Tourenberichte

27.05. bis 29.05.2011 - langes Wochenende im Sauerland

Die Tour ins Sauerland war seit langem geplant. Bereits im letzten Jahr, im Rahmen der Terminplanung, haben wir uns den Termin Ende Mai ausgesucht und gebucht. Hier habe ich leider die Rechnung ohne den Brötchengeber gemacht.

Aufgrund der Personalsituation konnte ich zwar noch nicht am Donnerstag frei bekommen, aber der Freitag war fest eingeplant. Ich hatte geplant am Donnerstag Nachmittag auf geradem Weg zum Hotel zu fahren. Aber daraus wurde nichts. Auch der Freitagvormittag ist mit dienstlichen Aufgaben gefüllt, so kann ich erst am Nachmittag losfahren.


Infos zu den einzelnen Tagen: 27.05.2011 (Anreise) - 28.05.2011 (Rundtour) - 29.05.2011 (Rückreise )
GPS-Dateien


27.05.2011 - Anreise

Und dann kommt das Wetter hinzu. Nachdem es die ganzen Wochen vorher schön sonnig und trocken war, regnete es ausgerechnet am Freitag. Gut das es nur ein paar Schauer sind, die schnell vorüber sind. Der weitere Weg geht zwar immer wieder über nasse Straßen, jedoch bleibe ich von neuen Regenschauern verschont. Nicht verschont ist natürlich das Motorrad, es hat sich richtig ein gesaugt. Zum Ende der Tour ist wieder putzen angesagt.

So fahre ich zunächst über die Autobahn bis kurz vor dem Ziel. Dafür eine der möglichen Freitagstouren ein Stopp am Nachmittag auf Xavers Ranch vorgesehen war, beschließe ich, diesen Punkt anzufahren. Auf der Ranch ist jedoch keiner, es haben sich auch keine Gäste angesagt. Da bleibt mir nichts anderes übrig als den Weg zum Hotel alleine zu fahren. Es kommen noch ein paar schöne Kurven und nach kurzer Zeit erreiche ich das Hotel Nieder in Ostwig.

Am Hotel erwartet mich unverhofft Jutta. Jutta humpelt ein wenig, woher kommt das? Die Antwort ist leider nicht spaßig. Jutta ist auf der Hinfahrt gestürzt, das Motorrad leicht beschädigt zwischenzeitlich zu Hause. Das sind keine guten Nachrichten am Anfang. Später erfahre ich noch von zwei Umfallern, neben ein paar Kampfspuren muss auch ein Spiegel dran glauben. Dieser wird mit Hilfe einer Schiene und viel Klebeband wieder befestigt – nur sehen kann man nicht mehr viel, primär ist die eigene Jacke zu bewundern.

Nachdem das Motorrad geparkt ist steht das Zimmer fassen an. Der Wirt gibt mir den Zimmerschlüssel und ich steige die Treppe hinauf. Erstes Obergeschoss - hier ist das Zimmer nicht, zweites Obergeschoss - hier ist das Zimmer nicht. Im dritten Obergeschoss werde ich fündig. Schnell sind Helm und Handschuhe abgelegt, dann heißt es die anderen Sachen aus dem Motorrad holen. Herunter nutze ich die Treppe, für den Weg nach oben leiste ich mir den Aufzug.

Ich mache mich ein wenig frisch und dann geht es hinunter in die Kneipe. Hier gibt es erst mal ein Bier, ein ganz großes. Das habe ich mir verdient, denn ursprünglich war geplant bereits am Donnerstag 19:00 Uhr das erste Bier zu trinken.

Da höre ich Motorräder kommen und die erste Gruppe, die heute schon eine Tour gemacht hat, trifft ein. Irgendwann später kommt auch der Rest. Einige Teilnehmer trinkt noch ein Bier und ein wenig klönen, dann heißt es sich fertig zu machen für das Abendessen.

Aus einer Speisekarte kann zwischen drei Gerichten gewählt werden – Rollladenbrust, Schweinesteak oder Zander. Natürlich gibt es hierzu eine Vorspeise und eine Nachspeise.

An zwei schön gedeckten Tischen können wir uns niederlassen und werden zuvorkommend bedient. Das Essen ist einfach köstlich. Hier kann man nur sagen: der Chef versteht sein Handwerk, er kochte wirklich gut.

Nach dem Essen sitzen wir noch eine Runde zusammen, das eine oder andere Getränk findet seinen Weg und es wird viel gelacht und Geschichten erzählt.

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, da ruft das Bett. Ich gönne mir wieder den Aufzug. Ich bin einfach müde und schlafe schnell ein - leider nicht durch, denn es kommen immer wieder Gedanken an die Arbeit.

Tourkarte

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28.05.2011 - Rundtour durchs Sauerland

Am Samstagmorgen ist für 8:00 Uhr das Frühstück geplant. Vor dem Frühstück mache ich noch einen kurzen Weg durch das Dorf und treffe natürlich Uwe, der auch wieder früh auf den Beinen ist.

Das Frühstück ist ausgezeichnet. Für Technikfreaks sind die beiden Wurstschneidemaschinen ein Gedicht. Auf der einen Maschine, die beide rein mechanisch betrieben werden, wird der Schinken geschnitten, die andere schneidet eine hervorragende Salami. Der Chef persönlich fragt nach den Wünschen für das Frühstücksei - gekocht, als Spiegelei, als Spiegelei mit Schinken oder als Rührei - ganz wie wir es wünschen.

Abfahrt für die Tour ist für 10:00 Uhr vorgesehen. Spätestens um 9:30 Uhr scharren alle schon mit den Hufen, so dass wir früh aufbrechen.

Der Tourverlauf ist aus der Tourkarte zu entnehmen. Eine schöne Runde von rund 230 km.

Zwischendurch wird natürlich Pause gemacht. Der erste Halt findet bei Geronimo am Möhnesee statt. Das noch ziemlich frisch ist wollen alle gerne in die Sonne. Also heißt es quer durch das Lokal auf die hintere Terrasse, da scheint die Sonne. An 4 Tischen lassen uns nieder und genießen Kaffee, Getränke und natürlich ein Stückchen Kuchen (zumindest für einige wenige).

Nachdem wir uns ausreichend gestärkt haben geht es weiter zur Almer Schlossmühle. Hier teilt sich unsere Gruppe in die harten und in die weichen Biker. Während die Harten draußen auf der Terrasse sitzen, gehen die Weichen ins Lokal. Wir essen eine Kleinigkeit, denn heute Abend gibt es sicherlich wieder was Gutes. Die Mühle beinhaltet innen eine kleine Ausstellung von Geräten zur Stromerzeugung sowie Mühlentechnik. Leider funktioniert das Mühlenrad nicht mehr, so dass wir die Technik nicht in Funktion sehen können.

Zum Ende der Tour möchte Ludger noch zum Hotel Albers in Bödefeld. Wir lassen uns die Gelegenheit nicht nehmen auf der Terrasse am Dorfbach einen Kaffee und ein Eis zu genießen.

Im Hotel Nieder angekommen geht es erst mal in die Wäsche. Danach ein Bier in der Gaststätte. Irgendwann heißt es umsiedeln ins Restaurant, hier es für uns wieder der Tisch gedeckt. Heute brauchen wir keine Auswahl zu treffen, der Chefkoch hat ein Menü vorgegeben und dieses Menü ist wieder vom feinsten. Auf die beiliegende Bilder darf hier verwiesen werden.

Zwischendurch gibt es noch ein kleines Highlight. Auf der Terrasse des Hotels sitzt eine Gruppe junger Frauen, die sich dem ein oder anderen Cocktail zugewandt haben. Auf einmal kommen zwei der jungen Damen zu uns an den Tisch und äußern eine Bitte. Eine der beiden Damen möchte unbedingt Uwe küssen, die andere muss das ganze dokumentieren. Da lässt sich Uwe natürlich unsere nicht lange bitten. Beide Seiten haben mächtig viel Spaß. Natürlich gibt es im Anschluss eine lange Diskussion, warum ausgerechnet Uwe von den Damen ausgesucht wurde. Weitere Einzelheiten kann ich hier nicht veröffentlichen.

Nach dem guten Essen verlässt uns Jutta, die von ihrem Sohn abgeholt wird. Wir anderen rücken um einen Tisch zusammen und bilden einen großen Kreis. Hier gibt's noch das ein oder andere Getränk und natürlich viele Gespräche, spitzfindige Bemerkungen und jede Menge Spaß.

Dann ist natürlich irgendwann Zeit ins Bett zu gehen, denn morgen früh geht es wieder nach Hause.

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Tourkarte

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29.05.2011 - Rückreise

Die Frühaufsteher stürmen bereits um 7:45 Uhr das Frühstücksbuffet. Es ist genauso gut wie am Vortag und wir essen uns nochmal richtig satt.

Das Wetter ist heute etwas trüb, die Temperaturen bewegen sich bei 12,5°, das sind nicht gerade Sommertemperaturen.

Gegen 0930 sind alle Abmarsch bereit. Uwe und Rudi fahren direkt nach Hause, die übrigen Teilnehmer fahren die geplante Tour mit. Der Tourverlauf ist aus der beiliegenden Karte zu entnehmen.

Am Möhnesee verabschieden sich Hans und Ludger, sie fahren von hier aus direkt über die Autobahn zurück. Die Übrigen fahren weiter nicht ohne unterwegs für einen Kaffee nochmal haltzumachen. Der Kuchen in der Auslage sieht hervorragend aus, so können nicht alle bei Kaffee Tee oder Kakao bleiben. Ein Stückchen Kuchen als schließlich noch niemandem geschadet.

Wir fahren schließlich weiter Richtung A45, die Tour sollte am Parkplatz in Ergste enden. Bis wir allerdings dort angekommen sind verbessert sich das Wetter von Kilometer zu Kilometer. Die Sonne kommt zum Vorschein und es wird warm. So entschließt sich Angelika und ein Häufchen tapferer Recken noch einen kleinen Schlenker durch das bergische Land zu fahren, um in Schwelm noch eine Eisdiele zu stürmen. Die Temperatur ist weiter angestiegen, so dass das Eis zwingend erforderlich ist. Dann geht es nun wirklich Richtung Heimat – ich gehe bei Spockhövel auf die Autobahn.

Ein schönes Wochenende neigt sich dem Ende – ich kann den Organisatoren und den Tourguides nur meinen Dank aussprechen. Schade, dass ich den ersten Tag sowie die Anfahrt nicht mit ihnen gemeinsam verbringen konnte.

 

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