir treffen uns um 1030 an einem Parkplatz in der Nähe der Ausfahrt Rees an der A3. Ich fahre den Weg zum Treffpunkt über Land, zum Einen habe ich ausreichend Zeit, zum Anderen ist an der Ausfahrt der A3 eine Baustelle und natürlich ein Stau. Zum Treffen kommen auch zwei neue Mitfahrer - Martina und Rainer, wie sich später herausstellt Nachbarn von Rainer W., der auch dabei ist.

Wir sind mit 15 Motorrädern und starten daher in zwei Gruppen. Die erste Gruppe führt Friedhelm, die zweite Jürgen.

Es geht zunächst Richtung Rhein, denn wir wollen bei Rees über die Rheinbrücke auf die andere Rheinseite. Vor hier geht es über Niedermörmter und Marienbaum auf Sonsbeck zu. Vor erreichen von Sonsbeck drehen wir nach Westen ab und umfahren den Flughafen Weeze. Dann geht es über die Grenze in das verbotene Land. Hier fahren wir vorbei an der noch blühende Heidelandschaft und den Moorgebieten des Nationalparks de Maasduinen.

Bei Bergen sagt Jürgens Navi: Bötchen fahren. Wir nehmen die Fähre über die Maas und fahren auf Vierlingsbeck zu. Hier fahren wir Richtung Südosten, entlang der Maas, nach Broekhuizen, wo es wieder heißt: Bötchen fahren. Kurz nach der Überfahrt erreichen wir Arcen.

Hier in Arcen parken wir kreativ auf einem kleinen Platz vor der City-Hall, dem alten Rathaus. Nun geht es aber nicht in die Eisdiele zur rechten Seite mit der schönen Terrasse und dem Blick zur Maas. Nein, es muss was Handfestes auf den Tisch, es ist Mittagszeit. Wir finden eine nette Außengastronomie mit reichlich Platz. Wir richten uns gerade häuslich ein, da kommt jemand aus dem Lokal und teilt uns mit, es handelt sich lediglich um eine Abendgastronomie, hier gibt es leider nicht zu Mittag. Also zieht die Karavane weiter in das Nachbarlokal, dem Lunchroom 't Zoete Genot. Hier wird es schon schwierig, genügend Platz für und zu finden, aber wir kommen alle an den Tischen unter. Es ist schnell bestellt, nur bei einem Tisch scheint es nicht geklappt zu haben. Wir essen bereits und einige schauen in die Röhre. Es wird nachbestellt und dann klappt es auch mit dem Essen. Zum Abschluss laufe ich noch rüber zur Eisdiele, ein kleines Eis zum Abschluss passt noch rein, obwohl die Portionen wirklich reichlich waren.

Nach der Stärkung können wir den Weg fortsetzen, es geht mit Mühe wieder auf die vollen Straßen von Arcen, vorbei am Kastell von Arcen, rein in einen zweispurigen Kreisverkehr. Gut dass Friedhelm die Tour bereits abgefahren hatte. So weis er, in welche Spur er hineinfahren muss, um an der richtigen Stelle wieder herauszukommen. Wir fahren parallel der N271 um diese dann zu kreuzen und in Eldorado für GS-Fahrer einzumünden. Es geht über einen Waldweg und ein Stück durch die Felder bis wir wieder eine richtige Straße erreichen. Gut das es trocken war und ist. Es staubt zwar kräftig, aber der Weg ist auch mit der RT noch gut zu befahren. Im nassen Zustand wird er aber sicherlich recht rutschig sein.

Bald schon verlassen wir das verbotene Land und wir umfahren Twisteden auf dem Weg nach Veert, Wetten, Kapellen und Wachtendonk. Von hier halten wir auf Wardt zu und fahren zum Café Zur Rheinfähre in Xanten. Die Idee hierherzufahren, hatten bei dem schönen Wetter wohl mehrere Leute gehabt. Die Terrasse ist voll, die schattigen Plätze fast alle vergeben. Wir finden noch ausreichend Plätze, sogar für die nicht ganz so Harten noch Plätze im Schatten. Noch einen Kaffee oder eine Apfelschorle, dann geht es für jeden wieder nach Hause.

Es war eine tolle Runde, Dank an den Organisator und Guide Friedhelm. Dank auch an Jürgen, den zweiten Guide.

Bilder gibt es hier

Tourkarte

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