Tourenberichte

13.08. bis 16.08.2010 - Stammtischtour in die Rhön

Die Planungen für ein verlängertes Wochenende haben einen gewissen Vorlauf. So habe ich Ende des letzten Jahres das Hotel in Schwarzbach als auch den Urlaub festgemacht. Dachte ich. Aus dem Urlaub wurde nichts, betriebliche Belange verlangen meine Anwesenheit. Die gesammelte Mannschaft aus dem Münsterland und dem Märkischen Kreis haben sich um 1000 auf der Raststätte Haarstang an der A44 verabredet. Das kann nicht schaffen.

Aber ein wenig früher abseilen, dass ist schon drin. Mit einer schnellen Anreise kann ich zum Kaffee mit den Mitfahrern zusammentreffen.

Die Bilder der Unterkunft Zum Goldenen Stern, die sich teilweise recht einfach gestaltete, sind hier abgelegt.


Infos zu den einzelnen Tagen: 13.08.2010 (Anreise) - 14.08.2010 (Rundtour) - 15.08.2010 (Tour und Rüchfahrt) - 16.08.2010 (Rückreise der restlichen Gruppe)
GPS-Dateien


13.08.2010 - Anreise

So gegen 1200 kann ich mich auf den Weg machen. Über die A42, A43, A44, A45, ein wenig Bundesstraße, die A480 und die A5 gelange ich zügig zu dem geplanten Treffpunkt, dem Landhotel Vogelsberg. Aber hier ist noch kein Motorrad zu sehen oder schon weg? Die Frage an Rezeption ist ernüchtern, nein, keine Gruppe dagewesen und auch keine angesagt, ja ein Kaffee ist möglich aber ein Stück Kuchen nein. Was tun? Mal sehn ob ich telefonisch jemanden erwischen kann. Jürgen geht ran. Die Gruppe hat sich bei der Mittagspause aufgehalten und will gerade los. Hier warten? Ein wenig öde, dann doch besser ab zur Unterkunft.

Ich fahre so den Rest der Strecke nach dem geplanten Verlauf und erreiche kurz vor 1600 das Hotel, nicht ohne kurz vor dem Ziel noch einen kräftigen Schauer mitzunehmen. Das Zimmer ist schnell bezogen, nur die nötigsten Dinge packe ich aus. Nach einen kleinen Spazierung durch den Ort und einen Kaffee hinterher. Während ich warte treffen Angelika und Edi ein, die uns kurz besuchen wollten. Wir schwatzen eine Runde, so wird die Zeit nicht so lang.

Zwischendurch schaut auch Werner -ein Verwandter von Angelika G.- herein, will aber nicht warten und bittet um Rückruf. Ein Kaffee an dieser Stelle wäre sicherlich die bessere Wahl gewesen, denn auf der Rückfahrt nach Hause werden er und sein Sohn von einer Autofahrerin übersehen, als die Motorräder an einer Einmündung standen. Beide Motorräder (eine Leihmaschine) Totalschaden und blaue Flecke und Prellungen bei den Fahrern. Aber Gott sei Dank nichts Ernsthaftes.

So gegen 1720 trudelt die erste Gruppe ein, die zweite folgt kurze Zeit später. Das Zimmer fassen ist ein wenig unkoordiniert, die Taschenbuchführung weiß Lücken auf. Aber jeder erhält noch ein Bett. Zwischen 1800 und 1900 ist das Abendessen angesagt. Also müssen sich die Spätankömmlinge sputen.

Dann folgt ein 4-Gänge-Menü, dass nicht alle überzeugte . Suppe, Salat, Hackbraten (Frikadelle) mit Kroketten und Pudding. Ich hatte kein Mittagessen und war für das gute Wetter am Samstag verantwortlich.

Gerade noch rechtzeitig kammen die Teilnehmer aus Hannover an, sie mussten nicht hungern. Zwischendurch kämpft Uwe H. mit seiner GS, die frisch aus der Werkstatt kommt. Etwas stimmt nicht, sie läuft unrund und verbraucht mehr als ein SUV. Der angeforderte Servicetechniker kann auch keine Linderung bringen. Uwes erster Weg führt morgen nach BMW in Fulda.

Dann folgte ein Bier und der ein oder andere Willi und Kräuterschnaps. Der Abend klang mit guten Gesprächen aus.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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14.08.2010 - Tour durch die Hessische und Bayrische Rhön

Nach einem ausreichenden Frühstück geht es in zwei Gruppen um 0915 los. Jürgen und Uwe fahren vor. Als Tour ist die Runde durch die Hessische und Bayrische Rhön vorgesehen, so runde 280 km. Und das bei gutem Wetter, wenn man von einen Stück auf dem Weg zur ersten Pause absieht, wo wir in die Wolken fahren.

Natürlich ist auch ein kleines Abenteuer bei der Tour eingebaut. Eine Baustelle, es geht eigentlich nicht mehr weiter. Wir versuchen unser Glück und kommen problemlos durch, denn die Straße ist bereits fertig, es wird nur noch an den Rändern gearbeitet.

Trotz des etwas eingetrübten Wetters, macht es richtig Spaß die Runde bis nach Schlüchtern zu fahren. Hier im Hotel Akzent lassen wir uns auf der Terrasse nieder und genehmigen und ein leckeres Getränk, sei es Kaffee und seine Abarten oder sonstige Leckereinen. Hier Treffen wir auch Manfred, einem bekannten von Jürgen aus der Gegend. Martina und Uwe H. treffen auch ein, eine neue -gebrauchte- Lambdasonde soll die Gemischprobleme lösen. Und auch Werner gesellt sich auf seinem Motorrad noch zu uns um uns ein Stück zu begleiten.

Mit 24 Besatzungsmitgliedern geht es dann weiter Richtung Süden, nach Bayern. Genauer gesagt, nach Unterfranken, wie ich lernen musste. Trotz der etwas großen Gruppen klappte die Fahrt nach Wartmannsroth ins Fränkische Landhotel. Hier waren auf der Terrasse Tische für uns reserviert. Nach kleineren Umbauarbeiten fanden alle Teilnehmer einen Platz und studierten die Speisekarte nach einer Kleinigkeit fürs Mittagessen, denn heute Abend wartet ja noch die Halbpension auf uns. Schließlich finden alle ein Süppchen, einen Salat oder auch Bratkartoffel mit Spiegelei.

Wohl gestärkt geht wieder weiter. Werner hat noch Termine und verabschiedet sich. Wir dehen unsere Runde noch ein Stückchen ins Unterfrankenland aus, bevor wir nahe Aschfeld uns wieder gen Norden wenden. Den geplanten Abstecher nach Schloss Saaleck lassen wir aus Zeitgründen aus. Dafür machen wir in Bad Brückenau im Hotel Zur Mühle noch eine Rast und testen Eis und Kuchen. So wohl gestärkt geht es zurück zum Hotel,nicht ohne noch mal durch eine Baustelle behindert zu werden. Auch hier versuchen wir unser Glück und fahren auf der schon gut ausgebauten Straße weiter. Ein netter Autofahrer gibt uns die Information, dass ein Stückchen weiter ein Durchkommen nicht mehr möglich ist. Wir drehen also um und fahren über Schleichwege zum Hotel, wo wir gegen 1800 eintreffen. Den ursprünglich geplanten Abstecher zur Wasserkuppe haben wir uns wegen des zeitgleich stattfindenden Harley-Treffens verzichtet. Bevor jetzt alle wegen des Termins fürs Abendessen in Hektik verfallen gibt es zunächst noch ein kühles Bier oder ähnliches.

Das Abendessen kommt bodenständig daher, eine Suppe, Salat, Schnitzel mit 4 Soßen und Pommes sowie ein Dessert aus Fruchtcocktail und Sahne. Danach das obligatorische Bier und einen Verdauungshelfer sowie natürlich viele Gespräche und viel Gelächter.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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15.08.2010 - Tour durch meine Rhön

Der Morgen sieht nicht gut aus, an den Bergen hängen Wolken aber es ist noch trocken. Aber erst mal Frühstücken. Die Hannoveraner reisen nach dem Frühstück ab, Ralf und Willi S. fahren ebenfalls heim.

Mich hat ein böser Husten erwischt, die Stimme hört sich an als hätte ich eine Woche durchgesoffen. Das Wetter für morgen soll nicht so optimal sein so entschließe ich mich heute nach der Tour den Heimweg anzutreten, sonst wird es morgen zu hektisch um gegen 1200 im Büro zu sein. Also zahlen und die Sachen ins Motorrad verstauen.

So gegen 0920 geht es los. In Tann, dem Museumsdorf, machen wir nur eine schnelle Besichtigung vom Motorrad aus und testen die kleinen Straßen der Innenstadt, denn eine Umleitung zwingt zur Abkehr von der geplanten Route. Noch schnell tanken und Gerd verabschieden, dann geht es weiter nach Kaltensundheim wo wir nach Süden abbiegen.

Über schöne Sträßchen geht es nach Willmars und durch Nordheim v.d. Rhön, bevor wir im Fladungen für einen Kaffee Rast machen. Es dauert eine gewisse Zeit, bis die Bedienung sich unserer annimmt. Aber Uwe S. bekommt zum Kaffee sein Plätzchen - auf Nachfrage - so ist der Tag für ihn gerettet. Von hier geht es weiter zur Rother Kuppe um einen Blick über die Rhön zu werfen.

Und hier beginnt es zu tröpfeln. Die Regensachen werden rausgekramt und ich packe die Technik weg. Und das war eine gute Idee. Denn nach wenigen Kilometern fängt es derbe an zu schütten und bei einem Halt verpackt sich der Rest noch ganz. So geht es vorsichtig um die Ecken weiter zur Mittagsrast. Die soll gegen 1230 in Steinach stattfinden. Schrosch und ich entschließen uns direkt von hier aus den Heimweg anzutreten.

Es geht noch einige Kilometer über Kreis- und Landstraßen und einen Tankstopp bevor wir bei Bad Brückenau die A7 gegen 1320 erreichen. Hier geht es auf die Bahn zur Tauchfahrt. Es kübelt die ganze Zeit wie aus Eimern. Die meiste Zeit waren es recht große Eimer. Ich konnte kaum was sehen, denn das Wasser war auf der Scheibe, auf dem Visier, von innen im Visier, auf der Brille und auf der Innenseite der Brille. Hier hilft nur noch ein Stopp an einem Rastplatz um alles wieder trocken zu legen. Leider hielt es nicht so lange, denn trotz Pinlock-Visier beschlägt die Scheibe von innen. Und dann kommt auf der A45 in einer der vielen Baustellen erst ein Schwall von der anderen Seite, als ein PKW durch eine Pfütze fährt, dann zum Ausgleich ein Schwall von rechts, als ich an einem LKW vorbeifahre. Zwischendurch natürlich auch mal ein kleiner Stau mit netten Autofahrern, die die Rettungsgasse dicht machen.

Nach gut 4 Stunden habe ich es geschafft. Ich bin an der Garage angekommen. Motorrad rein und ab unter die Dusche. Anzug ist dicht, Stiefel und Handschuhe haben Mitbringsel dabei, auf die ich verzichten könnte, jede Menge Wasser. Meine Hände sind ganz verschrumpelt und kalt, die Füße nass.

Die Hardliner berichten von einem hervorragenden Abendessen im Hotel.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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16.08.2010 - Rückreise

Hier sitze ich schon im Büro und huste und schnufe mir die Nase weg. Die Restgemeinde macht derweil eine trockene Fahrt nach Hause.

Der Besuch beim Arzt heute Nachmittag erkennt als Verursacher des Übels eine Allergie, hier gibt es jetzt Tabletten und Spray, so wird bald alles wieder gut.

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