Tourenberichte

18. bis 21.08.2011 - die Rhöntour 2011

Die Jahrestour in die Rhön wurde bereits im letzten Jahr geplant. Verschiedener aktuelle Ereignisse stellten meine Teilnahme an dieser Tour manchmal infrage. Umso mehr hat freut es mich, dass es doch noch geklappt hat und ich den Termin wahrnehmen kann.


Infos zu den einzelnen Tagen: 18.08.2011 (Anreise) - 19.08.2011 (Angelikas Rhön) - 20.08.2011 (Tour Bayern - Hessen) - 21.08.2011 (Rückreise)
GPS-Dateien


18.08.2011 - Anreise

So geht es früh morgens über die Autobahn A2 zur Raststätte Haarstrang an der A44.
Ich treffe hier auf Angelika, die Organisatorin, Anne und Dieter, Uschi und Jürgen, Aloys, Gerd, Johannes, Thomas, Uwe H., Uwe S. und Wolfgang.

Um 1030 fahren wir in zwei Gruppen los. Jürgen führt die erste Gruppe, Angelika die andere. Eigentlich sollte diese Aufgabe Uwe S. übernehmen, doch sein Zoomo 660 hatte nach 2 Jahren und 11 Tagen den Geist aufgegeben. Das Ersatzgerät ist noch nicht da, so ist Uwe ganz verstört.

Zunächst ein Stückchen noch über die Autobahn und dann geht es über Land- und Kreisstraßen entlang des Möhnesees durch das Sauerland. In Knippschild gibt es, nach einer ausgiebigen Ortserkundung, eine erste Stärkung. Die Bestellung ist schnell aufgenommen, die bestellten Pötte Kaffee kommen jedoch vollzählig erste im zweiten Anlauf. Wir waren wohl etwas zu früh, der Betrieb noch nicht im Gang.

Weiter geht es durch den Naturpark Rothaargebirge nach Süden.

Im Dodenau auf legen wir unsere Mittagspause ein. Hier wird beim Schnitzelwirt Selbiges verspeist. Es gibt die Schnitzel in den Größen klein mittel und groß. Sie entsprechen 120, 240 und 360 g. Die ganz Mutigen unter uns nehmen die mittlere Größe. An die ganz großen Schnitzel traute sich aber keiner ran.

Nachdem wir gestärkt sind geht es weiter unserem Ziel entgegen.

Schon nach wenigen Kilometern fahren wir auf einer Baustelle zu. Hier scheint kein durchkommen möglich zu sein. Dieter wird mit seiner GS vorgeschickt um zu prüfen, ob es nicht doch noch einen Weg gibt, über den wir unsere Tour weiter fahren können. Aber dieses Mal ist es wirklich nicht möglich. So müssen wir den ersten Umweg fahren.

Die geplante Pause am Nachmittag entlassen wir ausfallen, da das ausgesuchte Landhotel einen sehr geschlossenen Eindruck macht. So fahren direkt weiter zu unserem Unterkunft, dem Rhönhotel Alte Mühle.

Als wir ankommen sind schon Bruni und Friedhelm, Horst sowie Rudi da.

Dann heißt es zunächst Zimmer fassen. Der übliche bürokratische Ablauf ist natürlich vorher zu absolvieren. Nach dem jeder seinen Meldeschein ausgefüllt hat, bekommt er auch sein Zimmer, wobei die Gastwirte wohl etwas ob der Vielzahl der Gäste und der unkoordinierten Buchungen überfordert sind. Aber zu guter Letzt hat alles geklappt, wir sind gut untergebracht. Die Qualität der Zimmer ist sehr gut.

Auf der Terrasse gibt es zunächst ein kühles Bier, dann heißt es ab in die Wäsche.

Am Abend dann gibt es ein leckeres Buffet – hier kann sich jeder nehmen was er möchte. Nach dem Essen ist klönen und reden angesagt, das ein oder andere Bierchen wird getrunken. Wir hatten richtig viel Spaß und der Abend neigte sich schnell dem Ende entgegen.

Bilder gibt es hier

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19.08.2011 - Angelikas Rhön

Am heutigen Tag geht es nach einem guten Frühstück gegen 0930 los. Wie so oft bei den Touren können wir es kaum erwarten loszufahren. Wir fahren wieder in 2 Gruppen eine führt Angelika die andere Jürgen.

Zunächst fährt Jürgen mit seiner Gruppe los. Irgendwie schafft er es die Tour anders herum zufahren. Dies war nicht besonders schlimm, aber sicherlich deutlich schwieriger zu führen. Die Tour kann im Navigationssystem nicht gedreht werden. Jürgen schaffte sie mit bravoure uns durch die ausgesuchten kleinen Straßen zu führen.

Das Wetter ist nicht so hervorragend, es sind dicke Wolken am Himmel. Aber noch bleiben sie trocken.

Die erste Rast ist in Schönau an der Brend geplant. Leider ist das Lokal noch geschlossen, so geht es nach einem kurzen Abenteuer für eine unseren Mitfahrerinnen in einer kleinen Seitengasse weiter.

Die Rast machen wir auf dem Kloster Kreuzberg. Hier findet eine Massenabfertigung statt, ähnlich wie im Hofbräuhaus. Wir sitzen draußen an einem Weg, der mit Tischen stückt ist. Noch scheint die Sonne. Hier erreichen wir telefonisch auch die andere Gruppe. Sie hatte den nördlichen Teil der Tour zuerst unter die Räder genommen und fuhr die ganze Zeit durch Regen.

Nachdem wir wieder alle leeren Flaschen gegen Pfand zurückgegeben haben, gehen wir zurück zu den Motorrädern. Auf dieser Seite der Klosteranlage sieht der Himmel gar nicht mehr so freundlich aus. Es hilft nichts, wir müssen los.

Die Tour den Berg hinunter erweist sich als Kampf gegen den Wind. Es sieht nicht nur schaurig aus, es ist auch richtig stürmisch. In Bischofsheim a.d. Rhön angekommen fallen die ersten Tropfen. Jürgen entscheidet in dem Ort die Mittagspause einzulegen. Am Marktplatz finden wir in der Sonne ein kleines Restaurant und bestellen eine Kleinigkeit zu essen. Während wir auf die Bestellung warten fängt es draußen heftig zu regnen an. Die Entscheidung hier eine Rast einzulegen war gar nicht verkehrt.

Dann lässt der Regen langsam nach. Wir entscheiden uns weiter zu fahren. Ganz verschont von einigen Tropfen bleiben wir nicht. Die angefahrene Rother Kuppe erreichen wir aber schon wieder bei trockenem Wetter. Wir fahren kurz zum Aussichtspunkt hinauf und fahren weiter der Weg nach Norden in das Museumsdorf Tann.

Nach einer kurzen Tour mit den Motorrädern durch den Schlosshof halten wir am Marktplatz an und genehmigen uns einen Kaffee. Als die Rechnung kommt staunen wir doch gewaltig. Da kostet ein Pott Kaffee 3,50 €. Das ist schon ein wenig unverschämt. Aber wer hätte schließlich auch vorher fragen können.

Von hier geht es wieder Richtung Süden zurück zum Hotel. Den Rest des Weges können wir trocken abfahren.

Im Hotel gibt es zunächst einen Absacker auf der Terrasse bevor es heißt: ab in die Wäsche.

Bei einem 3-Gang-Menü wird wieder viel gelacht, ein bisschen Unsinn geredet, und das ein oder andere Bier getrunken. Ein netter Abend beendet diesen Tag.

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20.08.2011 - Tour Bayern - Hessen

Heute ist das Wetter hervorragend. Die Sonne scheint. Da hält es keinen von uns länger als erforderlich im Hotel. Obwohl die Abfahrt wieder für 0930 vorgesehen ist stehen alle bereits vor 0900 an den Motorrädern und scharren mit den Hufen. Wir fahren wieder in 2 Gruppen zeitig los. Die erste Gruppe übernimmt Jürgen, die zweite Gruppe führt Angelika an.

Dieses Mal fahren wir die Route planmäßig entgegen dem Uhrzeigersinn ab. Zunächst geht es ein Stück nach Norden zum Schloss Biberstein. Hier machen wir nur einen kurzen Stopp und fahren anschließend über schöne Straßen südlich um Fulda herum. In Neuhof gibt es erst einmal eine ordentliche Tasse Kaffee.

Dann geht es in südlicher Richtung weiter zum Landgasthof Jossgrund. Die Parkplätze vor dem Lokal sind knapp, so dass ich mich entschließe auf den Hof zu fahren. Hier heißt es aber Kopf einziehen, denn die Durchfahrt ist nur knappe 2 m hoch. Auf dem Motorrad aufrecht sitzend lässt die Durchfahrt nicht zu. Wir kommen ohne Blessuren im Hof an.

Auf der Terrasse machen wir uns es bequem und bestellen, nachdem auch die zweite Gruppe angekommen ist, eine Kleinigkeit zu Mittag. Viel Essen brauchen wir nicht, denn am Abend gibt es im Hotel ja wieder ein Menü.

Nachdem alle gesättigt sind, geht es zunächst wieder ein Stück nach Norden um dann nach Osten und anschließend wieder nach Süden zu fahren. Ziel ist Gemünden am Main. Vorher begleiten wir die Saale auf ihrem Weg Richtung Main. In Gemünden parken wir auf einem großen Marktplatz und stürmen die dortige Eisdiele. Nachdem unsere Bestellung aufgenommen wurde müssen wir nicht lange warten und die ersten Eisbecher werden gebracht. Eine Bestellung fehlt und wird nachgereicht. Als wir die gesamte Rechnung zahlen wollen stimmt wohl irgendwas in der Rechnung nicht, hier scheint der fehlende Becher doppelt berechnet zu sein.

Weiter geht es Richtung Osten, um bei Eussenheim wieder gen Norden zu schwenken. Wir machen noch einen Stopp auf Schloss Saleck. Ihre oben ist es mächtig voll,  es sind kaum Parkplätze für die Motorräder vorzufinden. Die Ursache hierfür erfahren wir augenblicklich. Es findet gerade eine Hochzeit statt. Als wir ankommen scheint die Trauung vorbei zu sein und die Gäste stürmen zu ihren Autos. Da heißt es schnell Reißaus nehmen, um die Serpentinenstrecke hinunter ins Tal noch zu genießen und nicht hinter jeder Spaßbremse hängen zu bleiben.

Von hier geht es dann zügig überbacken Brückenau wieder zurück zum Hotel. Eine verdiente Abkühlung nach den warmen Stunden gibt es wieder auf der Terrasse.

Wie schon gesagt, gibt es heute Abend wieder ein Menü sowie viel Spaß und Unterhaltung und natürlich auch ein Bier. Ein leckerer Röhnräuber beschließt er den Abend.

Bilder gibt es hier.  

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21.08.2011 - Rückreise

Nun ist Rückreisetag. Das Wetter hat von seinem gestrigen Glanz verloren. Am Himmel zeichnen sich dunkle Wolken ab. Noch ist es trocken. Wie lange noch?

Nach einem guten Frühstück geht es um 0900 wieder Richtung Heimat. Uwe nimmt wieder den direkten Weg über die Autobahn. Bruni und Friedhelm, Horst sowie Rudi fahren ihren eigenen Weg. Der Rest von uns fährt in 2 Gruppen Richtung Nordwesten.

Wir kommen zügig und vor allen Dingen trocken voran. Kleine, mittelgroße und große Straßen wechseln sich ab, so dass die Fahrt mal wieder richtig Spaß macht. In Niederklein halten wir am Hotel Zur Goldenen Krone an und genehmigen uns einen Kaffee. Wir können draußen im Innenhof sitzen, aber die Jacken halten wir an, denn es ist zwischenzeitlich etwas kühler geworden.

Nach der Pause fahren wir in einen kurzen Schauer hinein. Danach geht's weiter Richtung Naturpark Rothaargebirge. In Halleberg machen wir Rast und kehren Zum Wilden Zimmermann ein. Hier spaltet sich die Gruppe weiter auf. Einen Teil will lieber direkt nach Hause fahren und verzichtet auf die Mittagsrast.

Im Lokal gibt es die Auswahl zwischen einer Menükarte oder einer Kleinigkeit – eine Gulaschsuppe, einen Toast Hawaii oder ein Schnitzel. Wir entscheiden uns für die Kleinigkeit und lassen es uns gut schmecken.

Nach dem Mittagessen geht es den durch den Naturpark weiter Richtung Heimat. Mit jedem Kilometer scheint die Temperatur um 1° zu steigen. Es wird wieder richtig warm. Die Sonne scheint wieder. An einer ausgedienten Tankstelle wird kurz angehalten und die Regensachen werden ausgezogen.

Zwischenzeitlich scheinen viele Motorradfahrer erwacht zu sein, es ist richtig voll. Unser Guide kürzt die Tour ab und verzichtet auf dem Weg entlang des Möhnesees. Wir halten auf auf die A46 zu. Von hier geht es im schnellen Schuh zum Rastplatz Haarstrang an der A44.

Auf der Raststätte gibt es noch einen Kaffee, dann heißt es von den verbleibenden Mitfahrern Abschied zu nehmen und den Weg nach Hause einzuschlagen.

Über die A2 fahre ich gen Heimat und auch wieder Richtung Wolken. Auf den letzten Kilometern drehe ich feste am Rädchen damit ich noch trockenen Fußes zu Hause ankommen, ohne vorher wieder Regensachen anzuziehen.

Das Motorrad kommt trocken in die Garage und ich trocken heim; eine halbe Stunde später fängt der Regen wieder an.

Es war ein schönes verlängertes Wochenende. Ich habe viel gelacht und hatte richtig Spaß. Danke an Angelika für die Organisation und an Jürgen der als Guide den Weg gewiesen hat.
Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist erstrebenswert.

Bilder gibt es hier.

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