Tourenberichte

04.09.2010 - Stammtischtour an den Niederrhein mit Überraschung

Die Stammtischtour im September geht an den Niederrhein. Es ist auch ein Grillen eingeplant. Nachdem ich in den letzten Jahren zu diesem Zeitpunkt immer in Urlaub war, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Und dann kündigt Friedhelm, der die Tour organisiert, noch eine Überraschung an. Da bin ich gespannt.

Leider sind viele vom Münsterlandstammtisch in Urlaub so sind wir eine überschaubare Gruppe von 6 Motorrädern und Fahrern, die noch um einen Gast mit Sozia verstärkt wird. Das Wetter ist traumhaft. Der Nebel des Morgens hat sich verzogen, der Himmel ist blau, kleine Wölkchen lockern ihn auf. Die Temperatur ist noch etwas kühl, aber sie steigt noch auf angenehme 20° an.

Wir treffen uns um 1000 am Landhotel Triptrap in Erle. Von hier geht es auf kleinen Bauernwegen gen Norden. Friedhelm hat wohl tagelang Karten studiert, Wege gesucht und viele kleine Fahrweg gefunden, die uns vorbei an Vreden nach Zwillbrock führen. Hier machen wir eine Besichtigung der dortigen Barockkirche, in der gerade ein Orgelspiel stattfindet. Die richtige Untermahlung für unseren kleinen Rundgang. Den Ausflug ins Zwillbrocker Venn heben wir uns für ein anderes Mal auf. Wichtiger ist die Stärung mit Kaffee und frischem Pflaumenkuchen. Es gibt sogar Leute, die können sich noch Sahne dazu leistenLachend, ich verzichte drauf, denn ich muss auf meine nicht mehr so schlanke Linie achten Zwinkernd.

Nach der Rast geht es weiter durch das verbotene Land. Immer nahe der Grenze Richtung Megchelen, wo wir die Niederlande wieder über die grüne Grenze verlassen. Da ich dieses Mal auf dem Motorrad sitzen geblieben bin, sind auch keine Verluste zu beklagenZunge raus.

Auf den hiesigen Straßen geht es über teils bekannte Strecken nach Bislich, wo wir in privatem Umfeld an einem der Baggerseen zum Grillen einkehren. Hier hat Friedhelms Schwägerin und sein Bruder für uns alles liebevoll vorbereitet. Der Schwenkgrill ist angefeuert, die Markelen kommen frisch aus dem Rauch, die Getränke stehen bereit. Friedhelm zaubert aus den Koffern seines Motorrades noch Kartoffel- und Krautsalat, gestern Abend noch frisch zubereitet. Dazu gibt es einen tollen Ausblick auf den Baggersee.

Wir stärken uns und klönen ein bisschen. Nach einem Kaffee, der die Lebensgeister wieder weckt, schwingen wir uns wieder auf die Motorräder und fahren einen knappen Kilometer die Straße zurück. Dann heißt es wieder absitzen und zu Fuß hinunter zum See. Hier wartet ein Boot auf uns. Es geht zu einer Fahrt über den See. Auf dem See kann man seine Größe erst richtig einschätzen. Ich stelle später fest, dass die Karte nicht aktuell ist. Der See ist deutlich größer geworden und einige Straßen sind bereits weggebaggert worden. Wir sehen neben vielen Vögeln die Bauten von Biebern, die wie große Holzhaufen aussehen. Ein Blick auf Schloß Diersfort ist von hier aus möglich. Nach rund 45 Minuten sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen und es geht wieder zurück zur Straße.

Hier trennen sich nun unsere Wege, es geht nach Hause. Nicht ohne dem Organisator und Guide sowie den helfenden Händen ausreichend Dank zu sagen. Es war wirklich ein schöner Tag, der im kommenden Jahr wiederholt werden sollte.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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