Tourenberichte

10.07. bis 17.07.2010 - Jahrestreffen der TFüber40iger im Nistertal

In den letzten Jahren hatte ich keine Möglichkeit an dem Jahrestreffen des Tfüber40 teilzunehmen. In diesem Jahr jedoch passte der Urlaubsplan. Also ist schon rechtzeitig ein Zimmer für unser Jahrestreffen im Nistertal (Infos) gebucht. Ich habe mich für das bereits besuchte Hotel Rückert entschieden, in dem auch die Abendveranstaltungen abgehalten werden sollen.

Einige andere Teilnehmer haben sich für das nahegelegene Hotel Zur Post oder das Hotel Zur Quelle entschieden.

Die Bilder der Unterkunft sind hier abgelegt.


Infos zu den einzelnen Tagen: 10.07.2010 (Anreise) - 11.07.2010 (Tour 8) - 12.07.2010 (Tour 3) - 13.07.2010 (Tour 2) - 14.07.2010 (Tour 1) - 15.07.2010 (Tour 6) - 16.07.2010 (Tour 5) - 17.07.2010 (Rückreise) - Fazit
GPS-Dateien - die Tourenbeschreibungen - Tour 1 - Tour 2 - Tour 3 - Tour 4 - Tour 5 - Tour 6 - Tour 7 - Tour 8


10.07.2009 - Anreise

Am Samstag Morgen geht es um 1000 in Sprockhövel los. Hier ist ein Teil der Münsterländer – Aloys, Berthold, Johannes, Jürgen, Klaus und Schorsch – eingetroffen. Wir werden durch Nobby aus dem Märkischen Kreis verstärkt. Das Wetter ist warm und trocken. Sehr warm. Wir starten bei guten 30°. Während der Fahrt wird die 38°-Marke geknackt. Die Mitfahrer haben zum Teil die Sommerkombis rausgeholt, damit die Tour erträglicher wird.

Über schöne kleine Straßen und durch schattige Wälder führt uns Jürgen zum Ziel. Pausen machen wir an der Lingetalsperre und an der Tüschebacher Mühle. Hier weder zunächst die Wassertanks gefüllt und am letzten Halt eine Kleinigkeit gegessen. Der Chef der Mühle öffnet für uns sogar die Vesperkarte, die erst ab 1500 gilt und draußen gibt es nach anfänglicher Diskussion sogar auch Kaffee nur in Tassen.

Im Hotel treffen wir schon auch die anderen Clubkameraden aus Hannover, aus Hessen, dem Rheinland, dem Märkischen Kreis und aus dem Rupertiwinkel. Ein Teil ist mit dem Auto mit Hänger angereist, ein Teil der begleitenden Frauen hat es vorgezogen nicht als Sozia anzureisen und lieber das Auto genommen.

Nach der obligatorischen Rede wird die Organisation der kommenden Touren in Einzelnen besprochen. Es werden in den 6 Tagen 8 Touren angeboten, die für jeweils 6 Motorräder vorgesehen sind. Da wir mit 35 Motorrädern (und 47 Besatzungsmitglieder) vor Ort sind, stehen genug Touren zur Verfügung es bleibt jedoch die Qual der Wahl, wann mit wem wohin. Im Laufe der Woche kommen noch ein paar Biker teils mit Begleitung dazu ein anderer Teil reist früher ab. Insgesamt kommen wir auf 53 Teilnehmer mit 43 Motorrädern die an diesem Treffen teilnehmen.

Nach dem Abendessen teilt sich die Mannschaft in die Gruppe der Fußballfans, die im Hotel Zur Quelle ihrem Hobby frönen und denjenigen die auf der Hotelterrasse wo mit zunehmender Zeit das Klima angenehmer wird, ein wenig schwatzen.

Der warme Abend geht so gemütlich dem Ende entgehen, irgendwann sind alle verschwunden, denn morgen um 0800 ist Frühstück angesagt und die Tour beginnt um 0930.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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11.07.2010 - Tour 8

In der Nacht gab es ein Gewitter mit Regen. Am Morgen stehen erst dunkle Wolken am Himmel. Aber es sind erste Anzeigen von blauem Himmel zu sehen.

Also erst mal das Motorrad trocken wischen, dann gemütlich frühstücken. Und siehe da, die dunklen Wolken haben sich verzogen, es ist bereits jetzt richtig warm, aber auch ein wenig schwül.

Treffen um 0920 auf dem Parkplatz, damit es um 0930 losgehen kann. Heute habe ich mich für die Tour 8 entschieden. Es geht los mit Jürgen als Guide, Bruni und Friedhelm, Klaus, Rudi, Schorsch und Uwe, der heute keine Tour führen muss. Am Morgen zeigt das Thermometer noch angenehme 25° jedoch steigerte es sich im Lauf des Tages auf 35°. Der Nachmittag ist wieder recht warm. Da ist es gut, dass es zwischendurch auch immer wieder durch Waldstücke ging, hier ist es deutlich kühler. Nachteil der Waldgebiete ist der schnelle Wechsel zwischen Licht und Schatten. Hier kann ich bei den teilweise verbesserungswürdigen Straßen nicht immer jedes Schlagloch sofort erkennen.

In Weilburg (Infos) machen wir die erste Pause. Wir parken auf dem Marktplatz und füllen die Flüssigkeitsspeicher auf. Wir werden gebeten, den Platz in spätestens 30 Minuten zu räumen, denn an der Stelle wo wir parken soll dann für den Mittag ein Orchester Platz nehmen. Heute ist ein kleines Fest auf dem Dorfplatz. Wir sind pünktlich zurück und dann geht es weiter.

Auf dem Großen Feldberg ist Mittagspause angesagt. Auf der Zufahrt sehen wir neu Blitzanlagen. Schöne silberne Säulen. Eine große Säule mit der Messanlage und zwei kleine Säulen mit den Kameras. Schick und fast immer zu übersehen. Wir haben Glück, denn auf der Vortour ist die Anlage bereits erfolgreich getestet worden. Oben auf dem Gipfel laufen doch zwei Ordnungshüter herum und verteilen Knöllchen. Ein Roller parkt einen Meter neben dem Schild und wird aufgeschrieben, nachdem sich der Besitzer entfernt hat. Es ist richtig voll und ich bekomme den letzten freien Platz für das Motorrad. Wir nehmen im Restaurant ein kleines Essen zu uns und natürlich ausreichend Flüssigkeit.

In einem schönen Bogen geht es zurück nach Weilburg. Leider ist der Marktplatz jetzt gesperrt, aber wir dürfen unsere Motorräder am Rand parken. Das ist auch gut so, denn auf der kleinen, steilen Gasse wenden ist keine frohlockende Vorstellung bei dem Wetter.
Noch einen schnellen Blick aufs Schloss. Zu Fuß geht es über den Platz zur Eisdiele. Hier gibt es die erforderliche Kühlung. Es gibt Mitfahrer, die schaufeln sich doch glatt 6 Kugeln Eis rein und dann das Ganze noch mit Sahne garniert.

Am Abend findet die Sitzung des Regionalgruppenrates statt die sich länger hinzieht als geplant. Die Pläne für kommende Jahrestreffen werden geschmiedet.

Nach dem Abendessen gehen die Fussballbegeisterten zum public viewing der Rest sitzt auf der Terrasse und lässt es sich gut gehen. Endlich kommt ein kühlerer Wind auf, der Hoffnung auf eine angenehme Nachttemperatur macht.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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12.07.2010 - Tour 3

Heute geht es auf die Tour 3, Berthold ist unser Guide wird von Jutta begleitet. Start ist für 0930 angesetzt. Es ist bereits wieder angenehm warm, so um die 26°. Bei der Tour sind noch Angelika,  Sylvia und Rolf, Ute und Günter, Klaus und Werner.

Leider spinnt mein Navi – Hitzschlag?- denn ich bekomme die Tour nicht gestartet. Da muss ich heute Abend mal forschen.

Die Beschreibung der Tour hat nicht zuviel versprochen, es geht über viele schöne mittelgroße Straßen nach Niederbieber, wo wir in einer Gaststätte unter einem Sonnendach pausieren und Kaffee und kühle Getränke zu uns nehmen. Es ist derweilen richtig schwül und drückend geworden, das Thermometer hat die 30°-Grenze längst hinter sich gelassen. Der Blick zum Himmel sagt nicht Gutes - dunkle Wolken nähern sich.

Es geht weiter nach Blankenberg. Unterwegs erzählt das Radio von aufziehenden Unwettern, die von Westen kommen. Gewitter, Starkregen, Hagel und sogar Tornados werden nicht ausgeschlossen. Na das kann ja heiter werden. Der Blick zum Himmel lässt die Prognosen wahrscheinlich werden.

Und dann die ersten Tropfen. Berthold hält an, ab in die Regensachen und weiter zur Mittagsrast. Es sind nur ein paar Kilometer und wir haben das Ziel erreicht. Es hört auf zu regnen. Aber der Himmel ist noch voller dunkler Wolken.

Nach der Rast haben sich die dunklen Wolken wieder verzogen, die Sonne lacht wieder. So geht es zur Kaffeepause nach Seifen. Aber Bikers Canyon hat Montag Ruhetag. So eine Enttäuschung. Oder doch nicht? Die Chefin ist schnell zu einer großen Kanne Kaffee überredet. So bekommen wir alle den nötigen Aufheller. Frisch gestärkt geht es dann zurück ins Nistertal.

Hier ist heute die Mitgliederversammlung des Tfüber40. Nachdem die Raumfrage – Terrasse oder doch im Saal – geklärt ist geht es in den Saal und die Formalien werden erledigt. Neben Informationen, die von den Verantwortlichen gegeben werden, wird noch über eine Satzungsänderung diskutiert und schließlich mit Ergänzungen angenommen.

Anschließend geht es noch mal raus auf die Terrasse. Die Temperatur hat sich schon deutlich reduziert, es ist richtig angenehm. Die Hitze in den Gemütern kommt wieder, als die Macken an diversen Zumos gesucht und auskuriert werden. Und dann kommt noch ein leichter Regen.

Bilder gibt es hier.

Tourkarte

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13.07.2010 - Tour 2

Bei angenehmer Temperatur geht es heute erst um 1000 auf die Tour 2, die von Willi mit Uschi geführt wird. Die Teilnehmer der heutigen Runde sind noch Anita, Michaela sowie Barbara und Jürgen.

Das erste Stück der geplanten Route wird planmäßig abgefahren, es geht über schöne kleine Straßen mit vielen Kurven Richtung Marienthal. Die hier ursprünglich geplante Pause lassen wir ausfallen und fahren zur Mittagsrast weiter. Ein Teil der Tour fahren wir gar nicht erst an, da Baustellen den Tourabschnitt nicht befahrenswert erscheinen lässt. Aber auf dem folgenden Stück trifft uns dann auch noch eine Straßenbaustelle die ein weiterkommen endgültig verhindert. An der Baustelle ist die komplette Fahrbahn ausgekoffert und es fahren Lastkraftwagen weiteres Material ab. Also ein Stück zurück und über einen Umweg zum Landhaus Stähler.

Während der Mittagspause kommt ein Schauer vom Himmel aber die Straßen sind nach der Rast schon wieder trocken. Die Temperaturen sind heute recht angenehm, denn die 20° am Start erhöhen sich nur knapp auf 30° Grad.

Nach der Pause geht es nach Dierdorf und dann weiter nach Hachenburg (Infos). Hier wartet in der Altstadt noch ein großes Eis auf uns, das wir gerne zu uns nehmen. Dann geht es zurück zur Unterkunft.

Durch die Abkürzung der Route sparen wir rund 100 km ein und sind gegen 1645 am Hotel. Nicht ohne eine Überraschung an der Brücke kurz vor dem Hotel. Kurz nach der Tankstelle staut sich der Verkehr. Völlig ungewöhnlich für der kleine Örtchen. Ein Sattelzug hat sich unter einer Eisenbahnbrücke mit einer Höhe von 3,80 m festgefahren. Hier kommt kein Auto mehr durch. Wir können uns mit den Motorrädern noch schnell durchschlängeln und so das Hotel erreichen.

Am Abend treffen sich wieder viele Teilnehmer auf der Terrasse des Hotels. Nach dem Essen wird wieder klönt, bis es Zeit wird ins Bett zu gehen denn morgen ruft die nächste Tour.

Bilder gibt es hier.

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14.07.2010 - Tour 1

Johannes führt die Tour 1 – es geht in die drei Länder – Rheinland-Pfalz – NRW – Hessen. Mitfahrer sind noch Angelika, Bruni und Friedhelm sowie Aloys. Start ist für 0900 angesetzt.

Pünktlich geht es los, für ungefähr 5 Minuten. Wieder mal hat das Navi zugeschlagen, die Tour ist bei Johannes weg. Da ich dieses Problem auch schon hatte, habe ich die Tour überarbeitet und den Start- und Zielpunkt anders definiert, sie müssen getrennt sein, dann klappt es auch mit der Tour. Also müssen sich die Teilnehmer mit mir vorlieb nehmen und hinterherfahren. Es geht über schöne kleine Straßen, teils mit einem mehr als bescheidenen Straßenbelag. Die Spitze ist ein Stück mit 10 km/h, hier ist schon ein scharfer Blick auf die Straße erforderlich, damit einem nicht der Lenker aus der Hand geschlagen wird.

In Freudenberg (Infos) ist in der schönen Altstadt die erste Pause eingeplant. Neben Kaffee und Apfelschorle wird auch das Garmin neu gefüttert. Die Route wird per SD-Karte von dem einen auf das andere Gerät geschafft. So kann der Tourguide seine Aufgabe wieder übernehmen und die Tour geht weiter.

An einer unübersichtlichen Stelle verpassen wir den Abzweig und wie fahren ein Stück neben der geplanten Route. Da sich die Routen mehrfach kreuzt und ein Stück des Weges über die gleiche Strecke geht, fällt es nicht auf das wir plötzlich wieder auf der Tour nach Freudenberg sind. Dank der schönen Straßen und Kurven ist es nicht schlimm, dass wir den Weg heute zum zweiten Mal abfahren. Unser Guide ist etwas angesäuert und bitte mich die Führung wieder zu übernehmen. Da die Zeit schon fortgeschritten ist gebe ich den schnellsten Weg zu unserem Mittagsziel, der Fuchskaute, ein.

Hier angekommen stürmen wir den Biergarten und begutachten die Speisekarte. Wir entscheiden uns nach der Empfehlung der Kollegen, die die Tour bereits abgefahren haben, für Flammkuchen, der wirklich lecker ist. Besichtigungs- und nutzungswert sind auch die Sanitäranlagen, die toll gemacht sind (Nachbildungen alter Plumsklos mit modernem Innenleben, eine Rinne mit einem Wasserfall). Nach der Stärkung geht es zunächst weiter gemäß Plan.

In der Nähe von Weilheim gibt es Probleme mit der Route, die auf einer autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße wenden will. Den Anschluss auf die Runde habe ich dann verpasst. Aber Friedhelm muss noch tanken. Also schnell eine Tankstelle eingeben und dann neu starten. Das Navi schickt mich kreuz und quer durch ein Altstadtviertel, das von Baustellen durchzogen ist. Als wir die Tankstelle endlich erreichen wird sie gerade umgebaut und ist geschlossen. Es wird dann in Weilheim getankt, das nur noch wenige Kilometer weit entfernt ist.

Hier wird entschieden, direkt zum Hotel zu fahren bzw. in Hachenburg noch ein Eis zu essen. Also Navi programmiert und los. Wir fahren von Umleitung zu Umleitung und erreichen schließlich eine Kreuzung. 10 km nach rechts liegt Hachenburg, 2 km nach links liegt das Nistertal. Wir fahren ins Nistertal denn zwischenzeitlich ist die 36°-Marke schon längst geknackt. Nach dem obligatorischen Tankstopp genehmigen wir uns noch in der Gaststätte Zur Quelle ein leckeres Eis.

Im Hotel zurück ist erstmal eine Dusche fällig. Die Sachen werden zum lüften herausgehängt. Dann geht es zur Terrasse wo ein großer Teil der Kollegen bereits eingetroffen ist. Und dann verdunkelt sich, wie angekündigt, der Himmel und es geht ein Gewitter nieder. Wir flüchten in die Räume, aber  es ist hier immer noch sehr warm. Trotzdem geht der Abend mit vielen Gesprächen und Gelächter zu Ende. Bald ist es Zeit fürs Bett denn morgen ist um 0845 ein Pressetermin geplant.

Bilder gibt es hier.

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15.07.2010 - Tour 6

Heute steht ein Fototermin der Presse auf dem Programm. Um 0845 sollen wir alle im vollen Ornat und Motorrad antreten.

Dann geht es auf die Tour 6, die Johannes führt. Er hat gestern sein Navi neu programmiert, nun klappt alles. Als einziger weiterer Teilnehmer ist noch Angelika dabei. So geht es zu dritt auf die Reise.

Wir machen einen kleinen Umweg und testen zunächst ein Stück des Rückwegs. Nach dieser Ehrenrunde geht es gemäß Planung auf die Reise. Erster Halt ist bei Neuenkirchen auf dem Autohof an der A45. Hier gibt es bei der Klopsbarterei einen Kaffee und schon geht es weiter.

Über schöne kurvige Straßen geht es durch den Nationalpark Rothaargebirge hinauf zur Skihütte in Schmallenberg-Schanze. Hier legen wir unsere Mittagspause ein und schauen gen Himmel, wie sich die dunklen Wolken bewegen. Sie ziehen weiter und bleiben vor allem dicht. Dann stößt noch Dieter zu uns, der auf seinem Weg nach Hause hier rastet. Noch ein wenig geschwatzt, dann geht es wieder zurück.

Das Tempo ist recht zügig, die Straßen nicht immer im besten Zustand. Da werde ich ganz schön durchgeschüttelt. Die Navihalterung verträgt die Schläge nicht so ganz und beugt sich nach unten. Ein richten der Halterung ist nicht von langer Dauer. Ich gebe es auf. In Eckenhagen kehren wir im Affen- und Vogelpark auf ein Getränk ein. Wir treffen auf einer netten Kassiererin, die uns ohne Eintritt zu verlangen, in den Bereich der Restauration einlässt.

Dann geht es aber endgültig zurück zur Unterkunft. Insgesamt eine tolle Runde, bei Temperaturen von 19° bis 25°. Kein Vergleich zu den Temperaturen der letzten Tage.

Am Abend ist zum Grillen geladen. Nach dem Abendessen werden die Auszeichnungen für die verschiedenen Kategorien vergeben. Neben den Tourguides erhält der jüngste Teilnehmer, der Besitzer des ältesten anwesenden Motorrades, der Teilnehmer mit der weitesten Anreise mit dem Motorrad und der größte Pechvogel eine Ehrenurkunde und ein kleines Geschenk. Dann ist gemütliches Zusammensein auf der Terrasse angesagt bis es heute zu kalt wird, draußen zu sitzen.

Bilder gibt es hier.

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16.07.2010 - Tour 5

Die Tour 5 – die Fahrt zur Lorely – steht noch auf dem Programm. Unser Guide ist Jürgen. Mit dabei sind Bruni und Friedhelm, Jörg und Johannes. Unterwegs stößt noch Klaus zu der Gruppe dazu.

Die Temperaturen sind angenehm, fast kalt. So geht es zügig auf zwischenzeitlich teils bekannten Wegen (die Tour habe ich schon mal mit den Hannoveranern über Pfingsten gefahren) zunächst zur Bruchhäuser Mühle. Hier können wir unter schönen Bäumen im Biergarten einen Kaffee genießen und diverses Federvieh betrachten die es sich gut gehen lassen.

Dann geht es weiter hinunter an den Rhein. Wir werden eine Blick auf die Lorley und die Burg Rheinfels. Dann geht es zum Forsthaus. Die Mittagspause steht an. Es gibt hier leckere Kleinigkeiten. Ich kann den Wildschweinschinken auf Melone nur empfehlen

So gestärkt fahren wir weiter zur Isenburg. Auf diesem Stück des Weges gehen die Profis nach vorne und lassen es richtig krachen. Sie sind zwar immer ein Stückchen voraus, aber sie müssen nicht allzu oft auf die Schleicher warten. Noch ein Eis an dem Bikertreff und dann geht es schon wieder zurück zum Hotel.

Nach dem Essen ist im Saal Musik und Tanz angesagt. Die noch verbleibenden Teilnehmer – ein Teil hat uns bereits am Donnerstag bzw. heute verlassen - unseres Treffens scheinen jedoch keine große Lust hierzu zu haben, so sagen wir dem DJ nach einer knappen Stunde, dass wir seine Dienste nicht benötigen. Wir sitzen lieben draußen und nutzten die letzten Stunden der Gemeinsamkeit für Gespräche, Anekdoten und viel Gelächter.

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17.07.2010 - Rückreise

Es hat heute Nacht feste geregnet. Auf dem Weg vom Hotel zum Gästehaus werde ich nass. Es hängen dunkle Wolken am Himmel die uns den Abschied von der schönen Woche leicht machen. Bei diesem Wetter habe ich keine Lust, über Land zu fahren. Ich denke ich nutze die Autobahn für den Heimweg.

Und dann setzt doch bei vielen der Stalltrieb ein. Alle wollen so schnell wie möglich nach Hause. So verlassen immer wieder kleine Gruppen oder auch Einzelpersonen den Parkplatz und fahren heim.

Ich warte noch auf Angelika, Berthold und Jürgen. Wir wollen gemeinsam über die A3 nach Hause. Jürgen fährt vor und um 0930 geht es bei leichtem Getröpfel und in Regenkleidung los. Wir fahren auf die A3 zu und der Himmel wird wieder blauer, die Tropfen verschwinden. Es wird wieder angenehm warm. So entscheiden wir uns bei einer Strippause, doch über land nach Hause zu fahren. Es geht wieder gen Osten und durch das Bergische Land zur Bevertalsperre wo wir eine kurze Mittagsrast einlegen. Bald ist auch die A43 erreicht. Hier trennen sich unsere Wege und es geht nun endgültig nach Hause.

Bilder gibt es hier.

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Fazit

Eine schöne Woche ist viel zu schnell umgegangen, die 1.850 km waren schnell gefahren. Das Treffen war super organisiert, hier gebührt Jürgen Dank. Gleiches gilt für die Tourguides, die uns nicht nur toll geführt, sondern auch die Touren alle vorher abgefahren haben. Es gab Gott sei Dank keine Un-, Um- oder nennenswerte Ausfälle. Wir hatten ein -schon fast zu- super Wetter. Alles hat gepasst.

Für mich war es ein richtiges schönes Erlebnis mit netten Gesprächen und Kontakten.

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Tour 1

Westerwald Tour 1 (abgefahren am 26.06.09 und teilweise am 04.07.09)

 Länge 241 Km

Übersicht: Tour durch 3 Länder (Rheinland Pfalz-NRW-Hessen)

Streckenführung:
Von Nistertal ein Stück an der Nister entlang, dann Richtung Norden über Gebhardshain bis zur Sieg. Ein Stück durchs Siegtal und dann wieder Richtung Norden bis Friesenhagen. Weiter durch den Freudenberger Wald (sehr kurvenreich). In der Freudenberger Altstadt 1. Kaffeepause. Von dort über Bottenbert und Oberfischbach in südl. Richtung bis vor Kirchen. In südwestlicher Richtung über Katzwinkel bis zur Sieg und weiter über Mittelhof, Elben und Friedewald in den „Hohen Westerwald“. An der Fuchskaute (höchster Berg des Westerwaldes – 657 m –) Mittagspause. Weiter über hessischem Gebiet Richtung Gusternhain, Münchhausen, Biskirchen und Löhnberg wieder Richtung Norden bis zur Krombachtalsperre und der 3. Pause. Von dort weiter über Rennerod, Elsoff, Hausen, Wilmenrod, Dreisbach zurück bis zum Nistertal.

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Tour 2

Westerwald Tour 2 (abgefahren am 25. und 27.06.09)

Länge 225 Km

Übersicht: Tour über fast ausschließlich kleine und kleinste Straßen durch den mittleren bis südlichen Westerwald bis zur Burg Sayn (bei Bendorf am Rhein)

Streckenführung:
In nördlicher Richt. in mehreren Schlingen über Astert, Heimborn, Kroppbach, Burbach und Ende bis zur Sieg (nähe Wissen). Weiter in südwestlicher Richtung bis Marienthal zur 1. Pause Von dort weiter wieder in westl. bzw. nördlicher Richt. über Birkenbeul, Uckertseifen, Imhausen bis Dattenfeld an der Sieg. Nach ein paar Kilometern durchs Siegtal geht es wieder in südl. Richt. Irsen, Weyerbusch, Birnbach bis nach Hemmelzen. Hier machen wir Mittagspause. Von dort geht es dann über zunächst größere aber kurvige Straßen Richtung Oberlahr, Neustadt (Wied) bis Thalhausen, wo wir an der Thalhauser Mühle unsere nächste Pause machen. Unser nächster Stopp ist dann an der Burg Sayn. on hier geht es dann über Isenburg, Breitenau, Dernbach, Freilingen bis zum Nistertal.

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Tour 3

Westerwald Tour 3 (abgefahren am 18.04.09 / 25.03.10)

Länge 222 Km

Übersicht: Tour über fast ausschließlich kleine und mittelgroße aber sehr kurvige Straßen durch den westlichen Westerwald

Streckenführung:

Weiter an der Wied entlang über Niederbreitbach, Waldbreitbach, Rossbach. Dann in westl. Richtung nach Linz am Rhein. Weiter über Aegidienberg, Uckerath, Süchterscheid nach Stadt Blankenberg zur Mittagspause Haus Sonnenschein (Tel. 02248-9200).Von Nistertal in südwestlicher Richt. über Dreifelden, Freilingen, Selters, Isenburg, (durchs Sayntal) Bendorf und Neuwied nach Niederbieber zur 1. Pause im Gasthaus Zur Wied (Tel. 02631-53978- Dienstag Ruhetag / mit Absprache wird auch am Dienstag geöffnet). Von dort weiter an der Sieg entlang bis Eitorf. Dann in südl. Richtung über Griesenbach, Asbach bis Neustadt (Wied) und wieder an der Wied entlang über Burglahr nach Seifen zur letzten Pause in Bikers Canyon. Von dort weiter über Puderbach, Raubach, Wienau, Freirachdorf, Maxsein, Steinebach, Dreifelden, Alpenrod nach Nistertal.

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Tour 4

Westerwald Tour 4 (Bergisches Land-Lingesee)

Länge 278 Km

Übersicht: Tour über Bundes-, Land- und Kreisstraßen mit überwiegend vielen Kurven durch den westlichen Westerwald, das Siegerland, das Oberbergische-, Bergische Land und zurück durch das Siegerland bis zum Westerwald

Streckenführung:
Von Nistertal in westliche Richtung bis Dierdorf und dann in nördlicher Richtung  über Woldert, Niederwambach, Weyerbusch, Leuscheid nach Mauel zur 1. Pause. Von dort weiter in nordwestlicher Richtung durch das Oberbergische über Ruppichterroth, Much, Hohkeppel und durchs Bergische Land in nördlicher und dann östlicher Richtung über Dahl, Dohrgaul, Marienheide bis zur Lingeseetalsperre zur Mittagspause im Lingestübchen. Von dort weiter in östlicher und dann südlicher Richtung durchs Oberbergische Land über Meinerzhagen, Pernze, Belmicke, Hespert, Friesenhagen zur 3. Pause in der Tüschebachsmühle. Von dort weiter in südwestlicher Richtung über Birken-Honigsessen, Holpe durchs Siegerland über Etzbach, Steinebach bis Nistertal.

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Tour 5

Westerwald Tour 5 (Loreley)

Länge 236 km

Übersicht: Tour durch den südlichen Westerwald bis Sankt Goarshausen am Rhein und wieder zurück durch den Westerwald bis Nistertal.

Streckenführung:
Von Nistertal in südlicher Richtung über Freilingen, Montabaur, Isselbach bis Dies zur 1. Pause an der Bruchhauser Mühle. Weiter über Winden und Nassau durchs Lahntal über Dachsenhausen bis Sankt Goarshausen am Rhein zur Besichtigung der Loreley. Zurück am Rhein entlang bis Kamp-Bornhofen und dann über Dahlheim, Dachsenhausen zur 2. Pause am Forsthaus. Von dort weiter in nördlicher Richtung durchs Lahntal über Bad Ems, Arzbach, Höhr-Grenzhausen, Saynbach zur 3. Pause in Isenburg (Bikerkneipe). Von dort weiter über Kausen, Dierdorf, Raubach, Oberdreis, Höchstenbach und Hachenburg bis Nistertal.

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Tour 6

Westerwald Tour 6 / Sauerland-Schanze (abgefahren am 21.04.10)

Länge 267 km

Übersicht: Tour durch das Rothaargebirge (Sauerland) bis Schmallenberg-Schanze und zurück durch das Oberbergische- und Siegerland in den Westerwald.

Streckenführung:

Von Nistertal in nordöstlicher Richtung etwas unspektakulär über Herdorf und Neunkirchen bis zur 1. kurzen Pause im Burger King (Autohof an der A 45). Weiter über Wilnsdorf in den Naturpark Rothaargebirge und von dort über sehr kurvenreiche Straßen über Jagdhaus bis zur Skihütte in Schmallenberg-Schanze zur Mittagspause. Zurück wieder an Jagdhaus vorbei und dann in westlicher Richtung zum Rhein-Weser-Turm und weiter nach Kirchhundem und über Helden zum Biggesee. Von dort weiter in südwestlicher Richtung über Iseringhausen und Belmicke nach Eckenhagen zur letzten Pause im Lindenstübchen. Ggf. ist in Eckenhagen auch ein Besuch des Vogelparks möglich. Weiter über kleine Straßen in südlicher Richtung durchs Siegerland über Wildbergerhütte, Steeg, Wissen, Heimborn, Hachenburg und Alpenrod bis Nistertal.

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Tour 7

Westerwald Tour 7 / Ahrtal – Eifel (abgefahren am 07.04.2010)

Länge 326 km

Übersicht: Tour durch den westlichen Westerwald bis zum Rhein und der Brücke von Remagen bzw. dem Rest dieser Brücke. Durch das Ahrtal und die östliche Eifel mit Stopp am Nürburgring und zurück durch das Ahr- und Rheintal in den Westerwald. Insgesamt eine Tour mit vielen schnellen Abschnitten und eine Vielzahl an Kurven, die mit höheren Geschwindigkeiten gefahren werden können. Nur so lassen sich die 326 Km an einem Tag bewältigen.

Streckenführung:
Von Nistertal über meist Bundesstraßen und BAB in westlicher Richtung bis Linz am Rhein. Mit der Fähre über den Rhein und weiter am Rhein entlang bis zu den Ruinen der Brücke von Remagen. Von dort bis Neuenahr/Ahrweiler zur 1. Pause. Weiter in südlicher Richtung bis Adenau/Nürburgring mit einem kurzen Stopp. Von dort geht es weiter in einem Rundkurs über Adenau, Ahrdorf, Eichenbach, Fuchshofen nach Wershofen zur 2. Pause im Gasthaus Pfahl. Weiter geht´s über Schönau, Mahlberg, Effelsberg, Kreuzberg, Marienthal, Ahrweiler, Ramersbach und Königsfeld nach Bad Hönningen am Rhein und Waldbreitbach zur 3. Pause. Von dort geht es über Kurtscheid, Oberbieber, Dierdorf und Marienhausen zurück bis Nistertal.

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Tour 8

Westerwald Tour 8 / Westerwald - Taunus (abgefahren am 01.07.2010)

Länge 260 km

Übersicht: Tour durch den südlichen Westerwald bis Weilburg und von dort über das Lahntal in den Hochtaunus und zum Großen Feldberg im Taunus. Von dort wieder in nördl. Richtung über die Hochtaunusstraße und die Deutsche Alleenstraße zurück nach Weilburg. Weiter geht es durch den südl. Westerwald bis nach Nistertal.

Streckenführung:

Von Nistertal über meist gut befahrbare Landstraßen in östlicher bzw. südlicher Richtung über Bad Marienberg, Emmerichenhain, Willingen, Breitscheid, Beilstein, Mengerskirchen, Obershausen bis Weilburg zur 1. Pause 50 m vor dem Schloss. Weiter geht es in südwestliche Richtung nach Runkel und dürch das Lahntal nach Aumenau. Dann in südlicher Richtung über Münster und Hasselbach in den Hochtaunus. Es geht weiter über Dombach, Reichenbach und Oberreifenberg zum gr. Feldberg im Taunus zur Mittagspause im Feldberghof. Die Rücktour geht in nördliche Richtung über die Hochtaunusstaße über Schmitten, Hunoldstal, Weilrod entlang der Deutschen Alleenstraße bis Weilmünster und Weilburg, wo wir noch einmal eine kleine Nachmittagspause im Schatten der Burg einlegen. Der letzte Abschnitt führt uns über Schupbach, Lahr, Niederzeuzheim, Dornburg nach Eller zu einer kurzen Burgbesichtigung und weiter über Hausen, Westerburg, Dreisbach zurück nach Nistertal.

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