Tourenberichte

26.06.2011 - Rund um Lüdenscheid

Ulli hatte uns vor Wochen zu einer Tour ins Sauerland eingeladen. Es sollte um Lüdenscheid gehen. Leider ist etwas dazwischen gekommen, so dass er die Tour abgesagt wurde. Nun kommt eine Mail, die Tour soll am Sonntag stattfinden.

Das Wetter ist noch nicht so ganz gut. Am Samstag hat es fürchterlich geregnet, aber für Sonntag sagen die Meteorologen hervorragendes Wetter an. Es soll sonnig sein, bis zu 27°.

Da kann ich natürlich nicht Nein sagen, insbesondere da ich auch einen neuen Anzug testen will. So geht es Sonntagmorgen (leider mal wieder) auf den letzten Drücker los, das Motorrad holen und ab auf die Autobahn Richtung Spockhövel.

Am Parkplatz an der A43 angekommen sind noch vier andere Motorräder vor Ort. Um 1000 geht es los.

Zunächst ist von dem schönen Wetter noch nicht viel zu sehen. Es ist zwar nicht gerade kalt, aber zu den avisierten 27° fehlten noch so 10°. Auf den Höhen des Sauerlandes herrscht teilweise dichter Nebel. Es ist immer wieder schön, bei nicht ausreichender Sicht zügig durch Wald und Feld zu fahren. Man konzentrierte sich bewusst auf die Straße, weil ja rechts und links ist ohnehin nicht viel zu sehen ist. 

Ulli hat wirklich eine schöne Strecke ausgesucht. Schöne kleine Straßen auf denen noch nicht allzu viel Verkehr am frühen Vormittag ist. Leider hatte hierbei übersehen die Qualität der Straßen zu prüfen. Entweder sind Schlagloch an Schlagloch oder Teerflecken an Teerflecken, an manchen Stellen in die Straße schon in einem bemerkenswerten Zustand.

Um 1130 erreichen wir die Herscheider Mühle, an der gerade die Tische und Stühle trocken gewischt werden. Eine gute Gelegenheit einen Kaffee zu trinken. Und natürlich ein Stückchen Kuchen. Nach kurzer Rast und bei sich in besserem Wetter geht es dann weiter auf Lettmecke zu, unseren östlichsten Punkt. Vorbei geht es dann an der Listertalsperre. 

Zum Nachmittag hin stellen sich auf den kleinen Straßen immer mehr Motorradfahrer ein, dass inzwischen schöne Wetter scheint viele Leute nach draußen zu locken.

Gegen 14:00 Uhr kehren wir nahe der Kerspetalsperre zur Mittagspause ein. Leider ist hier die Auswahl zur Zeit nicht ganz so üblich. Es gibt Frikadellen (insgesamt noch fünf Stück), Würstchen (eher eine Scheibe Mortadella) oder ein Schnitzel und dazu Pommes. Wie man sieht, sehr überschaubar. Allerdings muss ich sagen, die Frikadelle war gar nicht schlecht und ein Völlegefühl leiden wir somit auch nicht. 

Die letzten 50 km zu unserem Ausgangspunkt sind schnell gefahren mit jedem Kilometer erhöht sich scheinbar die Temperatur.

Zuhause angekommen haben wir wirklich die 27° überschritten. Der neue Sommeranzug hat sich bezahlt gemacht. 

Insgesamt eine tolle Tour, die muss nochmal gefahren werden, wenn die Sicht besser ist. Dank an Uli, der uns geführt und die Runde ausgearbeitet hat.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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