Tourenberichte

21.05. bis 24.05.2010 - Pfingsttour in den Harz

Pfingsten steht vor der Tür. Und wie es zwischenzeitlich Tradition ist, geht es an diesem langen Wochenende auf Tour, ein Treffen mit den Hannoveranern ist geplant. Die Wetteraussichten werden seit Tagen als sonnig und trocken beschrieben. Es geht dieses Jahr in den Harz nach Ilsenburg.

Wir haben im Altstadthotel, direkt in der Innenstadt, die Zimmer für Samstag bis Montag gebucht und können aber auch schon einen Tag früher anreisen. So geht es dann schon am Freitag los.


Infos zu den einzelnen Tagen: 21.05.2010 (Anreise) - 22.05.2010 (Tour am Samstag) - 23.05.2010 (Tour am Sonntag) - 24.05.2010 (Rückreise)
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21.05.2010 - Anreise

Wir treffen uns um 1330 auf dem Parkplatz in Dinslaken Nord an der A3. Friedhelm und Uwe fahren aus dem Münsterland gen Osten. Das erste Stück bis Hamm geht es über die Autobahn. Hinter dem Kamener Kreuz kommen wir in den obligatorischen Stau, aber nach knapp 10 km zähfließenden Verkehr haben wir es geschafft und können die Autobahn verlassen. Der Verkehrsfunk berichtet von 300 km Stau in NRW, da sind wir gut weggekommen.

Weiter geht es über Land- und Kreisstraßen durch das Lippetal, vorbei an Lippstadt und Paderborn. In Neuenbeken rasten wir auf einem alten Gut. Der Kaffee und der Erdbeerkuchen sind zu empfehlen. Hier habe ich auch die Möglichkeit den unterwegs ausgefallen Schalter für die Videokamera zu ersetzen, so dass es ab jetzt auch wieder eine Dokumentation möglich ist. Weiter geht es nach Höxter, Einbeck und Clausthal-Zellerfeld.

Bei unserer Durchfahrt durch Altenau wird für die GS-Fahrer eine Kanalbaustelle serviert, die in vollen Zügen genossen wird (wofür hatte ich das Motorrad geputzt?).

Über Torfhaus geht es nach Bad Harzburg. Von dieser Strecke gibt es ein staatliches Erinnerungsfoto, da war jemand wohl ein wenig forsch. Nach wenigen Kilometern erreichen wir kurz nach 2000 unser Hotel.

Hier sind die Anmeldungen auszufüllen und zuerst die Kurtaxe in bar zu bezahlen. Dann den zarten Hinweis, dass das Restaurant und die Küche bis 2200 geöffnet haben. Wir beziehen unsere Zimmer, die dem ***-Haus entsprechen und sind zufrieden mit der Ausstattung. Aus der übersichtlichen Speisekarte eine leckere Schinkenplatte und ein großes Bier bestellt, so kann der Abend ausklingen. Um 2200 noch ein last call und wir sind eine halbe Stunde später verschwunden und bereiten uns auf den neuen Tag vor.

Bilder gibt es hier.

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22.05.2010 - die erste Tour

Am Samstag werde ich schon früh wach und nutze die Zeit für einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Eine schöne Altstadt ist zu sehen, bei blauem Himmel und Sonnenschein.
Nach dem Frühstück bereiten wir uns für die Abfahrt vor, ich bastle noch am Motorrad, die provisorische Verkabelung für den Videoschalter umlegen. Friedhelm und Uwe versuchen verzweifelt ihre neuen Helme per bluetooth zu verbinden.

Um 0930 geht es los. Über Ilsenburg trübt sich das Wetter ein wenig ein, aber je weiter wir nach Süden kommen umso schöner wird das Wetter wieder. Es sind heute sehr viele Motorräder unterwegs.

Es geht über Elbingerode, Königshüte, Wieda sowie Klein- und Großfurra zum Kyffhäuser. Hier ist es richtig voll. So haben wir auf den Besuch des Denkmals verzichtet. Die Abfahrt nach Kelbra müssen wir in der Kolonne mit 30 bis 35 km/h fahren. Vor uns ist eine Gruppe von rund 15 Motorrädern, einem Trike und ein paar Autos. Das ist kein tolles Erlebnis.

In Hayn machen wir eine kleine Pause und es gibt einen Kaffee und einen leckeren warmen Apfelstrudel mit Vanillesoße, Eis und Sahne. Die Kalorien will ich gar nicht wissen.

Über Silberhütte, Hargerode, Thale und Friedrichsbrunn geht es via Hüttenrode zurück nach Ilsenburg.

Im Hotel angekommen finden wir schon die Motorräder der Hannoveraner vor. Wir treffen uns auf der Terrasse mit großem Hallo und ein erstes Bier findet zu uns. Ein wenig später kommen auch die Hessen an.

Zum Abendessen geht es ins Haus. Heute steht ein Grillabend auf dem Programm, für kleines Geld Würstchen, Nackenschnitzel und Frikadellen bis nichts mehr reinpasst. Dazu ein wenig Salat und ein (oder auch zwei?) Bier. Der Abend klingt mit dem Nationalgetränk – einem (oder waren es doch zwei oder drei) Schierker Feuerstein – aus.

Bilder gibt es hier.

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23.05.2010 - die Tour am Sonntag

Am Pfingstsonntag sieht das Wetter nicht so gut aus, dunkle Wolken an Himmel. Der Wetterbericht hat Sonne angesagt und sollte Recht haben. Der Himmel reißt auf und die Sonne kommt hervor.

Dank des strengen Regimentes geht es statt um 0915 schon um 0900 los. Die Gruppe mit 14 Motorrädern startet nach Quedlingburg. Hier ist eine Stadtführung organisiert. Unser Führer erläutert die Geschichte der Stadt, die heute nur noch 21000 Einwohner hat. Die historischen Bauten haben schon eine tolle Ausstrahlung. Restaurierte Häuser stehen neben Objekten, die noch auf eine Wiederherstellung warten. Mit Ende der Führung startet um die Kirche der Altertumsmarkt. Den besuchen wir nicht mehr sondern genießen noch auf dem Marktplatz ein leckeres Eis.

Wir entscheiden uns, die ursprünglich für 2 Gruppen geplante Tour abzukürzen und in einer Gruppe eine verkürzte Route zu fahren.

So geht es über kleine Landstraßen nach Süden bis hinunter mach Groß- und Kleinleinungen. Das folgende Stück nach Hayn kennen wir ja schon von gestern, aber hier geht es dann Richtung Westen, neunen Straßen entgegen.

Die Besichtigung in Stolberg fällt aus, der Ort platz aus allen Nähten. Im Schritttempo uns ständigen stop and go quälen sich Autos und Motorräder durch den Ort. Hier tun mir die Bewohner und Besucher leid, nur weg hier.

Über Hasselfelde und Blankenburg geht es wieder zurück zum Hotel. Zuerst ein Bier, den Durst löschen. Dann schnell in die Reinigung. Frisch gewaschen und aufgehübscht treffen wir uns auf der Terrasse und es wird geklönt und geschwatzt.

Unsere Wirtin ist ein wenig enttäuscht, dass wir heute nicht hier essen wollen, aber die Speisekarte ist zu übersichtlich. So gehen wir ins Dorf und suchen verzweifelt ein Restaurant. Schließlich finden wir mit unseren 16 Leuten eine kleine Gaststätte mit 20 Plätzen und speisen hier gut und reichlich. Ein Bier ergibt das andere, der eine und andere Wein wird getestet und für gut befunden, ein oder zwei Williams und mehrere Behältnisse vom Brockenhexen-Flugbenzin sorgen für die nötige Stimmung am Abend, der mit einer kleinen Serenade am Hotel endet.

Bilder gibt es hier.

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24.05.2010 - Rückreise

Das Wetter am Montag sieht nicht so gut aus. Die ersten dunklen Wolken am Himmel. Ich bereite vor dem Frühstück schon mal das Motorrad vor; Topcase drauf, Kamera umgebaut etc. Beim Frühstück kommt dann von Bruni die Ansage, dass es regnet. Ein Blick aus dem Fenster zeigt, es gießt in Strömen. Nach dem Frühstück stellt sich die Frag, wie über den Hof zu den Zimmern kommen ohne zu sehr nass zu werden. Ich baue noch schnell die Kamera wieder ab, denn bei dem Wetter kann man ohnehin nicht viel erkennen.

Im Zimmer noch schnell die restlichen Sachen eingepackt, die Haare trockengeföhnt und in voller Montour alles verladen. Dann läßt der Regen auch schon wieder nach. Falscher Alarm?

Wir veranschieden und von den Hannoveranern und den Hessen und starten die Rückreise, die sich auf den Spuren unserer Anreise begibt. Aber schon nach kurzer Zeit setzt der Regen wieder ein. Ab Bad Harzberg über Torfhaus bis nach Altenau bekommen wir es so richtig ab. Es gießt wie aus Eimern und wir suchen unseren Weg durch die Wolken. Uwe, der wieder vorne fährt, hat dieses Mal ein einsehen und verzichtet auf die GS-Strecke durch die Kanalbaustelle in Altenau. Der Weg war selbst ihm wohl zu schlammig und rutschig. Die Umleitung war auch nett zu fahren, nur die Ampelschaltungen in den engen Gassen waren ein wenig lang. Damit man die Motoren ausmachen konnte waren hier extra Uhren angebracht die die Zeit bis zur kommenden Grün-Phase anzeigten.

In Einbeck dann ein kurzer Tankstopp. Das Wetter hat sich beruht und ich baue die Kamera wieder an. Hier muss ich jedoch feststellen, dass der am Samstag eingebaute Schalter für die Videokamera das Wetter wohl nicht vertragen hat. Trotz Abdeckung scheint Wasser die Elektronik lahmgelegt zu haben. Die Aufnahme startet nicht. So gibt es von diesem Tag keine bewegten Bilder. Nur Fotos zeigen ein paar Eindrücke.

In Höxter machen wir noch mal Rast und genießen in einem Straßencafé Kaffee und Kuchen (Friedhelm nimmt hier lieber was herzhaftes, sieht aber auch toll aus). Weiter geht es durch das Lippetal gen Westen, wieder verfolgt von einigen dunklen Wolken. Aber wir haben Glück und bleiben trocken.

Als die Kühltürme von Hamm-Uentrop ins Blickfeld geraten wird noch eine kurze Pause eingelegt. Wir entscheiden uns den Rest des Weges über die Autobahn zurückzulegen, da wir nicht wissen wie lange die Wolken noch dicht halten. So bin ich pünktlich zum Nachmittagskaffee zu Hause.

Es ist festzuhalten, es war ein tolles langes Wochenende. Uwe gilt der Dank für die Führung der An- und Abreise; Reinhard gebührt Dank für die Organisation; den Mitfahrerinnen und Mitfahrern ist Dank zu sagen für die tollen Gesprächen und den Spaß. Reinhard auf eine neue Tour in 2011.

Bilder gibt es hier.

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